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Für ein Feuer im Kamin benötigt man bekanntlich drei Dinge – Hitze, Sauerstoff und natürlich den Brennstoff. Letzterer bestand im vorindustriellen Zeitalter hauptsächlich aus Holz und Holzkohle. Durch den exzessiven Einsatz des Brennstoffs Holz für die Energiegewinnung der stetig wachsenden Bevölkerung, kam es letztendlich zu einer massiven Holzknappheit. Um jedoch den steigenden Energiebedarf der Menschheit zu decken, bot sich die Kohle als Notlösung für den Holzersatz an. Dies markierte nicht nur den Übergang von erneuerbaren Energien zu fossilen Brennstoffen, sondern leitete letztendlich auch die industrielle Revolution ein. Die Vorteile des 1859 endeckten Erdöls gegenüber der Kohle wurden schnell entdeckt. Somit stieg der Brennstoff Heizöl bis 1960 zum wichtigsten fossilen Brennstoff auf. Kohle, Erdöl und Erdgas bilden heutzutage immer noch die wichtigsten Energiequellen. Alle 3 zählen zu den fossilen Brennstoffen und beherbergen zu großen Teilen, die für die Heiztechnik so wichtigen Kohlenwasserstoffe.
Gründe für Pelletöfen – nicht nur durch Förderprograme der BAFA und Co werden Pelletöfen immer beliebter. Sie sind durch das Heizen mit Holzpellets umweltschonend und sehen dazu auch noch fantastisch aus. Im Zuge der Energiewende und der dadurch steigenden Nachfrage erneuerbarer Energien in der Heiztechnik, rücken Alternativen zu dem Brennstoff Holzpellets immer mehr in den Vordergrund. Um diese steigende Nachfrage in Zukunft abfedern und bewältigen zu können, gibt es einige Forschungsprojekte die unter anderem an Alternativen wie den sogenannten Mischpellets und deren wirtschaftlicher Nutzbarkeit arbeiten.
In der Heiztechnik kennt man Propangas vor allem als Brennstoff für verschiedene Heizungsformen. Doch wo begegnet uns Propangas noch im Alltag? Wo kommt es her? Und wie wird es gewonnen? Fragen denen wir auf den Grund gegangen sind um Antworten zu finden.
Als Holzpellets werden stäbchenförmige Presslinge mit Durchmessern von weniger als 25 Millimetern bezeichnet, die überwiegend aus Sägespänen und anderen Rückständen der holzverarbeitenden Industrie hergestellt werden. Es handelt sich dabei um einen ökologischen und nachhaltigen Brennstoff, da zur Herstellung von Holzpellets lediglich Holz, Wasser und Maisstärke verwendet werden. Als Nebenprodukt der Holzindustrie ist dieser Brennstoff zudem vergleichsweise preiswert und auch preisstabil. Bei Holzpellets ist die Wichtigkeit der Qualität nicht zu unterschätzen. Die technischen Anforderungen für Holzpellets sind sogar in einer international gültigen Norm, dem ISO – Standard 17225-2 festgelegt. ENplus stellt hierbei ein für den Verbraucher wichtiges Qualitätszertifikat dar. Mit Pellets, die allen Standards dieses Zertifikats entsprechen kann emissionsarm, effizient und den Ofen schonend geheizt werden.
Kaminholz ist nicht die einzige, aber sicher der populärste Brennstoff bei einem Kaminofen. Es handelt sich dabei um Holzscheite, die im Feuer verbrannt werden können. Es ist sehr wichtig, nicht einfach das erstbeste Holz aus dem Garten oder nahen Wald einzusammeln und im Ofen zu verbrennen. Der Grund dafür ist simpel: Kaminholz darf nicht zu viel Restfeuchte enthalten, um eine ideale Verbrennung zu gewährleisten. Ist das Holz zu feucht, dann ist die Heizleistung heruntergesetzt und im schlimmsten Fall kann der Kamin sogar Schaden nehmen. Die ideale Restfeuchte bei Kaminholz sollte 20% nicht übersteigen.
