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Die Alternative zum echten Kamin: Elektrokamin oder Ethanolkamin?

Wenn es mit dem herkömmlichen Kamin nicht klappt...

...stellt ein Elektrokamin die Lösung dar! Feuer hat eine unbeschreibliche und faszinierende Anziehungskraft. Daher ist es nicht verwunderlich, dass immer mehr Haushalte nicht auf einen eigenen Kamin verzichten möchten. Allerdings kann nicht jeder in den Genuss kommen, für ein gemütliches Flammenspiel und einem lauschigen Abend, auf einen Kaminofen zurückgreifen. Dies kann durch die baulichen Gegebenheiten oder aufgrund von Einschränkungen durch den Vermieter zurückzuführen sein. Aber auch für diese Kaminliebhaber gibt es durchaus interessante Alternativen auf dem Markt. Dabei hat man sogar gleich zwei Auswahlmöglichkeiten um sich den Wunsch eines Kaminfeuers in den eigenen vier Wänden zu erfüllen. Denn ein Ethanolkamin oder auch ein Elektrokamin, kann die Lösung des Problems sein.

Dabei handelt es sich um zwei grundverschiedene Kaminsysteme. Welcher Kamin dabei der Richtige ist, bleibt Geschmackssache. Um die richtige Wahl zu treffen, zeigt der folgende Beitrag Vorzüge, als auch Nachteile dieser Kaminarten auf.

Der Ethanolkamin

Ethanolkamine sind eine kompakte Kaminart, die in unterschiedlichsten Designs und Ausführungen angeboten werden. Dabei reicht die Optik von klassisch opulent bis modern minimalistisch. Außerdem sind neben dem klassischen Standkaminen auch Formen vom dekorativen Tisch- bis hin zum ausgefallenen Wandkamin erhältlich. Wie die Bezeichnung Ethanol Kamin bereits vermuten lässt, werden diese Kamine mit dem flüssigen Brennstoff Bio-Ethanol oder einem speziellen Feuergel befüllt. Dieses wird entzündet und der Betrachter darf sich über ein echtes Flammenspiel freuen.

Vorteile:

Ethanol Tischkamin Hotel von KratkiDas tolle am Ethanolkamin ist, dass er vergleichsweise zum Elektrokamin sehr günstig in der Anschaffung ist. Außerdem entsteht bei der Verbrennung von Bioethanol im Grunde nur Wasser und CO2. Daher ist ein Ethanolkamin, trotz echter Flammen, nicht an einen Schornstein gebunden. Auch bedarf es keiner Genehmigung durch den Schornsteinfeger oder des Vermieters. Daher lautet hier die Devise: aufstellen, anzünden und genießen.

Dabei sind Biokamine auch nicht Ortsgebunden. Weil sie weder einen Anschluss an einer Stromquelle, noch an einem Rauchabzug benötigen, können selbst Kamineinsatz imitierende Ethanolkamine umgeräumt werden. Und sollte der dekorative Tischkamin einmal zu viel Platz beanspruchen, wird dieser einfach sicher Verstaut und beim nächsten Dinner wieder hervorgezaubert.

Außerdem sind Ethanolkamine auch für den Außeneinsatz geeignet. Egal ob als Feuertisch, Kaminsäule, Wand- oder Tischkamin, sorgt ein Biokamin bei jeder Gartenparty für das besondere Ambiente und wird garantiert zum Blickfang. Da sie nicht Ortsgebunden sind, können sie auch überall aufgestellt werden, ohne auf eine Stromquelle oder Ähnliches Rücksicht nehmen zu müssen. Daher können auch die Terrassenöfen, nach ihrem effektvollen Einsatz, den Platz räumen und gut verstaut auf ihr Comeback warten.

Nachteile:

Ethanol Raumteiler Shigo von XaralynAllerdings bringen Ethanolkamine auch einige Nachteile mit sich. So handelt es sich bei ihnen um eine offene Feuerquelle. Daher sollte man im Umgang damit stets vorsichtig sein. Dazu gehört vor allem auch das Befüllen eines Biokamins mit Bioethanol. Weil sich auch das Befüllen beziehungsweise Nachfüllen als etwas riskant gestaltet. Da beim Füllen der Feuertöpfchen unbedingt darauf geachtet werden muss, keinen Tropfen Ethanol zu verschütten. Beim Anzünden kann es dann im schlimmsten Fall zu einem Brand kommen. Auch kann man das Bioethanol logischerweise nicht einfach nachfüllen, wenn die Flammen noch brennen. Dies liegt am hohen Alkoholgehalt des Bioethanols, welcher dadurch leicht entzündlich ist. Aber wenn man mit dem Brennstoff Ethanol sorgsam und vorsichtig umgeht, ist der Ethanolkamin sehr sicher. Außerdem bieten viele Hersteller ausgeklügelte Einfüllhilfen sowie einen sicheren Auslaufschutz serienmäßig mit an.

