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Die Abkürzung DIBt steht für das Deutsche Institut für Bautechnik. Im Bereich der Feuerungstechnik ist es vor allem durch die DIBt-Zulassung bekannt. Die Zertifizierung bescheinigt, dass es sich bei der Feuerstätte um ein raumluftunabhängiges Modell handelt. Dieser Verwendungsnachweis besitzt eine besondere Wichtigkeit, da es in der Feuerungstechnik für die Raumluftunabhängigkeit keine allgemein verbindlichen DIN Normen gibt. Die Hersteller müssen die Prüfung für eine DIBt-Zertifizierung beantragen, denn nur so werden die Kamine, Kaminöfen oder Pelletöfen als raumluftunabhängige Feuerstätten zugelassen.
Bei einem Deckengitter handelt es sich um einen Luftauslass, der bei einem Kamin meist oberhalb in der Wand eingelassen wird. Er erfüllt im Prinzip die gleiche Funktion wie ein Warmluftgitter, zeichnet sich aber durch eine länglichere Form und verstellbare Lamellen aus. Deckengitter sollen die von der Feuerstätte erzeugte Wärme über Konvektionsluft schnell und gleichmäßig im Raum verteilen. Auf diese Weise leisten Sie einen wertvollen Beitrag zur Steigerung der Effizienz, denn wenn der Wohnraum besser auf Temperatur gebracht werden kann, dann verkürzt sich die Heizdauer und senkt sich damit auch der Verbrauch an Brennmaterial.
CO-Emissionen sind bei einem Kamin oder Kaminofen ganz normal. Sie gehören zu den natürlichen Nebenprodukten der Verbrennung von Holz und können dabei ein Gesundheitsrisiko darstellen. CO steht für Kohlenstoffmonoxid und ist ein Gasgemisch, das geschmacklos, geruchsneutral und absolut unsichtbar ist. Das macht CO auch so tückisch – Man erkennt das Gas erst dann, wenn es zu spät ist. Kohlenstoffmonoxid kann bei einem beschädigten oder zerstörten Kaminofen austreten und zu tödlichen Vergiftungen führen. Daher ist es sehr wichtig, dass Sie sich einen CO-Melder anschaffen. Gerade bei einem raumluftunabhängigen Kaminofen oder Pelletofen empfiehlt sich die Anschaffung eines solchen Melders.
Bei einem Dauerbrandofen handelt es sich um einen Kamin, Kaminofen oder jegliche Art von Feuerstätten für feste Brennstoffe, die nach der DIN EN 13240 den Abbrand von Scheitholz mindestens 90 Minuten und den von Kohle mindestens 240 Minuten andauern lassen kann. Die Vorstellung, dass ein Dauerbrandofen rund um die Uhr, sprich in einem 24-Stunden-Dauerbetrieb befeuert werden könne oder müsse, ist daher falsch. Die Bezeichnung Dauerbrand ergibt sich lediglich aus dem Prüfverfahren nach DIN EN 13240, bei dem die Glut unter Nennwärmeleistung je nach Brennmaterial für eine bestimmte Dauer gehalten werden muss.
Eine Dachabdeckung kommt immer dann zum Einsatz, wenn ein doppelwandiger Edelstahlschornstein direkt durch den Dachkasten geführt werden soll. Dieses Bauteil gibt es in unterschiedlichen Ausführungen, die sich hinsichtlich drei Auswahlkriterien unterscheiden: (1) Dachneigung, (2) Wetterkragen und (3) Material. Die Wahl der Dachabdeckung ist daher im Wesentlichen von der Beschaffenheit des Daches abhängig.
Überall wo mit offenem Feuer umgegangen wird, spielt Brandschutz ein wichtiges Thema. So ist es auch mit Blick auf Kamine und Öfen. Zum Brandschutz gehören dabei drei Aspekte: (1) Mindestabstände zu brennbaren Materialien, (2) Vorbedingungen hinsichtlich Bausubstanz und Konstruktion und (3) eine regelmäßige Wartung und fachgerechte Bedienung. Teile davon werden vom Gesetzgeber vorgeschrieben, wiederum andere von den Herstellern und ein Teil des Brandschutzes ergibt sich aus dem gesunden Menschenverstand.
Bei einem Biokamin handelt es sich um eine Feuerstätte, welche mit Bio-Ethanol befeuert wird. Dabei steht der optische Aspekt im Vordergrund, weshalb diese im Handel oftmals auch als Design Kamine bezeichnet werden. Die Wärmeausbeute ist zu vernachlässigen, denn obwohl durch die Verbrennung selbstverständlich ein wenig Wärme freigesetzt wird, so bleibt diese doch weit hinter pellet- oder holzbefeuerten Feuerstätten zurück. Der Biokamin besitzt zudem keine Speichermasse, weshalb er die erzeugte Wärme auch nicht halten kann. Die flackernden Flammen erzeugen lediglich eine gemütliche Atmosphäre.
