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Als Holzfach wird ein Fach bezeichnet, das sich bei einigen Kaminen oder Kaminöfen im Sockel finden lässt. Wie der Name schon vermuten lässt, dient es vorrangig der Lagerung von Holz in der unmittelbaren Nähe zur Feuerstätte. Selbstverständlich kann in einem Holzfach auch noch etwas anderes als Brennstoff gelagert werden. Es eignet sich auch zur Aufbewahrung des Kaminbestecks oder der Ofenhandschuhe.

Heizkosten

Als Heizkosten werden die Kosten bezeichnet, die für den Verbrauch des Energieträgers zur Wärmeerzeugung anfallen. Bei einem Kamin oder Kaminofen wäre dies Scheitholz, bei einem Pelletofen wären dies Holzpellets und bei einem Ölkessel entsprechend Heizöl. Als Heizkosten werden nur die Kosten für den Brennstoff, aber nicht die Kosten für Investitionen in die Heizungsanlage bezeichnet. Wird eine neue Heizung gekauft oder die bestehende repariert oder gewartet, dann zählt dies zu den Betriebskosten. Auch die Kosten für den Schornsteinfeger werden nicht mit zu den Heizkosten gezählt.
Bei einer Lambda-Sonde handelt es sich um ein technisches Bauteil für Heizungsanlagen, welches den Restsauerstoffgehalt der heißen Abgase misst. Über jenen Wert kann ein optimales Gemisch aus Verbrennungsluft und Rauchgasen in der Brennkammer geschaffen werden, was zu einer effizienten Verbrennung führt und die Bildung von Emissionen reduziert. Bei der Lambda-Sonde handelt es sich daher zwar um ein kleines Bauteil, welches aber von höchster Wichtigkeit für den Wirkungsgrad der Feuerstätte und die Einhaltung der gesetzlichen Grenzwerte hinsichtlich zulässiger Emissionen ist.
Bei der Haas + Sohn: Easy Control (Herd) Luftregulierung handelt es sich um eine manuelle Luftsteuerung zur Regulierung der Verbrennungsluft. Die Primar-, Sekundär- und Tertiärluft wird dabei über nur einen Hebel gesteuert, was für eine einfache Bedienung der Feuerstätte sorgt. Die Verbrennungsluft ist ein wesentlicher Faktor für eine saubere und effiziente Verbrennung. Die Haas + Sohn: Easy Control (Herd) Luftregulierung will diese für den Anwender so einfach und sicher wie möglich gestalten.
Die automatische Luftsteuerung „Auto-Air“ von Haas + Sohn steuert vollautomatisch die Sekundärluft, wobei keinerlei Stromanschluss benötigt wird, da das System rein mechanisch funktioniert. Auf diese Weise wird nicht nur die Bedienfreundlichkeit der Feuerstätte erhöht, sondern zugleich auch für eine gleichmäßige Verbrennung gesorgt. Die automatische Luftregelung von Haas + Sohn bietet daher eine höhere Effizienz und niedrigere Emissionen.
Bei der sogenannten ENplus handelt es sich um ein Qualitätszertifikat für den Brennstoff Pellets. Die zur Befeuerung verwendeten Pellets müssen einer international gültigen ISO-Norm entsprechen. Das ENplus Zertifizierungsprogramm stellt sicher, dass die festgesetzten Normen eingehalten werden und die Qualitätssicherheit der Pellets gewährleistet ist. Das Hauptanliegen der ENplus liegt demnach in der Kontrolle und Auszeichnung von Premiumpellets. Herausragend bei dieser Zertifizierung ist, dass nicht nur die Qualität des Produkts als solches geprüft wird. Für eine Einstufung der ENplus-Qualität wird die gesamte Bereitstellungskette von der Produktion bis einschließlich der Auslieferung in Augenschein genommen. Die ENplus-Zertifizierung geht sogar noch weiter, indem für den Erhalt der Zertifizierung teils höhere Grenzwerte als in den ISO-Normen festlegt sind.
Bei einer Dichtung handelt es sich um einen wesentlichen Bestandteil eines Kamineinsatzes, Kaminofens oder auch Pelletofens. Sämtliche Dichtungen in Ihrem Ofen gewährleisten, dass keine gefährlichen und unerwünschten Verbrennungsgase, sowie schädliche Aschepartikel aus dem Brennraum austreten können. Zusätzlich wird aber auch verhindert, dass ungewollt Frischluft in den Feuerraum eindringen kann.
Der Dauerbetrieb 24 h stellt eine spezielle Funktion für Ihren Kaminofen dar, sodass es sich dabei nicht um einen gewöhnlichen Standard handelt. Nur einige Kaminöfen weisen die Funktion des 24-stündigen Dauerbetriebs auf, allerdings ist die Auswahl natürlich trotzdem recht groß. Wenn ein Ofen mit dem Dauerbetrieb 24 h ausgeschrieben ist, dann handelt es sich zugleich um eine Gewährleistung durch den Hersteller. Diese Unternehmen versichern Ihnen damit eine dauerhafte und durchgängige Nutzung Ihres Kaminofens. Dabei tritt keine Ermüdung des Materials auf, sodass trotz eines durchgängigen Betriebes Ihres Kaminofens die Qualität und auch die Leistung langfristig erhalten bleibt. Dennoch gibt es mit der Funktion Dauerbetrieb 24 h Ihres Kaminofens einige Dinge zu beachten, damit auch ein reibungsloser Betrieb gewährleistet werden kann.
