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Holzvergaserkessel

Die eigenen vier Wände mit Wärme und Energie versorgen – da gibt es viele Möglichkeiten: Angefangen von der Solarenergie, bis hin zu den fossilen Brennstoffen. Aber auf die Solaranlage als einzigen Wärmeerzeuger sollte man sich im Haus nicht unbedingt verlassen. Denn es ist ja nicht jeden Tag schönes Wetter! Und wenn einige verregnete Wochen ins Land gestrichen sind, muss die Wärme eben anders erzeugt werden. Aber wer will bei den steigenden Preisen heute noch auf eine Energiequelle wie Öl oder Gas zurückgreifen, wenn er es vermeiden kann? Da kann eine Holzheizung die clevere Alternative sein. Ein Kaminofen oder ein Pelletofen zum Beispiel. Und schließlich gibt es da noch die sogenannten Holzvergaserkessel. Aber was ist das eigentlich und warum trägt er so einen merkwürdigen Namen? Wir von der AA-Kaminwelt haben exklusiv für Sie die wichtigsten Infos auf einen Blick zusammengestellt:

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Holzvergaserkessel – was ist das?

Haben Sie schon gewusst, dass Holz im eigentlichen Sinne gar nicht verbrennt? Ganz einfach gesagt, besteht Holz aus ein bisschen Zellulose und den darin eingeschlossenen Gasen. Beim Anzünden treten die Gase aus und diese Verbrennen dann. Eine Holzverbrennung ist also eher eine Holzvergasung. Wie der Name schon vermuten lässt, ist der Holzvergaser also ein Kessel, der speziell für die Energiegewinnung aus Holz entwickelt wurde. Er ist ein echter Profi, um möglichst viel Energie, mit möglichst wenig Holz zu erzeugen.

Wie funktioniert ein Holzvergaserkessel?

Ein Holzvergaserkessel zeichnet sich vor allem dadurch aus, dass er das Brennholz effizient verheizt. Damit das möglich ist, muss das Holz nahezu vollständig verbrannt werden. Und das geht so: Es werden immer mehrere Holzscheite in den Holzvergaserkessel hineingegeben. Dort muss es erst einmal noch etwas getrocknet werden. Denn die Wassereinlagerungen im Holz behindern die Effizienz der Verbrennung.
Ab einem bestimmten Wert erfolgt die erste Vorvergasung. Das Holz wird entzündet und bei etwa 150 Grad Celsius treten die ersten leichtentzündlichen Gasanteile aus der Zellulose aus. Dafür wird die sogenannte Primärluft als Verbrennungsluft in die Kammer geleitet. Danach kommt das Verbrennungsgas in eine zweite Kammer. Hier werden schließlich auch die schwerentzündlichen Bestandteile bei sehr hohen Temperaturen entflammt. Das sind überwiegend die Partikel, die für den Menschen beim Einatmen schädlich wirken. Damit das funktionieren kann, muss der Holzvergaserkessel eine sekundäre Verbrennungsluft in die Kammer pumpen. Nach diesem Schritt erfolgt die eigentliche Energiegewinnung. In der Regel ist der Holzvergaser mit einem Pufferspeicher voll Wasser verbunden, welches dann erwärmt wird.

Das sind die Vorteile eines Holzvergaserkessels

Ein Holzvergaserkessel ist ein echter Profi, wenn es um die Verbrennung von Holz geht. Diese Technologie ist mittlerweile schon recht weit fortgeschritten. So sind bei einigen Kesseln bereits Wirkungsgrade von bis zu 85% drin. Da ein Holzvergaserkessel nahezu alle Bestandteile des Holzes entzünden kann, arbeitet er sehr schadstoffarm. Und das freut die Umwelt. Viele meinen, dass die Holzverbrennung viel CO2 freisetzten würde. Dieser Irrglaube ist schlichtweg falsch. Denn bei der Vergasung gelangt nur so viel Kohlenstoffdioxid in die Luft, wie der Baum einmal Zeit seines Lebens aufgenommen hat. Ein Holzvergaserkessel arbeitet daher absolut CO2-Neutral. Wer sich so einen Kessel der neuesten Generation gern einmal näher ansehen möchte, dem empfehlen wir einen Blick auf die IRLEH PLUS Serie hier bei uns im Shop zu werfen.

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