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Die Glasscheibe erfüllt bei einem Kamin oder Kaminofen zweierlei Funktionen. Zum einen dient sie als Designelement, denn sie ermöglicht den Blick auf das Feuer. So kann der Lichtschein in die Wohnung dringen, was für ein gemütliches Ambiente sorgt. Zugleich schließt die Glasscheibe die Brennkammer für einen geschlossenen Heizbetrieb ab. Das erhöht die Effizienz und die Sauberkeit der Feuerstätte. Je nachdem ob die Glasscheibe einfach oder doppelt verglast ist, hat dies zudem einen erheblichen Einfluss auf die Abgabe der Wärmestrahlung und die Temperaturen in der Brennkammer.
Glaskeramik ist ein Verbundwerkstoff, der aus Glas und Kristallen gefertigt wurde. Dabei wurde bei der Glasschmelze eine gezielte und durch eine spezielle Temperaturbehandlung gesteuerte Kristallisation durchgeführt. Das Ergebnis ist ein glasähnliches Produkt mit neuen Eigenschaften, dass in einen keramischen Zustand überführt wurde. Glaskeramik wird aufgrund seiner Beständigkeit bei hohen Temperaturen und seiner Bruchsicherheit bei hohen Temperaturschwankungen in vielen technischen Bereichen eingesetzt. Zu nennen wären dabei vor allem Kochplatten und Sichtverglasungen für Feuerstätten.
Als geprüfte Pellets dürfen sich nur solche Pellets bezeichnen, die nach einem verbindlichen Standard gefertigt und transportiert werden. Durch die Zertifizierung sollen Vorgaben und Normen geschaffen werden, die ein effizientes und sparsames Heizen für den Verbraucher ermöglichen. Dafür gibt es die international gültige Norm ISO 17225-2, welche allerdings in der Europäischen Union von der wesentlich weitergehenden Zertifizierung ENplus noch übertroffen wird. Diese ersetzt die ehemalige europäische Norm EN 14961-2. Die Hersteller müssen ihre Pellets in regelmäßigen Abständen erfolgreich prüfen lassen, um eine Zertifizierung nach ENplus zu erhalten.
Das Geräteschild ist eine an der Feuerstätte fest angebrachte Plakette mit wichtigen Informationen über das Gerät. Es wird auch gerne als Typenschild bezeichnet. Darauf lassen sich nicht nur Angaben über den Hersteller und das Baujahr finden, sondern auch alle anderen relevanten Informationen für einen sachgemäßen Heizbetrieb. Auf dem Geräteschild finden sich daher nicht nur Angaben über die Leistung und den Wirkungsgrad der Feuerstätte, sondern auch über deren Funktionen und alle relevanten Parameter für die Abführung der Rauchgase.
Der Feuerraum ist ein elementarer Bestandteil eines jeden holz- oder pelletbetriebenen Ofens. Bei einem Kamin- oder Pelletofen wird ein solcher Feuerraum auch Brennraum genannt. Ein Feuerraum ist das Element eines Ofens, wo die Verbrennung des Brennmaterials stattfindet. Feuerräume werden mit unterschiedlichen Funktionen und Materialien ausgestattet, um der Hitze der Flammen widerstehen zu können. Um die sensiblen Teile eines Feuerraums vor den enormen Temperaturen zu schützen, die der Verbrennungsprozess mit sich bringt, sind Feuerräume in der Regel verkleidet. Viele Hersteller greifen dafür etwa auf Schamotte zurück, ein dichtes Material, dass auch noch Wärme einspeichern kann. Andere wirkungsvolle Verkleidungsmaterialien sind etwa Gusseisen oder Accumotte, welches vor allem in den Öfen des Herstellers Kratki verbaut wird.
Die Einzelfeuerstätte gehört zu den Heizungen für das Eigenheim oder Ihrer Wohnung und bezeichnet eine Einzelheizung. Die Heizstätte wird in dem Raum aufgestellt, der auch beheizt werden soll. Viele Einzelfeuerstätten sind daher Kaminöfen, Kamine oder auch Pelletöfen. Der Grund dafür ist simpel: Ein Kaminofen beheizt oft nur einen einzigen Raum, nämlich das Aufstellzimmer. Ähnlich verhält es sich mit einem Pelletofen – Die Öfen verfügen dafür über ganz bestimmte Wärmeeigenschaften und Funktionen. Die Nennwärmleistung gibt etwa an, wie leistungsstark der Kamin- oder Pelletofen ist und liefert Hinweise, wie groß der zu beheizende Raum sein kann. Generell gilt, dass bei einem größeren Raum auch eine größere Nennleistung vonnöten ist.
