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Beim Aufbau eines Schornsteins kommt es auf viele Elemente und Teile an, die zusammengefügt werden müssen. Das gilt natürlich auch für den Edelstahlschornstein. Die sogenannte Flachdachabdeckung ist ein Element, dass Sie für den Bau eines Edelstahlschornsteins benötigen. Es kommt dabei bei der Montage eines solchen Edelstahlschornsteins zum Einsatz. Wird der Schornstein an der Außenmauer verlegt und durch den Dachüberstand geführt, wird eine Flachdachabdeckung fällig. Sie soll dabei vor Regen und den Witterungseinflüssen schützen. Flachdachabdeckungen können in verschiedenen Winkeln eingebaut werden und kommt dann zum Einsatz, wenn der Winkel nicht zu spitz zuläuft.
Esse ist ein unbestimmter Begriff, der je nach Kontext und regionaler Prägung mit unterschiedlichen Bedeutungen versehen ist. Es ist daher keine Bezeichnung, die im Fachhandel oder in gesetzlichen Regelungen, sondern lediglich im alltäglichen Sprachgebrauch anzutreffen ist. So kann eine offene Feuerstelle mit Rauchabzug, eine Dunstabzugshaube, ein Rauchfang, ein Kamin und auch ein Schornstein als Esse bezeichnet werden.
Auch außerhalb der Feuerungstechnik ist der Begriff anzutreffen. Esse ist ein Fluss in Hessen, eine kleine Gemeinde in Frankreich oder auch eine Provinz in Spanien. In diesem Lexikonartikel soll der Begriff jedoch nur in Bezug auf Feuerstätten beleuchtet werden.
Die Abnahmebescheinigung, auch Feuerstättenbescheid, ist die gesetzliche Voraussetzung dafür, dass Sie Ihre Feuerstätte in Betrieb nehmen dürfen. Mit dem Feuerstättenbescheid bescheinigt Ihnen der für Sie zuständige Bezirksschornsteinfeger auf Grundlage einer vorangegangenen Abnahme die Sicherheit Ihrer Feuerungsstelle vor der ersten Inbetriebnahme und nach Umbauten. Wird keine Abnahmebescheinigung ausgestellt, so weist der Bezirksschornsteinfeger auf notwendige Nachbesserungen innerhalb einer einzuhaltenden Frist hin.
Ja. Bevor Sie Ihren Kamin oder Kaminofen zum ersten Mal in Betrieb nehmen, muss dieser laut geltendem Recht in Deutschland von einer Bezirksschornsteinfegerin / einem Bezirksschornsteinfeger abgenommen werden. Dies gilt ebenso für neue wie für umgebaute Feuerstätten, nach baulichen Änderungen und Sanierungen an Ihrem Kamineinsatz oder Ihrem Kaminofen, Abgasanlage oder am Schornstein. Der Schornsteinfeger überprüft anhand eines Kriterienkatalogs die Betriebs- und Brandsicherheit sowie die Einhaltung baurechtlicher Vorgaben. Bauliche Mängel, Quellen potentieller Umweltverschmutzung und Gefahrenherde für Brände in Feuerstätten sollen rechtzeitig erkannt werden. Risiken wie Rauchgasentwicklungen im Hausinneren, Schornstein- oder Schwelbrände sowie Umweltbelastungen durch unzulässige Abgaswerte sollen verhindert werden. Erst wenn alle Punkte begutachtet sind, ist die Abnahme Ihres neuen Kaminofens abgeschlossen.
Was haben ein Wäschetrockner, eine Dunstabzugshaube und ein raumluftabhängiger Kamin gemeinsam? Genau, sie verbrauchen Luft, um gut funktionieren zu können. Sowohl die beiden elektrischen Geräte als auch der raumluftabhängige Kamin ziehen diese Luft aus der Raumluft. Wenn nicht genügend frische Luft in den Raum nachströmt, zum Beispiel durch Fenster und Türen, kann das zum Problem werden. Damit der gleichzeitige Betrieb eines raumluftziehenden Elektrogerätes und einer raumluftabhängigen Feuerstätte nicht zum Risiko wird, sollte eine Abluftsteuerung, auch Sicherheits-Abluftsteuerung, installiert werden.
