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Der wachsende Markt an Kamin – und Pelletöfen wird von verschiedenen Fachhändlern bedient, die in Deutschland Kamine und Öfen anbieten. Ein Fachhändler führt in der Regel ein auf eine bestimmte Branche spezialisiertes Geschäft, wo der Händler eine Expertenrolle einnimmt. Essentiell für den Fachhändler ist sein Wissen: In der Kaminbranche zählt hier besonders eine fachkundige Beratung zu allen Kamin – und Pelletöfen, die zurzeit im Handel erhältlich sind. Daneben kann der Fachhändler auch zu technischen Fragen Auskunft geben, beschädigte Öfen reparieren oder dank seiner Vernetzung dem Kunden besondere Hilfestellung bieten. Gerade bei komplexen Fachbereichen wie dem Ofen- und Kaminbau ist ein professioneller Fachhändler der Ansprechpartner für die Erörterung der individuellen Kundenlösung.
Für den Betrieb eines Kaminofens, Pelletofens, Küchenherdes oder Gaskamins sind die Brennstoffe Holz, Holzpellets, Kohle und Gas entscheidende Energieträger. Ihnen allen gemein ist, dass sie Ihrer Feuerstätte die Energie liefern, die im Verbrennungsprozess in die gewünschte und angenehme Wärme umgewandelt wird. Energieträger, ebenso wie Brennstoffe, kommen in unterschiedlichen Formen vor. Hier erfahren Sie mehr über primäre und sekundäre, konventionelle und erneuerbare Energieträger.
Emissionen sind ein natürlicher Bestandteil bei der Verbrennung von Holz oder Pellets im Kaminofen und treten bei allen holz- oder pelletbetriebenen Modellen auf. Da Emissionen für den Menschen, die Natur und das Klima schädlich sind, haben sich die Hersteller von Verbrennungsöfen aller Art in den letzten Jahren ein wahres Wettrüsten um die schadstoffärmsten Modelle und Kamine geliefert. Moderne Kamin- und Pelletöfen sind daher mit aufwendigen Filterlösungen ausgestattet und verbrennen Ihren Brennstoff erheblich intensiver und effizienter als ältere Modelle. Eine Emission geht immer von der sogenannten Immission aus. Eine Immission bezeichnet die Einwirkung von austretenden Schadstoffen aus Mensch, Natur, Umwelt und Klima. Die Schadstoffquelle dafür ist die Emission.
Energieausweise stellen im Überblick Messwerte und Aussagen über den energetischen Zustand, den Energieverbrauch und Energiebedarf eines Gebäudes zusammen. Wichtig für den Vergleich mit anderen Gebäuden ist unter anderem die Angabe zum Endenergiebedarf eines Gebäudes, der als durchschnittliche Wärmeenergiemenge in Kilowattstunde pro Quadratmeter im Jahr angegeben wird. Sind alle energierelevanten Unterlagen zum Gebäude gesichtet und die Werte ermittelt, wird das Gebäude einer Energieeffizienzklasse zugeordnet. Der Energiebedarf eines Hauses wird auf einer Skala von A+ (beste Klasse) bis H (schlechteste Klasse) angezeigt. Die farbliche Gestaltung der Skala von grün bis rot schafft zusätzliche Orientierung: A+ liegt am äußeren Ende des grünen Bereiches, während H dem äußeren roten Bereich zugeordnet ist. Der Skala für den individuellen Gebäudezustand ist eine zweite Skala zum Vergleich beigefügt. Aus ihr geht der Energiebedarf hervor, wie er typisch für ein Gebäude in der gleichen energetischen Kategorie ist, vom Typ „Effizienzhaus 40“ bis zum „energetisch nicht wesentlich modernisierten“ Mehr- und Einfamilienhaus.
