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Bei einem Biokamin handelt es sich um eine Feuerstätte, welche mit Bio-Ethanol befeuert wird. Dabei steht der optische Aspekt im Vordergrund, weshalb diese im Handel oftmals auch als Design Kamine bezeichnet werden. Die Wärmeausbeute ist zu vernachlässigen, denn obwohl durch die Verbrennung selbstverständlich ein wenig Wärme freigesetzt wird, so bleibt diese doch weit hinter pellet- oder holzbefeuerten Feuerstätten zurück. Der Biokamin besitzt zudem keine Speichermasse, weshalb er die erzeugte Wärme auch nicht halten kann. Die flackernden Flammen erzeugen lediglich eine gemütliche Atmosphäre.
Bei einem Badheizkörper handelt es sich um einen Heizkörper, der meist im Bad platziert wird und zum Trocknen von Handtüchern oder Bekleidung dient. Er basiert auf Radiatoren-Technologie und besitzt deshalb viele einzelne Heizröhren. Über diese lassen sich Handtücher oder Textilien hängen, welche durch die abgegebene Wärme getrocknet werden. Der Badheizkörper dient aber nicht nur diesem Zweck, sondern er kann zugleich auch das Badezimmer auf die gewünschte Temperatur bringen. Allerdings kann die Heizdauer variieren. Werden die meisten Heizröhren mit nassen Handtüchern oder Kleidung verdeckt, dann dauert es entsprechend länger. Bei einem Badeheizkörper handelt es sich daher um ein Kombigerät, das gleich zwei Aufgabenbereiche miteinander verbindet.
Als Beschickung wird das Nachlegen von Brennmaterial in eine Feuerstätte bezeichnet. Dies kann per Hand erfolgen, wie es etwa bei einem Kamin oder Kaminofen der Fall ist, oder vollkommen automatisch. Eine automatische Beschickung ist vor allem bei einer Pelletheizung und zu Teilen bei einem Pelletofen der Fall. Wird das Brennmaterial per Hand in einen Vorratstank gefüllt, aus welchem sich die Feuerstätte für die Verbrennung selbstständig bedient, dann wird von einer halbautomatischen Beschickung gesprochen.
Ein Kaminofen steht und fällt mit seiner Verbrennungstechnik. Manchmal kann es etwas länger dauern, bis ein Scheitholzofen seine Betriebstemperatur erreicht und ein wärmendes Feuer entsteht. Daher macht es insbesondere bei Kaminöfen und Holzbrandöfen, aber auch bei Holzkohlegrills oder Grillkaminen Sinn, eine Anzündhilfe zu verwenden. Geräte, die nicht wie bei einem Gasgrill über eine technisch verbaute schnelle Flammenentzündung verfügen, profitieren von dem Kaminanzünder. Dabei sollten Sie beachten, dass es weder die eine Anzündhilfe gibt noch ein perfekter Weg besteht, den Kamin oder Grill schnell auf Temperatur zu bringen. Einige Hersteller setzen auf Materialien wie Holzwolle oder Holzstücke, andere Anzündhilfen nutzen wachsummantelte Zapfen.
Bevor es überhaupt möglich ist zu erklären, was CO2-neutral eigentlich bedeutet, ist es wichtig zu wissen, wobei es sich um CO2 eigentlich handelt. CO2 ist ein natürlicher Bestandteil der Luft, der bei der Verbrennung von kohlenstoffhaltigen Produkten unter ausreichender Sauerstoffzufuhr, aber auch im Organismus von Lebewesen als Produkt der Zellatmung entsteht. Es handelt sich grundsätzlich um ein unbrennbares, saures, sowie farb- und geruchloses Gas. Als CO2-neutral bezeichnet man anschließend solche Brennstoffe, die den derzeitigen CO2 Haushalt in der Umwelt durch ihre Verbrennung im Kaminofen nicht noch weiter erhöhen. Synonym bezeichnet man CO2-neutral auch als klimaneutral, wobei grundsätzlich folgender Sachverhalt gemeint ist: Die Verwendung eines Brennstoffes hat keinen Einfluss auf die Kohlendioxid-Konzentration in der Atmosphäre, sodass CO2-neutral es als nicht klimaschädlich kennzeichnet.
