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Dauerbrandofen

Was ist der Unterschied zwischen einem Dauerbrandofen und einem Zeitbrandofen?

Sicherlich sind Sie schon einmal auf den Begriff Dauerbrand und Zeitbrand in Verbindung mit einem Kaminofen gestoßen. Aber was bedeutet das eigentlich und worin liegen die Unterschiede? Viele stellen sich unter der Bezeichnung Dauerbrand vor, dass solche Öfen den ganzen Tag lang in Betrieb bleiben könnten. Weit gefehlt! Ein Dauerbrandofen meint im eigentlichen Sinn des Wortes nur, dass neben Holzscheiten oder Pellets auch Braunkohle oder Steinkohle verheizt werden können. Die dabei entstehende Glut muss der Ofen auch möglichst lange halten. Es hat also überhaupt nichts damit zu tun, wie lange Sie den Ofen am Stück betreiben. Einfacher zu verstehen wird es, wenn man sich überlegt, wo das Wort herkommt: Die Bezeichnung Dauerbrand stammt noch aus den Tagen, als besonders viele Kohleöfen in den Haushalten standen. Damals mussten die Brennstoffvorräte sparsam eingesetzt und verbraucht werden. Es gab ja nicht viel. Darum wurden diese neuartigen und sparsamen Dauerbrandöfen entwickelt, welche mit wenig Brennmaterial besonders lange auskommen können.

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Was zeichnet einen echten Dauerbrandofen aus?

Damit ein Dauerbrandofen auch wirklich diese Bezeichnung verdient, müssen vom Gesetzgeber her einige Bedingungen erfüllt sein. Sie können sich sicher vorstellen, dass bei der Verbrennung von Kohle oder Briketts dem Material der Brennkammer einiges abverlangt wird. Grundsätzlich müssen solche Öfen als Sicherheits-Mechanismus eine selbstschließende Tür haben. Achten Sie deshalb besonders darauf. Da solche Öfen sehr viel Wärme erzeugen können, werden sie auch gern als alleinige Heizung verwendet. Das bedeutet, mit einem Dauerbrandofen lässt sich das Heizwasser und das Brauchwasser zum Duschen erwärmen. Aus diesem Grund kann es sinnvoll sein, Wert auf eine automatische Steuerung der Lüftung zu legen. Sie sorgt dafür, dass die Kohle immer optimal belüftet und befeuert wird. Ein weiterer wichtiger Punkt ist, dass ein Dauerbrandofen laut gesetzlichen Anforderungen seine Glut mindestens 1,5 Stunden lang halten können muss. Das trifft aber nur bei einer vollen Beschickung mit Kaminholz zu. Bei Braunkohlebriketts muss die Zeit mindestens 4 Stunden betragen. Wer lieber mit Steinkohle heizen möchte, der sollte auf eine Gluthaltung von 12 Stunden achten. Diese langen Zeiten werden bei einem Dauerbrand dadurch erreicht, dass weniger Luft in die Brennkammer eingeleitet wird. Daher braucht das Material verständlicherweise auch länger zum Verbrennen. Rein vom Aussehen her erkennen Sie einen Dauerbrandofen meistens an der typischen Mulde in der Brennkammer: die sogenannte Gussmulde. Sie ist für die Verbrennung von Kohle gedacht und quasi das Markenzeichen solcher Öfen.

Welche Vorteile bietet ein Dauerbrandofen?

Die Idee hinter einem Dauerbrandofen ist einfach: Er muss nur ein- oder zweimal am Tag angeheizt, beziehungsweise angefeuert werden. Und das spart Zeit. Wer hat schon Lust, alle paar Stunden in den Keller zu gehen und neues Brennmaterial nachzulegen? Deshalb sind sie besonders für Gebäude geeignet, die nicht so oft bestückt werden können. Bei cleverer Handhabung müssen Sie am nächsten Morgen also nicht einmal mehr das Feuer neu anzünden, sondern legen einfach nach.

Was ist ein Zeitbrandofen?

Im Gegensatz zu einem Dauerbrandofen ist ein Zeitbrandofen also eher auf das Verheizen von Holz ausgelegt: der klassische Kaminofen im Wohnzimmer. Natürlich können Sie den Zeitbrandofen auch vierundzwanzig Stunden am Tag lang beheizen – es muss einfach nur öfters nachgelegt werden. Unser Tipp: Schreibt Ihnen der Hersteller dennoch vor, wie lange Sie Ihren Kaminofen maximal pro Tag betreiben dürfen, dann lassen Sie die Finger davon. Es handelt sich wahrscheinlich um kein hochwertiges Produkt.

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