Ein Abgaswärmetauscher, kurz AWT, ist eine Form von Wärmetauschern beziehungsweise Wärmeüberträgern, die in Feuerungsanlagen und Heizungsanlagen Verwendung findet. Möglichst jede thermische Energie, die während dem Verbrennungsvorgang in einer Heizungsanlage, Kamineinsatz oder einem Kaminofen entsteht, wird aktiv als Energiequelle nutzbar gemacht, statt sie neu zu produzieren und neue Energie und Rohstoffe aufzuwenden zu müssen. Diese Arbeitsweise erhöht den Wirkungsgrad und unterstützt ein effizientes Arbeiten der Anlage. Weiterhin werden der Rohstoffverbrauch reduziert, die Kosten gesenkt und die Umwelt geschont.
Die Abgastemperatur bezeichnet die Temperatur der Abgase beziehungsweise der Rauchgase, die aus der Brennkammer über den Schornstein ausgeleitet werden. Die Art der Feuerungs- und Heizungsanlage, die Verbrennungsart und der Brennstoff haben ebenso Einfluss auf die Abgastemperatur wie ein korrekter oder fehlerhafter Betrieb der Anlage.
Bei jedem Verbrennungsvorgang in Öfen, Kaminen und Holzheizungen und mit jedem Brennstoff entstehen Abgase. Die Rauchgase aus kleinen und mittleren Einzelfeueranlagen enthalten beispielsweise Kohlenstoffdioxid, Kohlenstoffmonoxid, Schwefeldioxid, Stickoxide, Teer, Säuren, Wasser und andere Bestandteile. Kohlenstoffdioxid, Stickstoff und Wasser beziehungsweise Wasserdampf werden bei einer vollständigen Verbrennung aller festen, flüssigen und gasförmigen Brennstoffe abgegeben. Dabei ist die Zusammensetzung der Verbrennungsrückstände vom Brennstoff abhängig. So erzeugt die Verbrennung von Gas im Wesentlichen nur Kohlenstoffdioxid und Wasserdampf, während die Holzverbrennung vor allem Kohlenstoffmonoxid und Kohlenstoffdioxid freisetzt, neben sehr geringen Mengen Salzsäure, Schwefel- und Stickoxide.
Ein drehbarer Kaminofen ist eine Feuerstätte, die mit einem Drehmechanismus ausgestattet wurde. Diese Technik eignet sich besonders für große Räume, in denen Küche und Wohnzimmer kombiniert wurden. Der drehbare Kaminofen lässt sich um 90° oder sogar um 360° drehen, sodass das Feuer jederzeit nach dem eigenen Sitzplatz ausgerichtet werden kann. Das erfüllt jedoch nicht nur einen rein optischen Zweck, sondern sorgt zudem auch für eine gleichmäßige Erwärmung des Raumes durch die direkte Strahlungswärme.
Beim direkten Grillen handelt es sich um eine klassische Grillmethode, bei der das Grillgut auf dem Grillrost unmittelbar über der Hitzequelle zubereitet wird. Auf diese Weise wird es hohen Temperaturen ausgesetzt, was zum typischen Grillaroma beiträgt. Zudem entwickeln die Speisen dadurch ein markantes Muster, da sich der Grillrost in die Oberfläche einbrennt.
Bei DINplus handelt es sich um eine deutsche Zertifizierung, welche die Erweiterung der DIN-Norm 18891 darstellt. Sie gewährleistet, dass der Ausstoß an Emissionen und insbesondere an Feinstaub bei Feuerstätten und Brennstoff unterhalb der gesetzlichen Grenzwerte liegt. DINplus informiert den Verbraucher über das standardisierte DIN-Zeichen hinaus über Qualitätsmerkmale, wie beispielsweise eine besonders schadstoffarme Verbrennung. Die Zertifizierung wird aber nicht nur auf Kamine, Kaminöfen, Pelletöfen und Feuerstätten aller Art angewendet, sondern auch auf Holzpellets.
Als Dekofeuer werden vor allem Elektrokamine und Bioethanolkamine bezeichnet. Im weiteren Sinne sind damit aber auch alle technischen Geräte gemeint, welche echte Flammen oder einen künstlichen Flammenschein allein für dekorative Zwecke erzeugen. Im Handel werden diese auch als Designfeuer bezeichnet. Die Abgabe von Wärme spielt dabei keine Rolle, oder zumindest nur eine sehr marginale.