Das Einbrennen beim Kaminofen ist eine Phase, die zu Beginn einem jeden neuen Kaminofen bevorsteht. Dabei handelt es sich streng genommen um den ersten Anfeuerungsakt des Kamins. Wenn das erste Mal Brennholz in der neuen Brennkammer verfeuert wird, kommt es zu einigen Prozessen, die in erster Linie den Lack der Brennkammer betreffen. Dabei wird der Lack des Ofens „eingebrannt“, deswegen wird diese Phase in der Fachsprache auch als Einbrennen bezeichnet. Während des Einbrennens ist der Kaminofen noch anfälliger als später für Beschädigungen oder Kratzer. Deswegen sollten Sie während dieser Phase unbedingt besonders vorsichtig sein.
Die Abkürzung EEWärmeG steht für das Gesetz zur Förderung Erneuerbarer Energien im Wärmebereich, kurz Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz, das am 1. Januar 2009 bundesweit in Kraft getreten ist. Vor dem Hintergrund des Klimawandels und dem erklärten Ziel vieler Regierungsstaaten, weltweit den CO2-Ausstoß zu verringern und die Nutzung erneuerbarer Energien zu steigern, hat auch die Bundesregierung eine Reihe von Gesetzen und Initiativen ins Leben gerufen. Neben Stromerzeuger, Autohersteller und andere Wirtschaftszweige werden auch Privatpersonen und, wie im Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz, Gebäudeeigentümer in die Pflicht genommen einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten.
Nicht alle Kamine werden fix und fertig und mit sämtlichen Bestandteilen geliefert. Immer mehr Kunden greifen zu Kaminbausätzen, die einen größeren Spielraum bei Gestaltung und Optik bieten. Hier kann der ambitionierte Hobby-Handwerker noch selbst Hand anlegen und den Kaminbausatz nach eigenen Vorstellungen zusammenbauen. Ehalit ist ein Spezialkleber, der für diesen Zweck oft verwendet wird. Der Kleber dient dabei zur Montage der einzelnen Kaminelemente und ist besonders für den Einsatz auf senkrechten Flächen geeignet. Ehalit ist ein Klebstoff, der sehr schnell trocknet und so ein Verrutschen der einzelnen Kaminteile verhindert. Die Firma Nordpeis verwendet diesen als Kleber für seine Kamine und Nordpeis Grundöfen.
Bei der Verbrennung von Scheitholz fällt Feinstaub an, der als unerwünschtes Nebenprodukt zwangsläufig beim Abbrand von Holz entsteht. Feinstaub ist gesundheitsschädlich und kann Umwelt und Klima sehr belasten. Kaminöfen können deswegen mit einem zusätzlichen Filter ausgestattet werden, mit dem die Feinstaubbelastung zurückgefahren werden kann. Der sogenannte ChimCat ist ein Katalysator, der speziell zur Schadstoffbekämpfung entwickelt wurde. Ausgeschrieben heißt der ChimCat Chimney Catalysator und wird als Kaminofen-Katalysator geführt. Gerade Modelle, die bereits etwas in die Jahre gekommen sind, können mit diesem leistungsfähigen Katalysator nachgerüstet werden. Das Ziel dabei ist die Einhaltung aller relevanten Umweltrichtlinien
Stahl ist nicht gleich Stahl: Es gibt sehr unterschiedliche Versionen von Stahl, die mit verschiedenen Stärken, Schwächen und Materialeigenschaften aufwarten. Cortenstahl sticht unter den Stahlsorten heraus. Es wurde speziell entwickelt, um einen besonders robusten und widerstandsfähigen Kamin-Korpus bilden zu können, der auch Wind und Wetter standhalten kann. In einem wochenlangen Prozess, wo die Stahlplatte der vollen Witterung ausgesetzt ist, entwickelt der Stahl eine Art Schutzfilm, die sogenannte Patina. Die dann entstehende orangerote Schutzschicht ist nicht nur optisch ansprechend, sondern hält auch sehr gut den Witterungsbedingungen von Sonne, Wind und Regen stand.