Als geprüfte Pellets dürfen sich nur solche Pellets bezeichnen, die nach einem verbindlichen Standard gefertigt und transportiert werden. Durch die Zertifizierung sollen Vorgaben und Normen geschaffen werden, die ein effizientes und sparsames Heizen für den Verbraucher ermöglichen. Dafür gibt es die international gültige Norm ISO 17225-2, welche allerdings in der Europäischen Union von der wesentlich weitergehenden Zertifizierung ENplus noch übertroffen wird. Diese ersetzt die ehemalige europäische Norm EN 14961-2. Die Hersteller müssen ihre Pellets in regelmäßigen Abständen erfolgreich prüfen lassen, um eine Zertifizierung nach ENplus zu erhalten.
Der Feinanteil beschreibt kleine Feinteile zwischen den einzelnen Holzpellets. Die Teile befinden sich zwischen den Pellets und sind nicht größer als wenige Millimeter. Feinteile entstehen dadurch, dass sich kleine Teilchen vom Pellet lösen. Das kann beispielsweise beim Einblasen der Pellets ins Pelletlager geschehen. Bei den Feinteilchen handelt es sich um Abfallprodukte, die dem Verbrennungsvorgang in der Brennkammer schaden. Ein hoher Anteil an Feinteilen geht in der Regel mit einer Verschlechterung des Abbrands und einer Reduktion der Wärmeleistung einher. Deswegen haben hochwertige Pellets nur einen sehr geringen Anteil an Feinteilen. Es gilt: Umso höher der Feinanteil, desto geringer ist die Qualität der Pellets
Bei Gasen handelt es sich um Stoffe, deren Teilchen sich in großem Abstand voneinander bewegen und den verfügbaren Raum gleichmäßig ausfüllen. Neben fest und flüssig zählt gasförmig zu den drei klassischen Aggregatszuständen. Zusammen mit den Flüssigkeiten zählen Gase zu den Fluiden. Im Gegensatz zu festen oder flüssigen Stoffen besitzt ein Gas bei gleicher Masse ein tausend- bis zweitausendfaches Volumen. Gasförmige Stoffe, können und werden als Brennstoff eingesetzt, da diese leicht entflammbar sind. Eine Ausnahme bilden hierbei jedoch die Edelgase.
Für den Betrieb eines Kaminofens, Pelletofens, Küchenherdes oder Gaskamins sind die Brennstoffe Holz, Holzpellets, Kohle und Gas entscheidende Energieträger. Ihnen allen gemein ist, dass sie Ihrer Feuerstätte die Energie liefern, die im Verbrennungsprozess in die gewünschte und angenehme Wärme umgewandelt wird. Energieträger, ebenso wie Brennstoffe, kommen in unterschiedlichen Formen vor. Hier erfahren Sie mehr über primäre und sekundäre, konventionelle und erneuerbare Energieträger.
Der Brennstoff dient der Befeuerung Ihres Ofens und somit auch der Wärmeerzeugung. Beim Brennstoff handelt es sich grundsätzlich um einen chemischen Stoff. Dessen gespeicherte Energie wandelt sich durch die Verbrennung in nutzbare Energie um, sodass es Ihnen damit möglich ist Ihren Wohnraum zu erwärmen und zusätzlich von einem schönen Flammenbild zu profitieren. Brennstoffe werden dabei nach verschiedenen Kriterien eingeteilt, wie zum Beispiel der Aggregatzustand. Hierbei werden Brennstoffe in feste, flüssige oder gasförmige Brennstoffe unterteilt. Die Qualität eines Brennstoffes wird dabei immer durch den sogenannten Heizwert oder auch Brennwert beschrieben.
Bei der Brennpaste handelt es sich um eine besondere Version eines Brennstoffes, die vor allem als Verbrennungsmaterial für einige Designfeuer oder auch Bio Ethanol Kamine dient. Bio Ethanol ist dabei eigentlich flüssig und bildet bei Zimmertemperatur ein leicht entzündliches Gemisch aus Gasen.