Eine Doppelverglasung kennt man mit Sicherheit aus vielen Bereichen. So findet man eine doppelte Verglasung bei Fensterscheiben, Balkontüren oder auch bei Eingangstüren mit Lichtausschnitten. Es handelt sich hierbei um eine zweifache beziehungsweise doppelte Verglasung, bei der zwei Glasscheiben mit einem inneren Zwischenraum zusammengefügt werden. Im Kamin- und Ofenbau ist eine Doppelverglasung aber eine Eigenschaft von Türen verschließbarer Feuerstätten. Durch die Sichtverglasung eines Kamins kann das lodernde Flammenspiel beobachtet werden, wobei Größe und Form der Sichtverglasung abhängig von dem Modell ist. Die Hersteller integrieren eine sogenannte Doppelverglasung mit feuerresistenten Eigenschaften in Kaminöfen nicht nur aus ästhetischen Gründen. Speziell bei Niedrigenergiehäusern wird die Eigenschaft der doppelten Verglasung Wärme gut abzuschirmen genutzt, um übermäßige Wärmestrahlung und damit einhergehende Überhitzung in den Wohnraum zu verhindern.
Eine stets frische Verbrennungsluft, die reich an Sauerstoff ist, ist essentiell wichtig für die Verbrennung im Kaminofen oder auch im Kamineinsatz. Bekannt ist, dass das Feuer ohne die notwendige Menge an frischer Luft ersticken würde. Bei rundum abgedichteten Kaminöfen und Kamineinsätzen, die bereits das Austreten von Verbrennungsgasen verhindern, aber auch keine Raumluft ziehen, ist es daher notwendig eine externe Luftzufuhr einzurichten. Dabei wird neue und frische Luft von außen in den Kaminofen geführt und unterstützt dort effektiv die Verbrennung. Dies hat auch den Vorteil, dass Ihrem Wohnraum kein Sauerstoff entzogen wird. Das bekannte Dreifach Luftsystem, welches zu einer effizienten Verbrennung des Brennstoffes beiträgt, wurde von dem populären Qualitätshersteller Oranier entwickelt.
Im Bauwesen und in der Herstellung von Kaminen, Kaminöfen, Grills und ähnlichen Produkten wird sich die Temperatur- und Witterungsbeständigkeit von Edelstahl zunutze gemacht. So wird Edelstahl beispielsweise für die Fertigung von Edelstahlschornsteinen, die Körper von Kaminen und Grills, für Verbindungsteile und andere Bauteile von Kaminen, Kaminöfen, Pelletöfen und Grills eingesetzt.
Der Begriff Charge, der Ihnen sicherlich auch aus anderen Bereichen bekannt ist, wird auch für die Verbrennung von Pellets, Pelletöfen oder auch Pelletheizungen verwendet. Ansonsten kennt man eine Charge auch im Produktbereich der Lebensmittel, von Medizinprodukten oder auch von Arzneimitteln. Die Prüfung der einzelnen Produkte, die letztendlich eine Charge ergeben, erfolgt unter festgelegten Qualitätsmerkmalen. Jede einzelne Charge, die also eine Gesamtheit von Produkten mit bestimmten Eigenschaften bezeichnet, werden nach der Norm ENplus zertifiziert.
Bei Pellets handelt es sich um einen 100 % natürlichen Rohstoff, der innerhalb der holzverarbeitenden Industrie effektiv aus Resten gefertigt wird und nicht zu verwechseln ist mit beispielsweise Futterpellets oder auch Pellets in anderen Bereichen des Lebens. Die zur Befeuerung verwendeten Holzpellets bestehen aus einer Kombination aus Sägemehl oder anderen Holzabfällen in Verbindung mit Maisstärke und Wasser. Diese Materialien werden anschließend in ihre kleine zylindrische Form gepresst, die Sie ganz effizient zur Befeuerung von Pelletöfen oder Pelletheizungen verwenden können.
Bei der Grafitpaste handelt es sich um eine Mischung aus Mineralöl und Grafit, welche im Kamin- und Ofenbau zur Abdichtung und Schmierung verwendet wird. Sie kommt vor allem bei Gewinden und Rohrverbindungen zum Einsatz, die hohen Temperaturen ausgesetzt sind. Diese könnten durch die Hitze festbrennen und ließen sich in diesem Falle nicht mehr oder nur noch sehr schwierig lösen. Die Grafitpaste bietet gleichzeitig einen effektiven Schutz vor Korrosion. Sie dient daher nicht nur der Montage einer Feuerstätte, sondern stellt auch einen wichtigen Faktor für einen zuverlässigen Heizbetrieb dar.