Bei einem Badheizkörper handelt es sich um einen Heizkörper, der meist im Bad platziert wird und zum Trocknen von Handtüchern oder Bekleidung dient. Er basiert auf Radiatoren-Technologie und besitzt deshalb viele einzelne Heizröhren. Über diese lassen sich Handtücher oder Textilien hängen, welche durch die abgegebene Wärme getrocknet werden. Der Badheizkörper dient aber nicht nur diesem Zweck, sondern er kann zugleich auch das Badezimmer auf die gewünschte Temperatur bringen. Allerdings kann die Heizdauer variieren. Werden die meisten Heizröhren mit nassen Handtüchern oder Kleidung verdeckt, dann dauert es entsprechend länger. Bei einem Badeheizkörper handelt es sich daher um ein Kombigerät, das gleich zwei Aufgabenbereiche miteinander verbindet.
Als Beschickung wird das Nachlegen von Brennmaterial in eine Feuerstätte bezeichnet. Dies kann per Hand erfolgen, wie es etwa bei einem Kamin oder Kaminofen der Fall ist, oder vollkommen automatisch. Eine automatische Beschickung ist vor allem bei einer Pelletheizung und zu Teilen bei einem Pelletofen der Fall. Wird das Brennmaterial per Hand in einen Vorratstank gefüllt, aus welchem sich die Feuerstätte für die Verbrennung selbstständig bedient, dann wird von einer halbautomatischen Beschickung gesprochen.
Ein Kaminofen steht und fällt mit seiner Verbrennungstechnik. Manchmal kann es etwas länger dauern, bis ein Scheitholzofen seine Betriebstemperatur erreicht und ein wärmendes Feuer entsteht. Daher macht es insbesondere bei Kaminöfen und Holzbrandöfen, aber auch bei Holzkohlegrills oder Grillkaminen Sinn, eine Anzündhilfe zu verwenden. Geräte, die nicht wie bei einem Gasgrill über eine technisch verbaute schnelle Flammenentzündung verfügen, profitieren von dem Kaminanzünder. Dabei sollten Sie beachten, dass es weder die eine Anzündhilfe gibt noch ein perfekter Weg besteht, den Kamin oder Grill schnell auf Temperatur zu bringen. Einige Hersteller setzen auf Materialien wie Holzwolle oder Holzstücke, andere Anzündhilfen nutzen wachsummantelte Zapfen.
Bevor es überhaupt möglich ist zu erklären, was CO2-neutral eigentlich bedeutet, ist es wichtig zu wissen, wobei es sich um CO2 eigentlich handelt. CO2 ist ein natürlicher Bestandteil der Luft, der bei der Verbrennung von kohlenstoffhaltigen Produkten unter ausreichender Sauerstoffzufuhr, aber auch im Organismus von Lebewesen als Produkt der Zellatmung entsteht. Es handelt sich grundsätzlich um ein unbrennbares, saures, sowie farb- und geruchloses Gas. Als CO2-neutral bezeichnet man anschließend solche Brennstoffe, die den derzeitigen CO2 Haushalt in der Umwelt durch ihre Verbrennung im Kaminofen nicht noch weiter erhöhen. Synonym bezeichnet man CO2-neutral auch als klimaneutral, wobei grundsätzlich folgender Sachverhalt gemeint ist: Die Verwendung eines Brennstoffes hat keinen Einfluss auf die Kohlendioxid-Konzentration in der Atmosphäre, sodass CO2-neutral es als nicht klimaschädlich kennzeichnet.
Der Brennstoff dient der Befeuerung Ihres Ofens und somit auch der Wärmeerzeugung. Beim Brennstoff handelt es sich grundsätzlich um einen chemischen Stoff. Dessen gespeicherte Energie wandelt sich durch die Verbrennung in nutzbare Energie um, sodass es Ihnen damit möglich ist Ihren Wohnraum zu erwärmen und zusätzlich von einem schönen Flammenbild zu profitieren. Brennstoffe werden dabei nach verschiedenen Kriterien eingeteilt, wie zum Beispiel der Aggregatzustand. Hierbei werden Brennstoffe in feste, flüssige oder gasförmige Brennstoffe unterteilt. Die Qualität eines Brennstoffes wird dabei immer durch den sogenannten Heizwert oder auch Brennwert beschrieben.