Ohne Abbrand kein Kaminfeuer – Ein Abbrand bezeichnet den Verbrennungsvorgang von flüssigen oder feste Brennstoffen, die kontrolliert und überwacht verbrennen. Der Abbrand ist notwendig, damit eine Heizanlage wie ein Kamin Wärme erzeugen kann. Der Abbrand kann in einem Kaminofen mit Scheitholz oder Holzbriketts erfolgen oder in einer Pelletheizung bzw. einem Pelletofen mit Pellets. Auch die Verbrennung von Gas in einem Gaskamin oder Gasgrill bezeichnet man als Abbrand. Ein Abbrand ist ein hochkomplexer Vorgang, der in verschiedenen Stufen erfolgt und von einigen Umweltfaktoren beeinflusst wird. Zu den einflussreichsten Faktoren gehört sicherlich die zugeschaltete Verbrennungsluft, die für den Abbrand existenziell ist.
Die Asche Erweichungstemperatur gibt an, wann die Asche vom festen zum flüssigen Aggregatszustand übergeht. Je nach Zusammensetzung der Rückstände kann sich der Erweichungspunkt zwischen etwa 900° und 1400° Celsius bewegen. Problematisch ist dieser chemische Vorgang vor allem für Pelletheizungen oder Pelletofen wasserführend, da es durch den Wechsel der Aggregatszustände zu Betriebsstörungen kommen kann. Doch wo genau liegt das Problem?
Wenn Sie Pellets verbrennen, dann entstehen dabei nicht nur Wärme, sondern auch allerlei Rückstände, welche dann im Aschekasten gesammelt werden. Der Aschgehalt gibt dabei an, wie groß der Anteil der Verbrennungsrückstände an der Gewichtsmasse des Brennmaterials ist. Um diesen Wert zu ermitteln, wird eine festgesetzte Menge an Pellets unter den gleichen Bedingungen verbrannt. Bei einer vollständigen Verbrennung liegt der Aschgehalt meistens zwischen 0,5 Prozent und 1,5 Prozent. Wenn Sie ein Kilogramm Pellets verfeuern, dann entstehen demnach zwischen 5 Gramm und 15 Gramm Asche.
Pelletöfen gelten im Allgemeinen als besonders komfortabel. Sie heizen fast von alleine, wobei Sie immer nur für reichlich Nachschub an Pellets sorgen müssen. Je nach Modell gibt es dabei aber gravierende Unterschiede. Bei einem halbautomatischen Pelletofen müssen Sie das Brennmaterial per Hand in einen, dafür vorgesehen, Vorratstank füllen. Je nach Größe und Umfang des Heizens kann dieser Vorrat von einigen Tagen bis hin zu einer Woche reichen. Komfortabler ist es allerdings, wenn Sie zu einem automatischen Pelletofen greifen, denn dieser bestückt sich vollkommen selbst mit Brennmaterial. Doch wie funktioniert das in der Praxis?
Der Abrieb (oder auch Abrasion) bezeichnet den Materialverlust bei Pellets, der durch mechanische Belastungen wie beispielsweise Bruch oder Reibung entsteht. Dadurch wird nicht nur die Oberfläche verkleinert, sondern auch der Heizwert des Brennmaterials herabgesenkt. Der beim Abrieb entstehende Feinanteil beziehungsweise Staub kann sich im Pelletlager oder in der Pelletheizung ablagern. Dort kann er den Betrieb der Heizanlage stören, weshalb er alle zwei Jahre, oder spätestens nach der vierten Pelletlieferung entfernt werden sollte. Eine regelmäßige Wartung bleibt daher auch bei einer Pelletheizung nicht aus, auch wenn sich diese ansonsten durch einen hohen Komfort auszeichnet.
Pellets als Brennstoff sind stark im Kommen – In den letzten Jahren haben sich Pelletöfen und Pelletheizungen einen immer größer werdenden Marktanteil gesichert. Beim Heizen mit den gepressten Holzstückchen ist aber nicht nur Ihr Ofen von Bedeutung, sondern auch die Qualität der Pellets spielt eine große Rolle. Ein richtig gutes Ergebnis erzielen Sie nur mit qualitativ hochwertigen Pellets. EN Plus kontrolliert den gesamten Herstellungsprozess von der Anlieferung der Materialien bis zur Abgabe an den Endkunden und bietet damit eine einzigartige Qualitätssicherung der Pellets. Aber was ist EN Plus überhaupt und lohnt sich die Investition in solche Pellets wirklich immer?