Stellen Sie sich folgende Situation vor: Sie heizen Ihren Ofen oder Kamin an. Das Holz ist gut getrocknet und die optimale Menge kleiner Holzscheite, die genau die richtige Größe haben, wurde gekonnt aufgelegt – das Feuer müsste also starten, wie sonst auch. Doch das Feuer mag nicht so recht in Gang kommen, womöglich beginnt es auch noch zu qualmen. An dem einen oder anderen Tag liegt es an der Witterung, dass der Kamin ungewöhnlich lange braucht um anzuheizen. Das ist völlig normal. Die Witterungsbedingungen sind so ungünstig oder der Wind steht so schlecht, dass der Schornstein nicht anzieht. Das heißt, er zieht die Abgasluft nicht stark und schnell genug nach oben. Doch gerade das Anheizen benötigt eine gute Luftströmung und ständige Frischluftzufuhr, um das Feuer möglichst schnell auf sehr hohe Temperaturen zu erhitzen.
Glut entsteht hauptsächlich bei kohlenstoffbasierten Brennstoffen. Neben der Wärme wird bei einem Glutbrand auch Licht mit einem erhöhten Infrarotanteil ausgestrahlt. In der Holzheiztechnik wird auf die Leistung der Glut im Kamin gesetzt. Glut hält den Verbrennungsprozess im Kaminofen lange aufrecht und sorgt für eine kontinuierliche Wärmeabgabe. Bestimmte Ofentypen wie zum Beispiel Dauerbrandöfen und Speicheröfen sind auf eine besonders lange Glutdauer ausgelegt.
Gusseisen ist ein Werkstoff, der sich durch einen hohen Kohlenstoffanteil von über zwei Prozent auszeichnet. Es handelt sich dabei nicht um einen Reinstoff, sondern vielmehr um eine Legierung. Es besteht neben Eisen und Kohlenstoff noch aus vielen andere Bestandteilen. Der Name des Materials bezieht sich auf die Art der Herstellung. Gusseisen wird in Form gegossen, wobei jede erdenkliche Form möglich ist. Aus diesem Grund und aufgrund seiner besonderen physikalischen Eigenschaften wird Gusseisen oft beim Bau von Kaminen, Kaminöfen, Werkstattöfen und anderen Feuerstätten eingesetzt.
Die Glasscheibe erfüllt bei einem Kamin oder Kaminofen zweierlei Funktionen. Zum einen dient sie als Designelement, denn sie ermöglicht den Blick auf das Feuer. So kann der Lichtschein in die Wohnung dringen, was für ein gemütliches Ambiente sorgt. Zugleich schließt die Glasscheibe die Brennkammer für einen geschlossenen Heizbetrieb ab. Das erhöht die Effizienz und die Sauberkeit der Feuerstätte. Je nachdem ob die Glasscheibe einfach oder doppelt verglast ist, hat dies zudem einen erheblichen Einfluss auf die Abgabe der Wärmestrahlung und die Temperaturen in der Brennkammer.
Glaskeramik ist ein Verbundwerkstoff, der aus Glas und Kristallen gefertigt wurde. Dabei wurde bei der Glasschmelze eine gezielte und durch eine spezielle Temperaturbehandlung gesteuerte Kristallisation durchgeführt. Das Ergebnis ist ein glasähnliches Produkt mit neuen Eigenschaften, dass in einen keramischen Zustand überführt wurde. Glaskeramik wird aufgrund seiner Beständigkeit bei hohen Temperaturen und seiner Bruchsicherheit bei hohen Temperaturschwankungen in vielen technischen Bereichen eingesetzt. Zu nennen wären dabei vor allem Kochplatten und Sichtverglasungen für Feuerstätten.
Als geprüfte Pellets dürfen sich nur solche Pellets bezeichnen, die nach einem verbindlichen Standard gefertigt und transportiert werden. Durch die Zertifizierung sollen Vorgaben und Normen geschaffen werden, die ein effizientes und sparsames Heizen für den Verbraucher ermöglichen. Dafür gibt es die international gültige Norm ISO 17225-2, welche allerdings in der Europäischen Union von der wesentlich weitergehenden Zertifizierung ENplus noch übertroffen wird. Diese ersetzt die ehemalige europäische Norm EN 14961-2. Die Hersteller müssen ihre Pellets in regelmäßigen Abständen erfolgreich prüfen lassen, um eine Zertifizierung nach ENplus zu erhalten.
Das Geräteschild ist eine an der Feuerstätte fest angebrachte Plakette mit wichtigen Informationen über das Gerät. Es wird auch gerne als Typenschild bezeichnet. Darauf lassen sich nicht nur Angaben über den Hersteller und das Baujahr finden, sondern auch alle anderen relevanten Informationen für einen sachgemäßen Heizbetrieb. Auf dem Geräteschild finden sich daher nicht nur Angaben über die Leistung und den Wirkungsgrad der Feuerstätte, sondern auch über deren Funktionen und alle relevanten Parameter für die Abführung der Rauchgase.