Der Brennstoff dient der Befeuerung Ihres Ofens und somit auch der Wärmeerzeugung. Beim Brennstoff handelt es sich grundsätzlich um einen chemischen Stoff. Dessen gespeicherte Energie wandelt sich durch die Verbrennung in nutzbare Energie um, sodass es Ihnen damit möglich ist Ihren Wohnraum zu erwärmen und zusätzlich von einem schönen Flammenbild zu profitieren. Brennstoffe werden dabei nach verschiedenen Kriterien eingeteilt, wie zum Beispiel der Aggregatzustand. Hierbei werden Brennstoffe in feste, flüssige oder gasförmige Brennstoffe unterteilt. Die Qualität eines Brennstoffes wird dabei immer durch den sogenannten Heizwert oder auch Brennwert beschrieben.
Bei dem Brennraum handelt es sich um die Abbrandstelle einer Feuerstätte, in der Temperaturen von bis zu 1000 Grad erreicht werden können. Synonym wird der Brennraum ebenfalls als Feuerraum oder Brennkammer bezeichnet und diese stellt das Herzstück eines jeden Kamins, Pelletofens oder auch Kaminofens dar. Der Brennraum ist der zentrale Punkt des Ofens, in dem sich das Feuer abspielt, sodass der Brennraum wesentliche Verantwortung für die Verbrennung und ihre Effizienz trägt. Daher ist es natürlich zwingend erforderlich, dass hochwertige Materialien verwendet werden, die sowohl hitzebeständig, als auch widerstandsfähig ist. Die meisten Brennräume sind aus dem Grund beispielsweise mit hochwertiger Schamotte oder auch Vermiculite ausgekleidet, die für ihre isolierenden und wärmespeichernden Eigenschaften bekannt sind. Damit wird im Brennraum ein wichtiger Effekt erzielt: Die Auskleidungen halten die Wärme innen, sodass schneller höhere Temperaturen und somit ebenso eine effiziente Verbrennung erreicht werden können.
Bei der Brennpaste handelt es sich um eine besondere Version eines Brennstoffes, die vor allem als Verbrennungsmaterial für einige Designfeuer oder auch Bio Ethanol Kamine dient. Bio Ethanol ist dabei eigentlich flüssig und bildet bei Zimmertemperatur ein leicht entzündliches Gemisch aus Gasen.
Einen Brauchwasserspeicher ist sowohl ein Speicher von Wasser, als auch ein Speicher von Wärme. Grundsätzlich dienen Brauchwasserspeicher der effektiven Zwischenspeicherung von erzeugter Wärme, wobei das enthaltene Wasser auf verschiedenen Wegen erhitzt werden kann. Mit Hilfe eines Heizkessels oder wasserführenden Kaminöfen, Pelletöfen oder Kamineinsätzen können Sie ganz effektiv das Wasser erhitzen, welches anschließend im Brauchwasserspeicher aufbewahrt wird. Dieses Wasser wird anschließend in der Heizungsanlage und den Brauchwassersystemen weitergeleitet und kann ganz praktisch in Ihrem Haushalt verwendet werden. Brauchwasserspeicher sind dabei natürlich nur aus qualitativ hochwertigen Materialien gefertigt, sodass der Speicher den notwendigen Anforderungen standhalten kann. Die meisten Speicher bestehen daher aus Edelstahl und weißen eine Emaillierung auf, die vor Rost schützt.