Hätten Sie es gewusst? Die Lagerung von Bioethanol – dem Brennstoff für einen Ethanol Kamin – unterliegt strengen Sicherheitsbestimmungen. Aber wie hoch die erlaubte Menge ist, wissen nur wenige: 10, 20 oder sogar 50 Liter? Lesen Sie diesmal in unserer Infothek, wie viel flüssigen Brennstoff Sie aufbewahren dürfen, welche möglichen Fallstricke es dabei gibt und worauf Sie bei der Lagerung besonders achten sollten.
Oft wurde die Öl-Knappheit und die damit verbundenen Preiserhöhungen schon prophezeit, aber stets blieb der Preis mehr oder weniger stabil in den letzten Jahren. Woran lag dies und wird dies in der Zukunft weiterhin so sein? Neueste Prognosen zeichnen ein deutliches Bild und warnen vor einem drastischen Anstieg des Rohöl-Preises. Wir haben für Sie in diesem Beitrag besagtes Szenario überprüft. Hier erfahren Sie mit welchen Veränderungen Sie in den kommenden Jahren rechnen müssen.
Wer mit Holz heizt, der profitiert von einem gemütlichen Ambiente und einer ökologischen Wärmeerzeugung. Nach der Verbrennung bleibt allerdings auch einiges an Asche übrig. Doch was ist eigentlich in diesen Rückständen enthalten? Sind diese giftig oder kann man mit der Asche noch etwas Sinnvolles anstellen? Nachfolgend schlüsseln wir Ihnen einmal die Rückstände auf, welche sich in der Asche noch nachweisen lassen.
Der Plastik-Baum hat wohl so langsam ausgedient, denn den eigenen Weihnachtsbaum selber aus dem Wald zu holen liegt gerade voll im Trend. Doch welche Voraussetzungen braucht es dafür? Darf man sich einfach irgendeinen Baum selber im Wald schlagen? Und wie sieht es eigentlich mit Transport und Entsorgung aus? In diesem Beitrag haben wir uns für Sie durch den Paragraphen-Dschungel gekämpft, sodass Sie die Feiertage unbeschwert genießen können!
Viele Kaminöfen können mit mehreren Brennstoffen befeuert werden: Beispielsweise mit Holz, Holzbriketts oder Kohle. Pellets gehören zwar auch mit in die Kategorie, benötigen aber eine speziell darauf abgestimmte Feuerstätte. Bei dieser Auswahl fragen sich viele Ofenfans natürlich, womit heize ich am günstigsten und besser? Aus diesem Grund haben wir in diesem Beitrag Holzscheite und Holzbriketts in den direkten Vergleich geschickt dabei schauen wir uns vor allem das Preis/Leistungs-Verhältnis an und werfen auch einen Blick auf die Vor- und Nachteile.
Anfang dieses Jahres ging der große deutsche Pellet-Produzent „German Pellets“ insolvent. Neben anderen Gründen lag dies vor allem an dem besonders niedrigen Preis für Heizöl im letzten Winter. Seitdem herrscht große Unsicherheit hinsichtlich der Stabilität der Preise. Doch hatte die Insolvenz überhaupt eine spürbare Auswirkung auf den Markt? Sind Pellets überhaupt noch zukunftsfähig oder kehren die fossilen Brennstoffe zurück? Wir haben in die Pellet Preis Entwicklung für Sie in diesem Jahr analysiert!
Nicht nur für Kaminöfen wichtig: Die Situation unserer Wälder in Deutschland. In unseren Breitengraden war Wald zu allen Zeiten ein wichtiger Bestandteil der Natur. Noch im Mittelalter war der Großteil Mitteleuropas von endlosen Wäldern bedeckt. Und auch heute noch spielt Holz als Ressource eine wichtige Rolle. Deswegen kommt es auf eine nachhaltige Forstwirtschaft an. Aber wie steht es wirklich um die Holzvorräte im Land?