Bei dem Brennraum handelt es sich um die Abbrandstelle einer Feuerstätte, in der Temperaturen von bis zu 1000 Grad erreicht werden können. Synonym wird der Brennraum ebenfalls als Feuerraum oder Brennkammer bezeichnet und diese stellt das Herzstück eines jeden Kamins, Pelletofens oder auch Kaminofens dar. Der Brennraum ist der zentrale Punkt des Ofens, in dem sich das Feuer abspielt, sodass der Brennraum wesentliche Verantwortung für die Verbrennung und ihre Effizienz trägt. Daher ist es natürlich zwingend erforderlich, dass hochwertige Materialien verwendet werden, die sowohl hitzebeständig, als auch widerstandsfähig ist. Die meisten Brennräume sind aus dem Grund beispielsweise mit hochwertiger Schamotte oder auch Vermiculite ausgekleidet, die für ihre isolierenden und wärmespeichernden Eigenschaften bekannt sind. Damit wird im Brennraum ein wichtiger Effekt erzielt: Die Auskleidungen halten die Wärme innen, sodass schneller höhere Temperaturen und somit ebenso eine effiziente Verbrennung erreicht werden können.
Bei der Brennpaste handelt es sich um eine besondere Version eines Brennstoffes, die vor allem als Verbrennungsmaterial für einige Designfeuer oder auch Bio Ethanol Kamine dient. Bio Ethanol ist dabei eigentlich flüssig und bildet bei Zimmertemperatur ein leicht entzündliches Gemisch aus Gasen.
Einen Brauchwasserspeicher ist sowohl ein Speicher von Wasser, als auch ein Speicher von Wärme. Grundsätzlich dienen Brauchwasserspeicher der effektiven Zwischenspeicherung von erzeugter Wärme, wobei das enthaltene Wasser auf verschiedenen Wegen erhitzt werden kann. Mit Hilfe eines Heizkessels oder wasserführenden Kaminöfen, Pelletöfen oder Kamineinsätzen können Sie ganz effektiv das Wasser erhitzen, welches anschließend im Brauchwasserspeicher aufbewahrt wird. Dieses Wasser wird anschließend in der Heizungsanlage und den Brauchwassersystemen weitergeleitet und kann ganz praktisch in Ihrem Haushalt verwendet werden. Brauchwasserspeicher sind dabei natürlich nur aus qualitativ hochwertigen Materialien gefertigt, sodass der Speicher den notwendigen Anforderungen standhalten kann. Die meisten Speicher bestehen daher aus Edelstahl und weißen eine Emaillierung auf, die vor Rost schützt.
Bei einer sogenannten Brauchwasserglocke handelt es sich um eine andere beziehungsweise besondere Form des bekannten Brauchwasserspeichers. Die Brauchwasserglocke befindet sich innerhalb eines Pufferspeichers, dessen Wasser nur für die Heizungsanlage verwendet werden kann und somit das zentrale Heizungssystem unterstützt. Die in einem Wasserspeicher integrierte Brauchwasserglocke speichert das Wasser allerdings zur hygienischen Benutzung, sodass eine entsprechende und qualitativ hochwertige Aufbereitung und Speicherung notwendig ist. Das in einer Brauchwasserglocke gespeicherte Wasser eignet sich anschließend beispielsweise für die Verwendung innerhalb der Dusche, der Wanne oder auch des Waschbeckens.
Bei Bodenplatten handelt es sich um Platten, die unter Ihrem Kaminofen platziert werden. Diese bestehen aus nicht brennbaren Baustoffen und dienen in einem dekorativen Design dennoch nur dem Schutz der brennbaren Bodenbeläge. Bodenplatten verhindern effektiv, dass mögliches herabfallendes Brenngut Ihren brennbaren Bodenbelag entzündet. Dabei müssen nicht einmal ganze Holzscheite dem Brennraum entfallen – um leicht entzündliche Materialien zu entzünden genügen bereits glühende Holzteile oder gar Funkenflug. Mit einer Bodenplatte sind Sie vor diesen Gefahren geschützt. Eine Bodenplatte ist dann nicht zwingend erforderlich, wenn Ihr Kaminofen bereits auf nicht brennbaren Materialien, wie zum Beispiel Fliesen, platziert ist. Dennoch stellt sie hier ein designschönes Element dar, welches die optische Erscheinung Ihres Kaminofens edel abrunden kann.
Bei einem Backfach handelt es sich um eine weitere Funktion, die ein Kaminofen oder Pelletofen aufweisen kann. Denn heutzutage sind Öfen nicht mehr nur Heizquellen, sondern auch zweckmäßige Einrichtungsgegenstände, die man ganz funktional verwenden möchte. Das Backfach als eine zusätzliche Funktion am Ofen erfreut sich dabei steigender Beliebtheit. Größe und Form des Backfaches richtet sich dabei natürlich nach dem Modell des Ofens, für welches Sie sich entscheiden.