Ein weiterer Nachteil an Ethanolkaminen ist, dass es sich bei diesen Kaminen um Dekofeuer handelt und von ihnen keine wirkliche Heizleistung zu erwarten ist. Zwar gibt es auch Biokamine, die etwas mehr Wärme durch einen guten Brennstoff entwickeln können, doch ist diese schnell wieder verflogen, da man während des Betriebes eines Ethanolfeuers zwischendurch immer gut lüften sollte. Denn ein Ethanolkamin verbraucht den Sauerstoff aus der Luft, während er friedlich vor sich hin flackert.

Alles in allem ist ein Biokamin jedoch ein Alternativkamin, der mit einer schönen „echten“ Flamme überzeugt und vergleichsweise günstig in der Anschaffung und Unterhaltung ist.

Der Elektrokamin

Auch bei Elektrokaminen handelt es sich mittlerweile um eine täuschend echte und zudem familienfreundliche Alternative zur holzbetriebenen Feuerstätte. Denn sie besitzen viele Vorzüge des Holzkamins ohne dessen Nachteile im Gepäck. Zudem gibt es sie nicht mehr nur als klobigen Klotz zum aufstellen neben einer Steckdose, sondern in allen gängigen Varianten, die wir schon von den holzbefeuerten Kaminen her kennen. So hat man die freie Wahl zwischen einem elektronischen Kamineinsatz, Kaminofen oder gar einem Tunnelkamin.

Vorteile:

Flammenillusion Opty-Myst bei glim dimplexDer größte Vorteil eines Elektrokamins, ist wohl der brandschutzsichere Betrieb, weil keine echte Verbrennung stattfindet. So besteht weder eine Brandgefahr durch Funkenflug noch die Gefahr einer gesundheitsgefährdenden Rauchvergiftung durch Qualm und Rauch, wobei man sich auch den Schornsteinanschluss erspart. Daher ist ein Elektrokamin auch eine echte Alternative für Haushalte mit Kindern und/oder Tieren. Denn selbst wenn ein technischer Defekt vorliegt oder das Gerät Gefahr läuft zu überhitzen, sorgen Sicherheitssysteme dafür, dass sich der Kamin eigenständig sofort ausschaltet.

Dem Mysterium der Elektrokamine auf der Spur: Die neuesten Modelle bestechen auch durch ihr wunderschön simuliertes Flammenbild. Dabei setzen namenhafte Hersteller wie Faber, Glen Dimplex oder Xaralyn gleich auf mehrere Technologien, welche unterschiedliche Flammenbilder imitieren. So kann man schon anhand des Flammenbildes seinen Favoriten wählen. Diese werden auch tatkräftig von Kaminzubehör wie Holzscheitimitaten oder Wahlweise auch Basaltsteinen unterstützt. Wobei Basaltsteine gerade bei minimalistisch modernen Haushalten sehr gefragt sind.

Aber nicht nur ein schönes Flammenbild ist wichtig um ein echtes Holzfeuer zu imitieren. So wird die Illusion erst perfekt, wenn auch wohlige Wärme sowie ein illuster knisterndes Geräusch zu vernehmen ist. Auch hier warten die Elektrokamine mit Heiz- und Geräuschmodulen auf. Letztere kann man auch ganz nach persönlichem Geschmack separat oder im Elektrokamin verbaut erwerben.

Nachteile:

Verbunden mit Steckdose E-Kamin von XaralynAls Nachteil gegenüber dem Ethanolkamin müssen die deutlich höheren Anschaffungskosten und eben eine unechte Flamme genannt werden. Denn man sollte beim Elektrokamin auf hochwertige Modelle setzen. „Billig-Modelle“ erzeugen meist miserable Flammenbilder und sehen zudem selbst auch sehr billig gefertigt aus. Wenn man auf all die oben genannten Vorzüge nicht verzichten möchte sollte man mit mindestens 600 bis 700 Euro rechnen.

Außerdem kann ein Elektrokamin nicht frei aufgestellt werden, weil er immer von einem Stromanschluss abhängig ist. Die Stromkosten sind dabei abhängig vom jeweiligen Tarif des Stromversorgers.

Ob nun ein Ethanol- oder Elektrokamin am besten zum Einrichtungsstil passt muss man allerdings nicht alleine entscheiden. Bei einem kostenfreien und unverbindlichen Gespräch mit den ofen.de Experten, wird man bei der Wahl freundlich unterstützt und findet gemeinsam heraus, welches Gerät am besten zum Lebensstil passt.