Bei einer sogenannten Brauchwasserglocke handelt es sich um eine andere beziehungsweise besondere Form des bekannten Brauchwasserspeichers. Die Brauchwasserglocke befindet sich innerhalb eines Pufferspeichers, dessen Wasser nur für die Heizungsanlage verwendet werden kann und somit das zentrale Heizungssystem unterstützt. Die in einem Wasserspeicher integrierte Brauchwasserglocke speichert das Wasser allerdings zur hygienischen Benutzung, sodass eine entsprechende und qualitativ hochwertige Aufbereitung und Speicherung notwendig ist. Das in einer Brauchwasserglocke gespeicherte Wasser eignet sich anschließend beispielsweise für die Verwendung innerhalb der Dusche, der Wanne oder auch des Waschbeckens.
Bei Bodenplatten handelt es sich um Platten, die unter Ihrem Kaminofen platziert werden. Diese bestehen aus nicht brennbaren Baustoffen und dienen in einem dekorativen Design dennoch nur dem Schutz der brennbaren Bodenbeläge. Bodenplatten verhindern effektiv, dass mögliches herabfallendes Brenngut Ihren brennbaren Bodenbelag entzündet. Dabei müssen nicht einmal ganze Holzscheite dem Brennraum entfallen – um leicht entzündliche Materialien zu entzünden genügen bereits glühende Holzteile oder gar Funkenflug. Mit einer Bodenplatte sind Sie vor diesen Gefahren geschützt. Eine Bodenplatte ist dann nicht zwingend erforderlich, wenn Ihr Kaminofen bereits auf nicht brennbaren Materialien, wie zum Beispiel Fliesen, platziert ist. Dennoch stellt sie hier ein designschönes Element dar, welches die optische Erscheinung Ihres Kaminofens edel abrunden kann.
Bei einem Backfach handelt es sich um eine weitere Funktion, die ein Kaminofen oder Pelletofen aufweisen kann. Denn heutzutage sind Öfen nicht mehr nur Heizquellen, sondern auch zweckmäßige Einrichtungsgegenstände, die man ganz funktional verwenden möchte. Das Backfach als eine zusätzliche Funktion am Ofen erfreut sich dabei steigender Beliebtheit. Größe und Form des Backfaches richtet sich dabei natürlich nach dem Modell des Ofens, für welches Sie sich entscheiden.
Immer mehr Hersteller setzen bei ihren Kaminöfen auf eine automatische Verbrennungsregulierung. Der Trend bringt für den Kunden handfeste Vorteile mit sich: Der Abbrand wird intensiviert, der Brennstoffverbrauch reduziert und die Wärmeleistung des Holzofens insgesamt verbessert. Bei einem modernen Kaminofen ist es ständig nötig, die Zuluft von Primär und Sekundärbrennluft zu kontrollieren und an die einzelnen Stufen der Verbrennung anzupassen. Manuell kann dies ein sehr aufwendiger Vorgang sein, der auch selten so exakt abläuft wie bei einem automatisch gesteuerten Prozess. Die ständige manuelle Überwachung und Anpassung der Verbrennungszuluft erfordert einiges an Erfahrung im Umgang mit Holzöfen, um wirklich effizient durchgeführt werden zu können. Die automatische Wärmeleistungsregulierung nimmt Ihnen diese Arbeitsschritte ab.
Einer der großen Hersteller, der auf die automatische Kontrolle der Brennluftzufuhr bei Kaminöfen setzt, ist HWAM. Alle Kaminöfen des dänischen Herstellers verfügen über einen serienmäßig verbautes System Automatic, welches sich um die Verbrennungsluft kümmert. Das System ist dabei ohne jeden Aufpreis direkt verfügbar. Kern des Steuerungsschemas ist eine kleine Feder aus hitzeempfindlichem Metall. Auf diese Weise kann der Ofen selbstständig feststellen, wann die Verbrennung eine neue Stufe erreicht hat und die Brennluft entsprechend angepasst werden sollte. So kann der HWAM Kaminofen die Brennluft entweder erhöhen oder ihre Zuluft dossieren. Bei großer Hitze beginnt sich die Metallfeder aber zu verformen.