Die Sicherheit beim Betreiben eines Kaminofen ist absolut essentiell. Der Betrieb einer Heizung erzeugt Kohlenstoffmonoxid, dass in der Fachsprache auch als CO bezeichnet wird. Kohlenstoffmonoxid kann man nicht riechen und ist farblos, so dass Sie dieses gefährliche Gas nicht wahrnehmen können. Die Verbrennung von Holz in einem Kaminofen erzeugt als eines der Nebenprodukte auch Kohlenstoffmonoxid, was nicht eingeatmet werden sollte. Bei einem ordnungsgemäß arbeitenden Kaminofen tritt kein CO aus. Um austretendes CO feststellen zu können, benötigen Sie einen speziellen Rauchmelder, der das Kohlenmonoxid frühzeitig erkennt. Gerade bei einem raumluftunabhängigen Kaminofen ist es wichtig, einen solchen Rauchmelder zu installieren.
Der Hersteller Cera Design hat viele moderne Modelle mit seiner sogenannten IQ-Airmatic ausgestattet. Dabei handelt es sich um eine effektive Abbrandsteuerung, die temperaturabhängig arbeitet. Die IQ-Airmatic bietet dabei den Vorteil, dass sie bei höchster Effizienz sehr niedrige Emissionswerte ermöglicht. Tatsächlich verläuft eine Verbrennung mit mehreren Stufen mit Cera Design IQ-Airmatic deutlich effizienter als bei Kaminöfen oder Kamineinsätzen ohne eine Verbrennungsautomatik. Der Wirkungsgrad wird dadurch erhöht und der Abbrand insgesamt intensiviert. Die IQ-Airmatic-Technik erleichtert auch das Nachlegen von Kaminholz im Ofen. Das Entfachen des Feuers wird verbessert, da die korrekte Brennluft zugeführt wird in der richtigen Dosierung.
CO2 gehört zu den ganz natürlichen Nebenprodukten des Betriebs eines Kamins oder Kaminofens. CO2 bedeutet Kohlenstoffdioxid und tritt bei der Verbrennung zahlreicher Fest- und Flüssigstoffe auf. Beim Heizen mit Gas, Holz oder fossilen Brennstoffen entsteht Kohlenstoffdioxid zwangsläufig. Auch wenn CO2 ein natürlicher Stoff ist, der auch in der freien Natur vorkommt, tragen hohe Konzentrationen an Kohlenstoffdioxid zur Erwärmung des Klimas bei und sind sehr umweltschädlich. Gängige Heizungen unterscheiden sich dabei in der CO2-Produktion. Am klimafreundlichsten heizen moderne Kaminöfen. Sie bieten den entscheidenden Vorteil, dass das freigesetzte Kohlenstoffdioxid genau der Menge entspricht, die der Baum während seines Wachstums eingelagert hat.
Jeder Kaminofen, der in Deutschland betrieben wird, sollte es haben: Die CE-Kennzeichnung. Sie ist die verbindliche Kennzeichnung auf einem Kaminofen, ob dieser die Anforderungen der europäischen Gemeinschaft erfüllt. Die CE-Kennzeichnung heißt ausgeschrieben „Communautés Européennes“. Dabei gilt, dass eine Feuerstätte nur dann eine solche Kennzeichnung tragen darf, wenn sie die Allgemeinvorschriften einhält und ein spezielles Konformitätbewertungsverfahren durchgeführt worden ist. Bei einer Feuerstätte dürfen daher auch nur Brennstoffe verwendet werden, die selbst über ein CE-Abzeichen oder ein Ü-Zeichen verfügen. Das Ü-Zeichen steht dabei für maximale Übereinstimmung mit den europäischen Richtlinien. Das CE-Kennzeichen bei Feuerungstechnik hat zu Ziel, verbindliche Qualitätsanforderungen in der ganzen Europäischen Union durchzusetzen.
Jeder Kamin, Kaminofen oder Pelletofen muss an einen Schornstein oder Edelstahlschornstein angeschlossen werden. Allen Anschlüssen gemein ist dabei die Verwendung von sogenannten Rauchrohren oder Ofenrohren, die Feuerstätte und Schornstein miteinander verbinden, sowie eine Wanddurchführung, die das Verbindungsrohr durch Wand oder Decke zum Schornstein führt. Je nach Art der Feuerstätte und ihrer Verwendung müssen Ofenrohr und Wanddurchführung spezielle Anforderungen des Brandschutzes erfüllen, um bei der späteren Abnahme durch den Bezirksschornsteinfeger als sicherer Anschluss anerkannt zu werden. Auch die Beschaffenheit des Schornsteins und Aufstellraums beeinflussen, wie das Ofenrohr und die Wanddurchführung gelegt werden und welche Kriterien sie erfüllen müssen.