Der Feuerraum ist ein elementarer Bestandteil eines jeden holz- oder pelletbetriebenen Ofens. Bei einem Kamin- oder Pelletofen wird ein solcher Feuerraum auch Brennraum genannt. Ein Feuerraum ist das Element eines Ofens, wo die Verbrennung des Brennmaterials stattfindet. Feuerräume werden mit unterschiedlichen Funktionen und Materialien ausgestattet, um der Hitze der Flammen widerstehen zu können. Um die sensiblen Teile eines Feuerraums vor den enormen Temperaturen zu schützen, die der Verbrennungsprozess mit sich bringt, sind Feuerräume in der Regel verkleidet. Viele Hersteller greifen dafür etwa auf Schamotte zurück, ein dichtes Material, dass auch noch Wärme einspeichern kann. Andere wirkungsvolle Verkleidungsmaterialien sind etwa Gusseisen oder Accumotte, welches vor allem in den Öfen des Herstellers Kratki verbaut wird.
Die Einzelfeuerstätte gehört zu den Heizungen für das Eigenheim oder Ihrer Wohnung und bezeichnet eine Einzelheizung. Die Heizstätte wird in dem Raum aufgestellt, der auch beheizt werden soll. Viele Einzelfeuerstätten sind daher Kaminöfen, Kamine oder auch Pelletöfen. Der Grund dafür ist simpel: Ein Kaminofen beheizt oft nur einen einzigen Raum, nämlich das Aufstellzimmer. Ähnlich verhält es sich mit einem Pelletofen – Die Öfen verfügen dafür über ganz bestimmte Wärmeeigenschaften und Funktionen. Die Nennwärmleistung gibt etwa an, wie leistungsstark der Kamin- oder Pelletofen ist und liefert Hinweise, wie groß der zu beheizende Raum sein kann. Generell gilt, dass bei einem größeren Raum auch eine größere Nennleistung vonnöten ist.
Der Feinanteil beschreibt kleine Feinteile zwischen den einzelnen Holzpellets. Die Teile befinden sich zwischen den Pellets und sind nicht größer als wenige Millimeter. Feinteile entstehen dadurch, dass sich kleine Teilchen vom Pellet lösen. Das kann beispielsweise beim Einblasen der Pellets ins Pelletlager geschehen. Bei den Feinteilchen handelt es sich um Abfallprodukte, die dem Verbrennungsvorgang in der Brennkammer schaden. Ein hoher Anteil an Feinteilen geht in der Regel mit einer Verschlechterung des Abbrands und einer Reduktion der Wärmeleistung einher. Deswegen haben hochwertige Pellets nur einen sehr geringen Anteil an Feinteilen. Es gilt: Umso höher der Feinanteil, desto geringer ist die Qualität der Pellets
Auch die Fernwärme ist ein Fachbegriff aus dem Heizungsbereich und ist für das Verständnis für die unterschiedliche Wirkweise von Heizungen generell wichtig. Fernwärme bezeichnet Wärmeenergie, die an einer zentralen Stelle erzeugt wird. Fernwärme stammt daher auch aus einem Heizwerk. Die Fernwärme ist dabei für die Wärmeversorgung von Gebäuden mit Raumwärme und Warmwasser zuständig. Dafür wird Fernwärme meist mit einem wärmegedämmten Rohrsystem in die einzelnen Räume und Zimmer geleitet, damit wenig Energie auf dem Transport vom zentralen Heizwerk zum Einsatzort verloren gehen kann. Diese Rohrsysteme werden in der Regel in der Erde verlegt, teilweise finden auch Außenverlegungen ihre Anwendungsgebiete.
Ein Gaskaminofen ist eine mit Gas befeuerte Feuerstätte, die ein in sich abgeschlossenes Heizgerät darstellt. Das bedeutet, dass dieser eine eigene Außenhülle aufweist und nicht erst eingebaut werden muss. Die Brennkammer ist geschlossen und die Rauchgase werden über ein Rauchrohr abgeleitet. Der Gaskaminofen steht daher meist neben oder vor dem Schornstein. Er zeichnet sich zudem durch seinen Komfort, seinen niedrigen Reinigungsaufwand und seine Fähigkeit zur beinahe vollständigen Wärmerückgewinnung aus.
Bei der Gebäudehülle handelt es sich um die äußere Schicht des Hauses, sprich um die Außenwand. Diese erfüllt nicht nur dekorative, sondern auch funktionale Zwecke. Die Gebäudehülle trennt den Wohnraum von der Umwelt. Das ist im energetischen Sinne zu verstehen, denn die Außenwand hat entscheidenden Einfluss auf das Raumklima und den Energiebedarf. Die Gebäudehülle stellt daher einen wichtigen Faktor dar, wenn es um das effiziente und sparsame Heizen mit einem Kamin, Kaminofen oder Pelletofen geht.