Ohne Sauerstoff keine Verbrennung. Die stetige Versorgung des Feuers mit Frischluft ist Voraussetzung für eine effiziente Verbrennung. Auf zwei Wegen kann Ihrer Einzelfeuerstelle Luft zugeführt werden. Offene Feuerstellen sowie die meisten Kamine und Öfen holen sich die Verbrennungsluft direkt aus dem Raum, in dem sie aufgebaut sind. Bei der Außenluftzufuhr hingegen wird der Brennkammer Luft von außerhalb des Gebäudes zugeführt.
Heutzutage setzen immer mehr Hersteller auf eine automatische Regulierung Ihrer Verbrennungsluftzufuhr. Eine automatische Verbrennungsluftzufuhr bringt eine Reihe an Vorteilen mit sich, die der Verbrennung im Ofen zu Gute kommen. Dazu gehören etwa auch eine optimierte Wärmeleistung, ein intensiverer Abbrand und ein reduzierter Brennstoffverbrauch. Ein optimaler Betrieb wird bei einem Kaminofen nur mit einer exakt gesteuerten und regulierten Verbrennungsluftzufuhr erreicht. Da eine mechanische Brennluftzuführung vom Nutzer einiges an Knowhow verlangt, ist die automatische Brennluftzufuhr sowohl weniger aufwendig als auch einfacher zu steuern. Gleichzeitig kann ein automatischer Prozess die Verbrennungsluft sehr genau kontrollieren.
Mit einem Aschesauger können Sie Asche und andere kleine Brennrückstände von Holz, Kohle oder Pellets aus der Feuerstelle entfernen. Wie der Name bereits vermuten lässt, saugt ein Aschesauger die Asche aus dem Feuerraum und Aschekasten. Auch feinste Staubpartikel werden entfernt. Es ist eine einfache, schnelle und saubere Reinigungsmethode, die gut für Kamineinsätze, Kaminöfen und Pelletöfen, aber auch Grills, geeignet ist.
Mittlerweile gehören Aschekästen bei einem Kaminofen zur Serienausstattung und werden standardmäßig unter den Feuerraum eines Ofens geschoben. Der Aschekasten dient dabei dem Auffangen der Asche, wie sie bei der Verbrennung von Holzscheiteln, Pellets oder Holzkohlebriketts entsteht. Die praktischen Kästen dienen dabei nicht nur der Reinigung, sondern können dank des Aufsammelns der überschüssigen Asche sogar die Leistung des Ofens verbessern. Der Aschekasten ist dabei meist so konstruiert, dass er viereckig unterhalb der Brennkammer Platz hat. Die Aschereste fallen durch einen entsprechenden Rost in den Kasten und können dort dann einfach entsorgt werden.
Klar – die Verbrennung von Scheitholz erzeugt Asche, welches als ganz normales Abfallprodukt des Abbrands übrig bleibt. Im Kaminofen angesammelt ist die Asche natürlich trotzdem nervig. Daher haben handelsübliche Scheitholzöfen heute einen Aschekasten verbaut, der die Asche der Verbrennung sammelt und konserviert. Der Aschekasten kann dann auch schnell und einfach aus dem Ofen entnommen werden, um den Kamin entsprechend zu reinigen. Die Asche fällt während des Verbrennungsvorgangs durch ein Ascherost in den Kasten, damit der eigentliche Brennraum frei von Asche und Dreck bleibt. Abseits vom Aschekasten gibt es aber natürlich noch einiges mehr, was es bei der Reinigung der Asche zu beachten gilt.
Grundsätzlich ist das richtige Anheizen des Kaminofens wichtig, um den optimalen Abbrand und die sauberste wie effizienteste Verbrennungsleistung zu erreichen. In der Phase des Anheizens empfiehlt sich ein Anbrennen des Holzes von Oben nach Unten. Durch diese Technik wird das Holz rußfrei und schadstoffarm angebrannt und der Abbrand auf die nächste Verbrennungsstufe vorbereitet. Wird das Holz von oben nach unten verbrannt, entsteht grundsätzlich weniger Ruß. Auf diese Weise wird auch die Sichtscheibe weniger verschmutzt und die Scheibenspülung kann effektiver arbeiten. In der Anheizphase Ihres Kamins empfiehlt sich außerdem ein spezieller Kaminanzünder sowie geeignetes Anfeuermodul.