Außenluftgitter beziehungsweise Wetterschutzgitter sind Lüftungsgitter, die an Gebäudeaußenwänden angebracht werden. Sie sind wichtiger Bestandteil einer möglichen Bauweise für mit Außenluftzufuhr betriebene Kamine und Kaminöfen. In dieser Variante wird Außenluft durch das Außenluftgitter angesaugt und über Rohre und flexible Schläuche und Aluflexrohre zur Brennkammer geleitet, um das Feuer stetig mit frischer Verbrennungsluft zu versorgen.
Grundsätzlich verhindert eine Absperrvorrichtung für Abgase Wärmeverluste in Ihrem Kamin, Ofen oder einer anderen Feuerstätte. Eine Abgasklappe, die nach Ihrem Entwickler auch Diermayer-Klappe genannt wird, reguliert in einer Feuerungs- und Heizungsanlage den Abgasstrom und sperrt diesen gegebenenfalls ab. Das relativ kleine und schmale Bauteil wird zwischen Ofen und Schornstein verbaut. Die Abgasklappe bewirkt drei Effekte, die sich entschieden auf eine positive Energiebilanz auswirken. Zum einen verhindert die Diermayerklappe, dass Restwärme, die im Ofen gespeichert ist, über den Schornstein entweichen kann. Auch die Menge an aufgeheizter Raumluft, die durch den Schornstein nach außen strömt, vermindert die Absperrvorrichtung. So kühlen Raum und Haus nicht so schnell aus und bleiben länger angenehm warm. Schließlich hindert eine Abgasklappe Abgase daran, zurück zum Kamin zu strömen. Damit erfüllen Sie auch eine wichtige Sicherheitsfunktion.
Eine externe Verbrennungsluftzufuhr sorgt dafür, dass die Feuerstätte mit Verbrennungsluft von außerhalb des Hauses versorgt wird. Ein normaler Kamin, Pelletofen oder Kaminofen bezieht seine Luft für die Verbrennung direkt aus dem Raum, wo er aufgestellt wurde. Das hat aber den Nachteil, dass je nach Leistungsfähigkeit ein hoher Sauerstoffbedarf besteht. Eine externe Verbrennungsluftzufuhr wird daher für Einzelfeuerstätten benötigt, die als raumluftunabhängige Geräte betrieben werden sollen. Sie können aber nicht jeden beliebigen Kamin oder Ofen mit dieser Technik ausstatten. Dieser muss eine DIBt-Zulassung besitzen, welche zertifiziert, dass die Brennkammer luftdicht ist.
Der in einem Ofen verbaute Absorber nimmt sowohl Restwärme der Rauchgase als auch die Strahlungswärme des Ofens auf, die auf der Rückseite abgegeben wird und somit dem Aufstellraum nicht direkt von Nutzen ist. Im Absorber verlaufen Wasserrohre, welche die aufgenommene Wärmeenergie der Warmwasseraufbereitung zuführen oder in die Hausheizung einspeisen. Um möglichst viel Energie in kurzer Zeit absorbieren zu können, sind Absorber großflächig und flach konstruiert. Ihr Platzbedarf ist entsprechend gering. Insbesondere große Kaminöfen und Grundöfen besitzen bereits sehr große Flächen, die Wärme speichern und ausstrahlen und sind damit für den Einsatz von Absorbern sehr gut geeignet. Das Material der Absorber ist so ausgewählt, dass seine dem Ofen zugewandte Fläche die möglichst viel Wärmestrahlung schnell und effektiv absorbiert. Die dem Ofen abgewandte Seite strahlt zugleich möglichst wenig Wärme ab. So wird erreicht, dass die größtmögliche Wärmemenge an die Wasserrohre abgegeben wird und so der Heizung und der Warmwasseraufbereitung zur Verfügung steht.