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Holzbackofen – Tradition wird zum Trend

Wenn man im ländlichen Bereich einen Blick in die Gärten der Nachbarn wirft, dann sind dort auch immer öfters Holzbacköfen zu sehen. Was früher nur für Traditionalisten war, wird mittlerweile zu einem breiten Trend. Immer mehr Menschen wollen ihr eigenes Brot backen, um selbst zu bestimmen, was in den Teig kommen soll. Doch mit einem hochwertigen Brotofen lassen sich mitnichten nur Brote backen. Es steht Ihnen eine breite Auswahl an Möglichkeiten zur Verfügung. Die Hersteller bieten die Holzbacköfen in verschiedenen Ausführungen an - vom Bausatz zum Selberbauen bis hin zum fertigen Gerät.

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Holzbackofen – ein Begleiter des Menschen


Wirft man einen Blick zurück in die Geschichte, dann ist es schon sehr verwunderlich, warum wir heutzutage den Holzbackofen als einen neuartigen Trend wahrnehmen. Schließlich war der Brotofen schon immer ein treuer Begleiter der Menschheit. Anfangs wurden die Körner noch roh gegessen oder lediglich über dem Feuer geröstet. Später ging man dazu über diese zu mahlen, um damit Mehl zu gewinnen. Das Mehl wurde dann mit Wasser vermischt und zu einem Teig geknetet. Auf flachen Steinen oder in der Glut wurde der Teig dann zum Fladenbrot gebacken.

Diese Form der Zubereitung hatte jedoch einige Mängel, weshalb irgendwann auch die „Backsteine“ aus der Mode kamen und schließlich durch gewölbte Backöfen ersetzt wurden. Diese wurden bereits um 3.500 v. Chr. zum Backen von Brot eingesetzt. Seitdem war der Holzbackofen ein treuer Begleiter des Menschen durch die Jahrhunderte. Doch wie kam es, dass er schließlich beinahe ausstarb und erst jetzt wieder eine Renaissance erfährt?

Holz blieb bis in das 19. Jahrhundert hinein einer der wichtigsten Brennstoffe für die Erzeugung von Wärme. Erst mit der intensiven Nutzung und Förderung von fossilen Energieträgern wie Kohle, Erdöl oder Erdgas änderte sich etwas an diesem Zustand. Der Holzbackofen erschien den Zeitgenossen in Zeiten der breiten Industrialisierung und Elektrifizierung einfach nicht mehr zeitgemäß genug. Auf dem Land blieb dieser freilich noch bis in die unmittelbare Nachkriegszeit hinein unangefochten. Doch mit dem Wiederaufbau und dem damit verbundenen wirtschaftlichen Wohlstand verschwand er auch dort zusehends.

Outdoorofen – eine Backstube in der Natur

Trotz der vielen Jahrhundertehat sich die Funktionsweise eines Holzbackofens kaum verändert. Dieser besteht aus einem gemauerten Brennraum, welcher gleichzeitig auch zum Backen genutzt wird. Das Feuer heizt somit nicht nur den Steinboden, sondern auch das umliegende Mauerwerk, was für eine gleichmäßige Verteilung der Wärme sorgt. Das Brot wird auf diese Weise sowohl mit Ober- als auch mit Unterhitze gebacken. Doch wie funktioniert das eigentlich genau mit dem Backen im Outdoorofen?

Zuerst wird der Brennraum mit Holz bestückt, wobei am Anfang eher kleineres Material wie Reißig oder Hackschnitzel verwendet werden sollten. Erst danach werden die größeren die größeren Scheite aufgelegt. Anschließend wird gewartet, bis das Holz komplett abgebrannt ist. Die Glut und die Asche werden dann mit der sogenannten „Aschekrücke“ entfernt. Dabei handelt es sich um ein spezielles Werkzeug, welches ungefähr die Form einer umgedrehten Schneeschaufel hat. Nach dem Entfernen der Glut wird eine kurze Wartezeit von 20 bis 30 Minuten eingelegt, sodass sich die Wärme gleichmäßig im Backraum verteilen kann. Dies wird auch als „Abstehzeit“ bezeichnet. Nun kann das Backen beginnen!

Ein vollständig aufgeheizter Holzbackofen kann Temperaturen von 350 bis 400° Celsius erreichen. Dies reicht für bis zu drei Backgänge, ohne dass nochmal Holz zum Nachheizen aufgelegt werden müsste. Die Restwärme am Ende beträgt meistens immer noch um die 150° Celsius, was vollkommen für einen Flammkuchen oder eine Pizza ausreicht. So können Sie das Backen mit dem Brotofen noch kulinarisch ausklingen lassen!

Steinbackofen – für den guten Geschmack

 
Was zeichnet den Holzbackofen neben seiner Effizienz noch aus? Um diese Frage zu beantworten, müssen wir einen kurzen Blick in die Brennkammer werfen. Genauer gesagt auf den Boden, denn dieser besteht aus Schamottstein. Dieses Material wird aus feuerfestem Ton hergestellt und zweimal gebrannt. Es speichert die Hitze des Feuers und gibt diese langsam an den Backraum ab. Zudem sorgt der Steinboden gerade bei Flammkuchen oder bei Pizzen für einen besonders knackigen Boden.

Doch wie funktioniert eigentlich die Zubereitung von Pizza im Holzbackofen? Das ist gar nicht so schwer, denn die Arbeitsschritte sind beinahe identisch. Am Anfang muss natürlich ein Feuer in der Brennkammer geschürt werden. Doch diesmal wird nicht die gesamte Glut entfernt, sondern nur ein Teil. Der Rest wird mit der „Aschekrücke“ einfach nach hinten in den Backraum geschoben. So werden besonders hohe Temperaturen erzeugt und durch den Rauch entsteht der typische Steinofen-Geschmack. Anschließend können die Pizzen mit einem Schieber eingeschoben und gebacken werden. Mit nur wenigen Handgriffen wird auf diese Weise aus dem Holzbackofen auch ein Pizzaofen.

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