Das richtige Anfeuern des Kaminofens ist von großer Bedeutung, um den Betrieb ordnungsgemäß und effektiv durchführen zu können. Das Anzünden des Kamins leitet dabei die erste Phase der Verbrennung ein und sollte so optimal wie möglich erfolgen. Zu den Grundvoraussetzungen gehört ein gereinigter Feuerraum, der von Asche und Feuerrückständen befreit wurde. Hier empfiehlt sich etwa der Einsatz eines Aschesaugers, der speziell für diese Aufgabe vorgesehen wurde. Das Kaminfeuer wird optimal mit Anfeuerungsscheiten entfacht. Das bedeutet, dass Sie spezielle Holzscheite auf die eigentliche Holzmasse legen und anzünden. Ideal eignet sich hier Tannenholz, da es die richtige Größe hat und sich schnell entzündet. Legen Sie das Zündholz kreuz und quer auf die Scheithölzer.
Es sind die besonderen Eigenschaften zweier Schichten, die das Aluminium-Klebeband zu einem vielseitig verwendbaren Allrounder werden ließen. Sowohl die Oberfläche aus Weichaluminium als auch die dichte Klebefläche zeichnen sich durch eine sehr lange Haltbarkeit aus und sind für den langfristigen Einsatz gefertigt. Höchst hitze- und kälteresistent, isolierend gegen Licht, Luft und Feuchtigkeit ist die Aluminiumschicht. Ebenso hitzebeständig, zudem druckbeständig und sehr haftstark ist die Klebefläche. Bei manchen Ausführungen ist die Aluminiumfolie zudem reflektierend.
Den meisten wird Aluflex als Wortbestandteil in Bauelementen wie Aluflex-Rohre und Aluflex-Schläuche sicher ein Begriff sein. Rohre und Schläuche aus Aluflex werden aufgrund ihrer hervorragenden Eigenschaften gern zum Beispiel im Lüftungs- und Heizungsanlagenbau sowie Ofen- und Kaminbau verwendet.
Ohne Abbrand kein Kaminfeuer – Ein Abbrand bezeichnet den Verbrennungsvorgang von flüssigen oder feste Brennstoffen, die kontrolliert und überwacht verbrennen. Der Abbrand ist notwendig, damit eine Heizanlage wie ein Kamin Wärme erzeugen kann. Der Abbrand kann in einem Kaminofen mit Scheitholz oder Holzbriketts erfolgen oder in einer Pelletheizung bzw. einem Pelletofen mit Pellets. Auch die Verbrennung von Gas in einem Gaskamin oder Gasgrill bezeichnet man als Abbrand. Ein Abbrand ist ein hochkomplexer Vorgang, der in verschiedenen Stufen erfolgt und von einigen Umweltfaktoren beeinflusst wird. Zu den einflussreichsten Faktoren gehört sicherlich die zugeschaltete Verbrennungsluft, die für den Abbrand existenziell ist.
Die Asche Erweichungstemperatur gibt an, wann die Asche vom festen zum flüssigen Aggregatszustand übergeht. Je nach Zusammensetzung der Rückstände kann sich der Erweichungspunkt zwischen etwa 900° und 1400° Celsius bewegen. Problematisch ist dieser chemische Vorgang vor allem für Pelletheizungen oder Pelletofen wasserführend, da es durch den Wechsel der Aggregatszustände zu Betriebsstörungen kommen kann. Doch wo genau liegt das Problem?