Bei einem Gaskamin handelt es sich um eine Feuerstätte, die mit Gas befeuert wird. Der Brennstoff kann dabei über eine Gasleitung als auch per Gasflasche bereitgestellt werden. Gängig ist die Verwendung von Propan, Butan oder Erdgas. Ein Gaskamin zeichnet sich durch seinen Komfort und Sauberkeit aus. Dabei besitzt er sowohl optische als auch funktionale Qualitäten. Die Gasbrenner sorgen für ein authentisches Flammenbild, das dem einer klassischen Feuerstätte in nichts nachsteht. Zugleich kann der Gaskamin auch genügend Wärme erzeugen, um einen Raum zu beheizen.
Bei einem Gasgrill handelt es sich um einen Grill, der mit Gas befeuert wird und sich daher durch seinen hohen Komfort auszeichnet. Der Brennstoff wird meist über Gasflaschen bereitgestellt, wobei auch eine feste Gasleitung verwendet werden kann. Die meisten Gasgrills sind aus diesem Grund stationär, allerdings gibt es auch kleine mobile Geräte, die mit kleinen Gasflaschen befeuert werden. Die auf einem Gasgrill zubereiten Speisen zeichnen sich durch ein eigenes Aroma aus, da der markante Rauch der Holzkohle fehlt.
Bei Gasen handelt es sich um Stoffe, deren Teilchen sich in großem Abstand voneinander bewegen und den verfügbaren Raum gleichmäßig ausfüllen. Neben fest und flüssig zählt gasförmig zu den drei klassischen Aggregatszuständen. Zusammen mit den Flüssigkeiten zählen Gase zu den Fluiden. Im Gegensatz zu festen oder flüssigen Stoffen besitzt ein Gas bei gleicher Masse ein tausend- bis zweitausendfaches Volumen. Gasförmige Stoffe, können und werden als Brennstoff eingesetzt, da diese leicht entflammbar sind. Eine Ausnahme bilden hierbei jedoch die Edelgase.
Die Fernbedienung ist ein überaus nützliches Equipment, das nicht nur in der Ofentechnik Verwendung findet. Beliebt ist die Fernbedienung auch bei vielen anderen technischen Geräten wie Fernsehern oder Audiogeräten. Für den Bereich der Ofentechnik findet sich die Fernbedienung besonders bei Pelletöfen wieder. Das hat seinen Grund: Ein Pelletofen lässt sich sehr genau steuern und regulieren und die Verbrennungsleistung kann mit den in der Fernbedienung gespeicherten Programmen an die eigenen Wünsche und Ziele angepasst werden.
Feinstaub umgibt uns ständig, da die ultrakleinen Staubkörnchen bei sehr vielen technischen Prozessen freigesetzt werden. Generell gilt, dass Feinstaub der kleinste Bestandteil von Schwebestaub ist, also Staub aus der Umgebungsluft. Das liegt an der kleinen Partikelgröße des Feinstaubs, welcher bereits nur unter einem Mikroskop zu erkennen ist. Feinstaub kann auch gesundheitsschädlich sein: Der Staub kann eingeatmet werden und sich an den Schleimhäuten festsetzen. Das kann Entzündungen auslösen, im schlimmsten Fall sogar Herz-Kreislauf-Erkrankungen begünstigen oder auslösen. Daher haben Politik und Wirtschaft reagiert und der Feinstaubbelastung den Kampf angesagt. Der Großteil des Feinstaubs wird von der Industrie und dem Autoverkehr erzeugt wird, doch auch andere technische Installationen wie Kaminöfen und Pelletöfen produzieren Feinstaub.
Wir kennen sie alle und nutzen sie alle: Fenster. Dass Fenster nicht nur in Gebäuden oder Autos vorkommen, sondern auch bei einem Kaminofen eine tragende Rolle spielen, dürfte vielen Kaminfreunden ebenfalls bekannt sein. Das Fenster dient zur Licht- und Luftzufuhr und kann aus diesem Grund in den allermeisten Fällen geöffnet oder geschlossen werden. Bei der Frischluftzufuhr eines Kaminofens spielt das Fenster eine entscheidende Rolle. Das Kaminfenster besteht aus einem Rahmen und der Fensterfüllung aus Glas, Keramikglas oder eine andere Variante von Glas. Für die Luftzufuhr besitzen alle Fenster Fensterflügel.
Falschluft ist ein oft gesehenes Phänomen bei der Verbrennung von Brennholz oder Pellets. Sie entsteht neben der gewollten Primär- und Sekundärbrennluft und kann dabei die eigentliche Verbrennung negativ beeinflussen. Bei der Entstehung von Falschluft wird der gesamte Prozess des Abbrands beeinträchtigt. Ursache für die Entwicklung von Falschluft sind – wie der Begriff bereits vermuten lässt – unbeabsichtigte Luftströme, die durch undichte Kamine oder verzogene Feuertüren entstehen. Ein Synonym, welches nicht so häufig verwendet wird, ist das Wort „Nebenluft“. Durch die in den Feuerraum ziehende Nebenluft wird der Abbrand beschleunigt. Als Folge der übermäßigen Sauerstoffzufuhr, kann sich keine ausreichende Wärme entwickeln. Der Ofen kann folglich nicht seine Wärmeleistung erbringen, für welche er konzipiert wurde.
