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Speicherkamine: Die Schwergewichte unter den Öfen

Viel Masse = Viel Speicherkapazität

Kamine sind an sich schon richtige Wärme-Wunder. Doch wenn das Feuer aus ist, verfliegt das warme Gefühl auch wieder relativ schnell. Wenn Sie sich aber einen langanhaltenden Wärmespender wünschen, dann ist ein Speicherkamin vielleicht genau das Richtige für Sie. Wir zeigen Ihnen in diesem Beitrag, was einen echten Speicherkamin auszeichnet, was ihn so besonders macht und warum sich eine Anschaffung lohnt.

Was ist der Unterschied zu einem normalen Kamin?

Die Besonderheit beim Speicherkamin liegt darin, dass er eine besonders hohe Masse besitzt – je mehr, desto besser. Das große Gewicht wird durch Speichersteine erreicht, welche die Wärme des Feuers regelrecht aufsaugen können. Meistens wird dafür die klassische Ofen-Schamotte genommen. Es gibt aber auch Spezialsteine, wie zum Beispiel die Thermotte vom Hersteller Nordpeis.

Der Wärmespeicher muss sich in der unmittelbaren Nähe zur Brennkammer befinden. Es soll möglichst viel Hitze an ihn abgegeben werden. Nach einiger Zeit beginnen die Steine ihre Energie als Wärmestrahlung wieder an die Umgebung abzugeben. Das merken Sie an der warmen Oberfläche des Kamins.

Je nachdem, welches Material verwendet wurde und wie viel Masse der Speicherkamin besitzt – ist der Wärmespeicher-Effekt mehr oder weniger stark. Viele Modelle kommen auf eine Wärmeabgabe zwischen 8 und 11 Stunden. Einige Feuerstätten schaffen es sogar auf 21 Stunden Wärmeabgabe.

Besonders lohnenswert bei einem Speicherkamin ist die Kombination mit einer Außenverkleidung, welche ebenfalls Wärme aufnehmen kann. So werden beispielsweise gern Speckstein- oder Sandsteinverkleidungen gewählt, welche den Effekt noch einmal verstärken. 

Was gibt es beim Heizen zu beachten?

Die Besonderheit bei einem Speicherkamin liegt natürlich auch in der Art und Weise, wie sie mit ihm heizen. Am Anfang dauert es ein wenig, bis sich die Steine aufgeladen haben. Je nach Modell sind es meist 2-3 Stunden. Danach ist steht der Wärmeeffekt aber voll zur Verfügung.

Natürlich ist es aber so, dass man sich auch schon direkt nach dem Anzünden etwas Wärme wünscht. Deshalb haben moderne Speicherkamine eine Frontscheibe aus Glas, welche wärmetransitiv ist. Die Feuerstätte strahlt also gleich von Anfang an in den Raum hinein. Es gibt auch einige Modelle, welche zusätzlich über eine Belüftungsfunktion mittels natürlicher Konvektion verfügen. Hier kommt aus dem Kamin ein warmer Luftstrom heraus, der den Raum so lange erwärmt, bis die Speichersteine voll aufgetankt sind.

Sie können mit so einem Modell also besonders langanhaltend von der Wärme profitieren und ordentlich Brennstoff sparen. Der Ofen muss übrigens nicht durchgängig den ganzen Tag lang befeuert werden, damit er die Wärme abgibt. Bereits 2-3 Beschickungen am Morgen reichen aus, damit Sie am Abend eine angenehme Wärme zur Verfügung haben.

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