Zur sicheren Bedienung eines Kaminofens gehört es auch, sich mit den technischen Begriffen und Definitionen auszukennen. Der Abgasmassenstrom ist eine wichtige Maßeinheit beim Betrieb eines Holzofens und hängt mit der Steuerung der Abgase zusammen. Bei der Verbrennung von Holz werden Rauchgase freigesetzt, die sich zusätzlich mit überschüssigem Sauerstoff, Ruß und Wasserdampf mischen. Diese Rauchgase enthalten also nicht nur Rauch, sondern setzen sich aus mehreren Abgasen zusammen. Der Abgasmassenstrom bezeichnet die Masse an Rauchgas, die pro Zeiteinheit entsteht. Die Messeinheit ist dabei Gramm pro Sekunde. Der Abgasmassenstrom ist auch die Menge, die an Rauchgas sicher und effizient ins Freie geleitet werden muss.
Bei der Amortisation ist der Grundgedanke, dass sich ein Aufwand nach einer gewissen Zeit wieder rechnen muss. Meist werden dazu die getätigten Ausgaben mit den prognostizierten Erträgen in ein Verhältnis gesetzt. Amortisation kann in diesem Zusammenhang auch eine zeitliche Spanne zu Grunde liegen, wenn die Erträge über einen längeren Zeitraum erbracht werden müssen, um einen hohen Aufwand auszugleichen. Dieser Begriff kann sowohl ökonomisch als auch energetisch betrachtet werden. So können sich finanzielle Investitionen amortisieren, oder eben auch Heizanlagen. Doch wie kann sich eine Feuerstätte amortisieren und wann ist dies der Fall?
Wenn Sie Pellets verbrennen, dann entstehen dabei nicht nur Wärme, sondern auch allerlei Rückstände, welche dann im Aschekasten gesammelt werden. Der Aschgehalt gibt dabei an, wie groß der Anteil der Verbrennungsrückstände an der Gewichtsmasse des Brennmaterials ist. Um diesen Wert zu ermitteln, wird eine festgesetzte Menge an Pellets unter den gleichen Bedingungen verbrannt. Bei einer vollständigen Verbrennung liegt der Aschgehalt meistens zwischen 0,5 Prozent und 1,5 Prozent. Wenn Sie ein Kilogramm Pellets verfeuern, dann entstehen demnach zwischen 5 Gramm und 15 Gramm Asche.
Pelletöfen gelten im Allgemeinen als besonders komfortabel. Sie heizen fast von alleine, wobei Sie immer nur für reichlich Nachschub an Pellets sorgen müssen. Je nach Modell gibt es dabei aber gravierende Unterschiede. Bei einem halbautomatischen Pelletofen müssen Sie das Brennmaterial per Hand in einen, dafür vorgesehen, Vorratstank füllen. Je nach Größe und Umfang des Heizens kann dieser Vorrat von einigen Tagen bis hin zu einer Woche reichen. Komfortabler ist es allerdings, wenn Sie zu einem automatischen Pelletofen greifen, denn dieser bestückt sich vollkommen selbst mit Brennmaterial. Doch wie funktioniert das in der Praxis?
Der Abrieb (oder auch Abrasion) bezeichnet den Materialverlust bei Pellets, der durch mechanische Belastungen wie beispielsweise Bruch oder Reibung entsteht. Dadurch wird nicht nur die Oberfläche verkleinert, sondern auch der Heizwert des Brennmaterials herabgesenkt. Der beim Abrieb entstehende Feinanteil beziehungsweise Staub kann sich im Pelletlager oder in der Pelletheizung ablagern. Dort kann er den Betrieb der Heizanlage stören, weshalb er alle zwei Jahre, oder spätestens nach der vierten Pelletlieferung entfernt werden sollte. Eine regelmäßige Wartung bleibt daher auch bei einer Pelletheizung nicht aus, auch wenn sich diese ansonsten durch einen hohen Komfort auszeichnet.
Als Abwärme, manchmal auch als Abhitze, bezeichnet man die Wärme, die von einem Gerät durch seinen Betrieb abgegeben wird. In den meisten Fällen entsteht diese als Nebenprodukt eines eigentlichen Hauptprozesses, wobei diese ungenutzt an die Umwelt abgegeben wird. So geben elektrische Geräte wie beispielsweise Computer während des Betriebs Wärme ab, die über Lüfter abtransportiert werden muss, um Störungen und eine mögliche Überhitzung zu verhindern. Die ungenutzte Abwärme ist ungewollt und meist mit einem zusätzlichen Energieaufwand verbunden, um diese abzuleiten. Allerdings kann diese auch verwendet werden oder steht gar im Zentrum des Interesses. Daher verhält es sich mit der Abwärme bei Feuerstätten gänzlich anders.