Gerade jetzt, da Klimawandel und Energiewende zentrale Themen der Bundespolitik und Weltwirtschaft geworden sind, werden erneuerbare Energien sicher jedem ein Begriff sein. Doch welche Stoffe sind erneuerbare Energieträger und welche Bedeutung haben Holz, Holzpellets und Bioethanol für eine umweltfreundliche Feuerstätte?
Der wachsende Markt an Kamin – und Pelletöfen wird von verschiedenen Fachhändlern bedient, die in Deutschland Kamine und Öfen anbieten. Ein Fachhändler führt in der Regel ein auf eine bestimmte Branche spezialisiertes Geschäft, wo der Händler eine Expertenrolle einnimmt. Essentiell für den Fachhändler ist sein Wissen: In der Kaminbranche zählt hier besonders eine fachkundige Beratung zu allen Kamin – und Pelletöfen, die zurzeit im Handel erhältlich sind. Daneben kann der Fachhändler auch zu technischen Fragen Auskunft geben, beschädigte Öfen reparieren oder dank seiner Vernetzung dem Kunden besondere Hilfestellung bieten. Gerade bei komplexen Fachbereichen wie dem Ofen- und Kaminbau ist ein professioneller Fachhändler der Ansprechpartner für die Erörterung der individuellen Kundenlösung.
Für den Betrieb eines Kaminofens, Pelletofens, Küchenherdes oder Gaskamins sind die Brennstoffe Holz, Holzpellets, Kohle und Gas entscheidende Energieträger. Ihnen allen gemein ist, dass sie Ihrer Feuerstätte die Energie liefern, die im Verbrennungsprozess in die gewünschte und angenehme Wärme umgewandelt wird. Energieträger, ebenso wie Brennstoffe, kommen in unterschiedlichen Formen vor. Hier erfahren Sie mehr über primäre und sekundäre, konventionelle und erneuerbare Energieträger.
Emissionen sind ein natürlicher Bestandteil bei der Verbrennung von Holz oder Pellets im Kaminofen und treten bei allen holz- oder pelletbetriebenen Modellen auf. Da Emissionen für den Menschen, die Natur und das Klima schädlich sind, haben sich die Hersteller von Verbrennungsöfen aller Art in den letzten Jahren ein wahres Wettrüsten um die schadstoffärmsten Modelle und Kamine geliefert. Moderne Kamin- und Pelletöfen sind daher mit aufwendigen Filterlösungen ausgestattet und verbrennen Ihren Brennstoff erheblich intensiver und effizienter als ältere Modelle. Eine Emission geht immer von der sogenannten Immission aus. Eine Immission bezeichnet die Einwirkung von austretenden Schadstoffen aus Mensch, Natur, Umwelt und Klima. Die Schadstoffquelle dafür ist die Emission.
Energieausweise stellen im Überblick Messwerte und Aussagen über den energetischen Zustand, den Energieverbrauch und Energiebedarf eines Gebäudes zusammen. Wichtig für den Vergleich mit anderen Gebäuden ist unter anderem die Angabe zum Endenergiebedarf eines Gebäudes, der als durchschnittliche Wärmeenergiemenge in Kilowattstunde pro Quadratmeter im Jahr angegeben wird. Sind alle energierelevanten Unterlagen zum Gebäude gesichtet und die Werte ermittelt, wird das Gebäude einer Energieeffizienzklasse zugeordnet. Der Energiebedarf eines Hauses wird auf einer Skala von A+ (beste Klasse) bis H (schlechteste Klasse) angezeigt. Die farbliche Gestaltung der Skala von grün bis rot schafft zusätzliche Orientierung: A+ liegt am äußeren Ende des grünen Bereiches, während H dem äußeren roten Bereich zugeordnet ist. Der Skala für den individuellen Gebäudezustand ist eine zweite Skala zum Vergleich beigefügt. Aus ihr geht der Energiebedarf hervor, wie er typisch für ein Gebäude in der gleichen energetischen Kategorie ist, vom Typ „Effizienzhaus 40“ bis zum „energetisch nicht wesentlich modernisierten“ Mehr- und Einfamilienhaus.
Das Einbrennen beim Kaminofen ist eine Phase, die zu Beginn einem jeden neuen Kaminofen bevorsteht. Dabei handelt es sich streng genommen um den ersten Anfeuerungsakt des Kamins. Wenn das erste Mal Brennholz in der neuen Brennkammer verfeuert wird, kommt es zu einigen Prozessen, die in erster Linie den Lack der Brennkammer betreffen. Dabei wird der Lack des Ofens „eingebrannt“, deswegen wird diese Phase in der Fachsprache auch als Einbrennen bezeichnet. Während des Einbrennens ist der Kaminofen noch anfälliger als später für Beschädigungen oder Kratzer. Deswegen sollten Sie während dieser Phase unbedingt besonders vorsichtig sein.