Die Abkürzung DIBt steht für das Deutsche Institut für Bautechnik. Im Bereich der Feuerungstechnik ist es vor allem durch die DIBt-Zulassung bekannt. Die Zertifizierung bescheinigt, dass es sich bei der Feuerstätte um ein raumluftunabhängiges Modell handelt. Dieser Verwendungsnachweis besitzt eine besondere Wichtigkeit, da es in der Feuerungstechnik für die Raumluftunabhängigkeit keine allgemein verbindlichen DIN Normen gibt. Die Hersteller müssen die Prüfung für eine DIBt-Zertifizierung beantragen, denn nur so werden die Kamine, Kaminöfen oder Pelletöfen als raumluftunabhängige Feuerstätten zugelassen.
Bei einem Deckengitter handelt es sich um einen Luftauslass, der bei einem Kamin meist oberhalb in der Wand eingelassen wird. Er erfüllt im Prinzip die gleiche Funktion wie ein Warmluftgitter, zeichnet sich aber durch eine länglichere Form und verstellbare Lamellen aus. Deckengitter sollen die von der Feuerstätte erzeugte Wärme über Konvektionsluft schnell und gleichmäßig im Raum verteilen. Auf diese Weise leisten Sie einen wertvollen Beitrag zur Steigerung der Effizienz, denn wenn der Wohnraum besser auf Temperatur gebracht werden kann, dann verkürzt sich die Heizdauer und senkt sich damit auch der Verbrauch an Brennmaterial.
CO-Emissionen sind bei einem Kamin oder Kaminofen ganz normal. Sie gehören zu den natürlichen Nebenprodukten der Verbrennung von Holz und können dabei ein Gesundheitsrisiko darstellen. CO steht für Kohlenstoffmonoxid und ist ein Gasgemisch, das geschmacklos, geruchsneutral und absolut unsichtbar ist. Das macht CO auch so tückisch – Man erkennt das Gas erst dann, wenn es zu spät ist. Kohlenstoffmonoxid kann bei einem beschädigten oder zerstörten Kaminofen austreten und zu tödlichen Vergiftungen führen. Daher ist es sehr wichtig, dass Sie sich einen CO-Melder anschaffen. Gerade bei einem raumluftunabhängigen Kaminofen oder Pelletofen empfiehlt sich die Anschaffung eines solchen Melders.
Bei einem Dauerbrandofen handelt es sich um einen Kamin, Kaminofen oder jegliche Art von Feuerstätten für feste Brennstoffe, die nach der DIN EN 13240 den Abbrand von Scheitholz mindestens 90 Minuten und den von Kohle mindestens 240 Minuten andauern lassen kann. Die Vorstellung, dass ein Dauerbrandofen rund um die Uhr, sprich in einem 24-Stunden-Dauerbetrieb befeuert werden könne oder müsse, ist daher falsch. Die Bezeichnung Dauerbrand ergibt sich lediglich aus dem Prüfverfahren nach DIN EN 13240, bei dem die Glut unter Nennwärmeleistung je nach Brennmaterial für eine bestimmte Dauer gehalten werden muss.
Eine Dachabdeckung kommt immer dann zum Einsatz, wenn ein doppelwandiger Edelstahlschornstein direkt durch den Dachkasten geführt werden soll. Dieses Bauteil gibt es in unterschiedlichen Ausführungen, die sich hinsichtlich drei Auswahlkriterien unterscheiden: (1) Dachneigung, (2) Wetterkragen und (3) Material. Die Wahl der Dachabdeckung ist daher im Wesentlichen von der Beschaffenheit des Daches abhängig.
Überall wo mit offenem Feuer umgegangen wird, spielt Brandschutz ein wichtiges Thema. So ist es auch mit Blick auf Kamine und Öfen. Zum Brandschutz gehören dabei drei Aspekte: (1) Mindestabstände zu brennbaren Materialien, (2) Vorbedingungen hinsichtlich Bausubstanz und Konstruktion und (3) eine regelmäßige Wartung und fachgerechte Bedienung. Teile davon werden vom Gesetzgeber vorgeschrieben, wiederum andere von den Herstellern und ein Teil des Brandschutzes ergibt sich aus dem gesunden Menschenverstand.