Der Feinanteil beschreibt kleine Feinteile zwischen den einzelnen Holzpellets. Die Teile befinden sich zwischen den Pellets und sind nicht größer als wenige Millimeter. Feinteile entstehen dadurch, dass sich kleine Teilchen vom Pellet lösen. Das kann beispielsweise beim Einblasen der Pellets ins Pelletlager geschehen. Bei den Feinteilchen handelt es sich um Abfallprodukte, die dem Verbrennungsvorgang in der Brennkammer schaden. Ein hoher Anteil an Feinteilen geht in der Regel mit einer Verschlechterung des Abbrands und einer Reduktion der Wärmeleistung einher. Deswegen haben hochwertige Pellets nur einen sehr geringen Anteil an Feinteilen. Es gilt: Umso höher der Feinanteil, desto geringer ist die Qualität der Pellets
Auch die Fernwärme ist ein Fachbegriff aus dem Heizungsbereich und ist für das Verständnis für die unterschiedliche Wirkweise von Heizungen generell wichtig. Fernwärme bezeichnet Wärmeenergie, die an einer zentralen Stelle erzeugt wird. Fernwärme stammt daher auch aus einem Heizwerk. Die Fernwärme ist dabei für die Wärmeversorgung von Gebäuden mit Raumwärme und Warmwasser zuständig. Dafür wird Fernwärme meist mit einem wärmegedämmten Rohrsystem in die einzelnen Räume und Zimmer geleitet, damit wenig Energie auf dem Transport vom zentralen Heizwerk zum Einsatzort verloren gehen kann. Diese Rohrsysteme werden in der Regel in der Erde verlegt, teilweise finden auch Außenverlegungen ihre Anwendungsgebiete.
Ein Gaskaminofen ist eine mit Gas befeuerte Feuerstätte, die ein in sich abgeschlossenes Heizgerät darstellt. Das bedeutet, dass dieser eine eigene Außenhülle aufweist und nicht erst eingebaut werden muss. Die Brennkammer ist geschlossen und die Rauchgase werden über ein Rauchrohr abgeleitet. Der Gaskaminofen steht daher meist neben oder vor dem Schornstein. Er zeichnet sich zudem durch seinen Komfort, seinen niedrigen Reinigungsaufwand und seine Fähigkeit zur beinahe vollständigen Wärmerückgewinnung aus.
Bei der Gebäudehülle handelt es sich um die äußere Schicht des Hauses, sprich um die Außenwand. Diese erfüllt nicht nur dekorative, sondern auch funktionale Zwecke. Die Gebäudehülle trennt den Wohnraum von der Umwelt. Das ist im energetischen Sinne zu verstehen, denn die Außenwand hat entscheidenden Einfluss auf das Raumklima und den Energiebedarf. Die Gebäudehülle stellt daher einen wichtigen Faktor dar, wenn es um das effiziente und sparsame Heizen mit einem Kamin, Kaminofen oder Pelletofen geht.
Bei einem Gaskamin handelt es sich um eine Feuerstätte, die mit Gas befeuert wird. Der Brennstoff kann dabei über eine Gasleitung als auch per Gasflasche bereitgestellt werden. Gängig ist die Verwendung von Propan, Butan oder Erdgas. Ein Gaskamin zeichnet sich durch seinen Komfort und Sauberkeit aus. Dabei besitzt er sowohl optische als auch funktionale Qualitäten. Die Gasbrenner sorgen für ein authentisches Flammenbild, das dem einer klassischen Feuerstätte in nichts nachsteht. Zugleich kann der Gaskamin auch genügend Wärme erzeugen, um einen Raum zu beheizen.
Bei einem Gasgrill handelt es sich um einen Grill, der mit Gas befeuert wird und sich daher durch seinen hohen Komfort auszeichnet. Der Brennstoff wird meist über Gasflaschen bereitgestellt, wobei auch eine feste Gasleitung verwendet werden kann. Die meisten Gasgrills sind aus diesem Grund stationär, allerdings gibt es auch kleine mobile Geräte, die mit kleinen Gasflaschen befeuert werden. Die auf einem Gasgrill zubereiten Speisen zeichnen sich durch ein eigenes Aroma aus, da der markante Rauch der Holzkohle fehlt.