Die Abkürzung EEWärmeG steht für das Gesetz zur Förderung Erneuerbarer Energien im Wärmebereich, kurz Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz, das am 1. Januar 2009 bundesweit in Kraft getreten ist. Vor dem Hintergrund des Klimawandels und dem erklärten Ziel vieler Regierungsstaaten, weltweit den CO2-Ausstoß zu verringern und die Nutzung erneuerbarer Energien zu steigern, hat auch die Bundesregierung eine Reihe von Gesetzen und Initiativen ins Leben gerufen. Neben Stromerzeuger, Autohersteller und andere Wirtschaftszweige werden auch Privatpersonen und, wie im Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz, Gebäudeeigentümer in die Pflicht genommen einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten.
Nicht alle Kamine werden fix und fertig und mit sämtlichen Bestandteilen geliefert. Immer mehr Kunden greifen zu Kaminbausätzen, die einen größeren Spielraum bei Gestaltung und Optik bieten. Hier kann der ambitionierte Hobby-Handwerker noch selbst Hand anlegen und den Kaminbausatz nach eigenen Vorstellungen zusammenbauen. Ehalit ist ein Spezialkleber, der für diesen Zweck oft verwendet wird. Der Kleber dient dabei zur Montage der einzelnen Kaminelemente und ist besonders für den Einsatz auf senkrechten Flächen geeignet. Ehalit ist ein Klebstoff, der sehr schnell trocknet und so ein Verrutschen der einzelnen Kaminteile verhindert. Die Firma Nordpeis verwendet diesen als Kleber für seine Kamine und Nordpeis Grundöfen.
Bei der Verbrennung von Scheitholz fällt Feinstaub an, der als unerwünschtes Nebenprodukt zwangsläufig beim Abbrand von Holz entsteht. Feinstaub ist gesundheitsschädlich und kann Umwelt und Klima sehr belasten. Kaminöfen können deswegen mit einem zusätzlichen Filter ausgestattet werden, mit dem die Feinstaubbelastung zurückgefahren werden kann. Der sogenannte ChimCat ist ein Katalysator, der speziell zur Schadstoffbekämpfung entwickelt wurde. Ausgeschrieben heißt der ChimCat Chimney Catalysator und wird als Kaminofen-Katalysator geführt. Gerade Modelle, die bereits etwas in die Jahre gekommen sind, können mit diesem leistungsfähigen Katalysator nachgerüstet werden. Das Ziel dabei ist die Einhaltung aller relevanten Umweltrichtlinien
Stahl ist nicht gleich Stahl: Es gibt sehr unterschiedliche Versionen von Stahl, die mit verschiedenen Stärken, Schwächen und Materialeigenschaften aufwarten. Cortenstahl sticht unter den Stahlsorten heraus. Es wurde speziell entwickelt, um einen besonders robusten und widerstandsfähigen Kamin-Korpus bilden zu können, der auch Wind und Wetter standhalten kann. In einem wochenlangen Prozess, wo die Stahlplatte der vollen Witterung ausgesetzt ist, entwickelt der Stahl eine Art Schutzfilm, die sogenannte Patina. Die dann entstehende orangerote Schutzschicht ist nicht nur optisch ansprechend, sondern hält auch sehr gut den Witterungsbedingungen von Sonne, Wind und Regen stand.
Die Sicherheit beim Betreiben eines Kaminofen ist absolut essentiell. Der Betrieb einer Heizung erzeugt Kohlenstoffmonoxid, dass in der Fachsprache auch als CO bezeichnet wird. Kohlenstoffmonoxid kann man nicht riechen und ist farblos, so dass Sie dieses gefährliche Gas nicht wahrnehmen können. Die Verbrennung von Holz in einem Kaminofen erzeugt als eines der Nebenprodukte auch Kohlenstoffmonoxid, was nicht eingeatmet werden sollte. Bei einem ordnungsgemäß arbeitenden Kaminofen tritt kein CO aus. Um austretendes CO feststellen zu können, benötigen Sie einen speziellen Rauchmelder, der das Kohlenmonoxid frühzeitig erkennt. Gerade bei einem raumluftunabhängigen Kaminofen ist es wichtig, einen solchen Rauchmelder zu installieren.
Der Hersteller Cera Design hat viele moderne Modelle mit seiner sogenannten IQ-Airmatic ausgestattet. Dabei handelt es sich um eine effektive Abbrandsteuerung, die temperaturabhängig arbeitet. Die IQ-Airmatic bietet dabei den Vorteil, dass sie bei höchster Effizienz sehr niedrige Emissionswerte ermöglicht. Tatsächlich verläuft eine Verbrennung mit mehreren Stufen mit Cera Design IQ-Airmatic deutlich effizienter als bei Kaminöfen oder Kamineinsätzen ohne eine Verbrennungsautomatik. Der Wirkungsgrad wird dadurch erhöht und der Abbrand insgesamt intensiviert. Die IQ-Airmatic-Technik erleichtert auch das Nachlegen von Kaminholz im Ofen. Das Entfachen des Feuers wird verbessert, da die korrekte Brennluft zugeführt wird in der richtigen Dosierung.