Genau formuliert handelt es sich um die „Ordnungsbehördliche Verordnung über den Betrieb von Einzelraumfeuerungsanlagen für feste Brennstoffe (Aachener Festbrennstoffverordnung – FBStVO)“. Sie ist am 9. Oktober 2010 in Kraft getreten und gilt ausschließlich für das Stadtgebiet Aachen. Die Verordnung betrifft sogenannte Einzelraumfeuerungsanlagen, wie Kamine und Kaminöfen, in denen feste Brennstoffe, zum Beispiel Holz oder Kohle, eingesetzt werden.
Ein Abgassystem ist eine spezielle Vorrichtung, die in vielen modernen Heizungsanlagen eingebaut wurde. Gerade bei Brennwertkesseln kommt eine solche Anlage oft zum Einsatz. Der besondere Faktor bei einem Abgassystem ist die Ausnutzung der Abgase für die Energie- bzw. Wärmegewinnung. Ein Kaminofen oder eine andere Form der Heizung ist mit einem solchem System in der Lage, mehr Wärmeleistung aus der Verbrennung des Brennmaterials zu gewinnen und dadurch sowohl Verbrauch als auch Kosten der Verbrennung zu reduzieren. Einige Abgassysteme sind serienmäßig verbaut worden, etwa in Heizkesseln mit speziellen Abgassystemen, bei anderen Heizungen können diverse Abgassysteme nachgerüstet werden.
Die MCZ Maestro-App ist eine App, die Sie einfach auf Ihr Smartphone laden können und so Ihren Pelletofen von der MCZ Group über das Internet steuern können. Voraussetzung für die Inbetriebnahme der App ist ein MCZ Pelletofen mit integrierter Maestro-Technologie. Nie neuste Generation an MCZ Pelletöfen hat diese Technik serienmäßig verbaut und beinhaltet ein integriertes WiFi-Modul, dass eine WLAN-Verbindung des Pelletofens mit Ihrem Internetanschluss ermöglicht.
Jede Feuerstätte hat andere Funktionen. Meistens geben kleine Piktogramme darüber Aufschluss, welche Technik im jeweiligen Modell verbaut wurde. Doch was verbirgt sich eigentlich hinter so wohlklingenden Namen wie „Klima-Komfort“, „Sistema Combustione Pulita“ oder „System Leonardo“? Wir machen beim Hersteller Edilkamin den Faktencheck und stellen Ihnen einmal die wichtigsten Funktionen vor. Wenn Sie also schon immer mal wissen wollten, was derzeit an Technik angesagt ist, dann sollten Sie einen Blick in diesen Beitrag werfen!
Nachdem Sie sich für den Kauf eines Kaminofens entschieden und alle wichtigen Sachen für den Einbau geklärt haben, geht es an die Platzierung und die Montage. Natürlich darf der Kaminofen nicht zu weit vom Schornstein entfernt sein und muss darüber hinaus für den Brandschutz geltende Mindestabstände einhalten. Aber der richtige Bodenbelag ist auch von immenser Bedeutung bei der Aufstellung Ihres Kaminofens. Die meisten Fußböden sind mit Teppich, Laminat oder Parkett ausgelegt, wobei es sich um brennbare Materialien handelt, die der entstehenden Hitze möglicherweise nicht standhalten oder bei Funkenflug beziehungsweise Asche sogar Feuer fangen könnten. Den Boden wollen Sie wegen Ihrem neuen Kaminofen ja auch nicht austauschen, also müssen andere Lösungen her. Grundsätzlich gilt, dass alles Brennbare in unmittelbarer Umgebung des Kaminofens geschützt werden muss.