Bei Gasen handelt es sich um Stoffe, deren Teilchen sich in großem Abstand voneinander bewegen und den verfügbaren Raum gleichmäßig ausfüllen. Neben fest und flüssig zählt gasförmig zu den drei klassischen Aggregatszuständen. Zusammen mit den Flüssigkeiten zählen Gase zu den Fluiden. Im Gegensatz zu festen oder flüssigen Stoffen besitzt ein Gas bei gleicher Masse ein tausend- bis zweitausendfaches Volumen. Gasförmige Stoffe, können und werden als Brennstoff eingesetzt, da diese leicht entflammbar sind. Eine Ausnahme bilden hierbei jedoch die Edelgase.
Die Fernbedienung ist ein überaus nützliches Equipment, das nicht nur in der Ofentechnik Verwendung findet. Beliebt ist die Fernbedienung auch bei vielen anderen technischen Geräten wie Fernsehern oder Audiogeräten. Für den Bereich der Ofentechnik findet sich die Fernbedienung besonders bei Pelletöfen wieder. Das hat seinen Grund: Ein Pelletofen lässt sich sehr genau steuern und regulieren und die Verbrennungsleistung kann mit den in der Fernbedienung gespeicherten Programmen an die eigenen Wünsche und Ziele angepasst werden.
Feinstaub umgibt uns ständig, da die ultrakleinen Staubkörnchen bei sehr vielen technischen Prozessen freigesetzt werden. Generell gilt, dass Feinstaub der kleinste Bestandteil von Schwebestaub ist, also Staub aus der Umgebungsluft. Das liegt an der kleinen Partikelgröße des Feinstaubs, welcher bereits nur unter einem Mikroskop zu erkennen ist. Feinstaub kann auch gesundheitsschädlich sein: Der Staub kann eingeatmet werden und sich an den Schleimhäuten festsetzen. Das kann Entzündungen auslösen, im schlimmsten Fall sogar Herz-Kreislauf-Erkrankungen begünstigen oder auslösen. Daher haben Politik und Wirtschaft reagiert und der Feinstaubbelastung den Kampf angesagt. Der Großteil des Feinstaubs wird von der Industrie und dem Autoverkehr erzeugt wird, doch auch andere technische Installationen wie Kaminöfen und Pelletöfen produzieren Feinstaub.
Wir kennen sie alle und nutzen sie alle: Fenster. Dass Fenster nicht nur in Gebäuden oder Autos vorkommen, sondern auch bei einem Kaminofen eine tragende Rolle spielen, dürfte vielen Kaminfreunden ebenfalls bekannt sein. Das Fenster dient zur Licht- und Luftzufuhr und kann aus diesem Grund in den allermeisten Fällen geöffnet oder geschlossen werden. Bei der Frischluftzufuhr eines Kaminofens spielt das Fenster eine entscheidende Rolle. Das Kaminfenster besteht aus einem Rahmen und der Fensterfüllung aus Glas, Keramikglas oder eine andere Variante von Glas. Für die Luftzufuhr besitzen alle Fenster Fensterflügel.
Falschluft ist ein oft gesehenes Phänomen bei der Verbrennung von Brennholz oder Pellets. Sie entsteht neben der gewollten Primär- und Sekundärbrennluft und kann dabei die eigentliche Verbrennung negativ beeinflussen. Bei der Entstehung von Falschluft wird der gesamte Prozess des Abbrands beeinträchtigt. Ursache für die Entwicklung von Falschluft sind – wie der Begriff bereits vermuten lässt – unbeabsichtigte Luftströme, die durch undichte Kamine oder verzogene Feuertüren entstehen. Ein Synonym, welches nicht so häufig verwendet wird, ist das Wort „Nebenluft“. Durch die in den Feuerraum ziehende Nebenluft wird der Abbrand beschleunigt. Als Folge der übermäßigen Sauerstoffzufuhr, kann sich keine ausreichende Wärme entwickeln. Der Ofen kann folglich nicht seine Wärmeleistung erbringen, für welche er konzipiert wurde.
Gerade jetzt, da Klimawandel und Energiewende zentrale Themen der Bundespolitik und Weltwirtschaft geworden sind, werden erneuerbare Energien sicher jedem ein Begriff sein. Doch welche Stoffe sind erneuerbare Energieträger und welche Bedeutung haben Holz, Holzpellets und Bioethanol für eine umweltfreundliche Feuerstätte?