CO2 gehört zu den ganz natürlichen Nebenprodukten des Betriebs eines Kamins oder Kaminofens. CO2 bedeutet Kohlenstoffdioxid und tritt bei der Verbrennung zahlreicher Fest- und Flüssigstoffe auf. Beim Heizen mit Gas, Holz oder fossilen Brennstoffen entsteht Kohlenstoffdioxid zwangsläufig. Auch wenn CO2 ein natürlicher Stoff ist, der auch in der freien Natur vorkommt, tragen hohe Konzentrationen an Kohlenstoffdioxid zur Erwärmung des Klimas bei und sind sehr umweltschädlich. Gängige Heizungen unterscheiden sich dabei in der CO2-Produktion. Am klimafreundlichsten heizen moderne Kaminöfen. Sie bieten den entscheidenden Vorteil, dass das freigesetzte Kohlenstoffdioxid genau der Menge entspricht, die der Baum während seines Wachstums eingelagert hat.
Jeder Kaminofen, der in Deutschland betrieben wird, sollte es haben: Die CE-Kennzeichnung. Sie ist die verbindliche Kennzeichnung auf einem Kaminofen, ob dieser die Anforderungen der europäischen Gemeinschaft erfüllt. Die CE-Kennzeichnung heißt ausgeschrieben „Communautés Européennes“. Dabei gilt, dass eine Feuerstätte nur dann eine solche Kennzeichnung tragen darf, wenn sie die Allgemeinvorschriften einhält und ein spezielles Konformitätbewertungsverfahren durchgeführt worden ist. Bei einer Feuerstätte dürfen daher auch nur Brennstoffe verwendet werden, die selbst über ein CE-Abzeichen oder ein Ü-Zeichen verfügen. Das Ü-Zeichen steht dabei für maximale Übereinstimmung mit den europäischen Richtlinien. Das CE-Kennzeichen bei Feuerungstechnik hat zu Ziel, verbindliche Qualitätsanforderungen in der ganzen Europäischen Union durchzusetzen.
Jeder Kamin, Kaminofen oder Pelletofen muss an einen Schornstein oder Edelstahlschornstein angeschlossen werden. Allen Anschlüssen gemein ist dabei die Verwendung von sogenannten Rauchrohren oder Ofenrohren, die Feuerstätte und Schornstein miteinander verbinden, sowie eine Wanddurchführung, die das Verbindungsrohr durch Wand oder Decke zum Schornstein führt. Je nach Art der Feuerstätte und ihrer Verwendung müssen Ofenrohr und Wanddurchführung spezielle Anforderungen des Brandschutzes erfüllen, um bei der späteren Abnahme durch den Bezirksschornsteinfeger als sicherer Anschluss anerkannt zu werden. Auch die Beschaffenheit des Schornsteins und Aufstellraums beeinflussen, wie das Ofenrohr und die Wanddurchführung gelegt werden und welche Kriterien sie erfüllen müssen.
Außenluftgitter beziehungsweise Wetterschutzgitter sind Lüftungsgitter, die an Gebäudeaußenwänden angebracht werden. Sie sind wichtiger Bestandteil einer möglichen Bauweise für mit Außenluftzufuhr betriebene Kamine und Kaminöfen. In dieser Variante wird Außenluft durch das Außenluftgitter angesaugt und über Rohre und flexible Schläuche und Aluflexrohre zur Brennkammer geleitet, um das Feuer stetig mit frischer Verbrennungsluft zu versorgen.
Grundsätzlich verhindert eine Absperrvorrichtung für Abgase Wärmeverluste in Ihrem Kamin, Ofen oder einer anderen Feuerstätte. Eine Abgasklappe, die nach Ihrem Entwickler auch Diermayer-Klappe genannt wird, reguliert in einer Feuerungs- und Heizungsanlage den Abgasstrom und sperrt diesen gegebenenfalls ab. Das relativ kleine und schmale Bauteil wird zwischen Ofen und Schornstein verbaut. Die Abgasklappe bewirkt drei Effekte, die sich entschieden auf eine positive Energiebilanz auswirken. Zum einen verhindert die Diermayerklappe, dass Restwärme, die im Ofen gespeichert ist, über den Schornstein entweichen kann. Auch die Menge an aufgeheizter Raumluft, die durch den Schornstein nach außen strömt, vermindert die Absperrvorrichtung. So kühlen Raum und Haus nicht so schnell aus und bleiben länger angenehm warm. Schließlich hindert eine Abgasklappe Abgase daran, zurück zum Kamin zu strömen. Damit erfüllen Sie auch eine wichtige Sicherheitsfunktion.
Eine externe Verbrennungsluftzufuhr sorgt dafür, dass die Feuerstätte mit Verbrennungsluft von außerhalb des Hauses versorgt wird. Ein normaler Kamin, Pelletofen oder Kaminofen bezieht seine Luft für die Verbrennung direkt aus dem Raum, wo er aufgestellt wurde. Das hat aber den Nachteil, dass je nach Leistungsfähigkeit ein hoher Sauerstoffbedarf besteht. Eine externe Verbrennungsluftzufuhr wird daher für Einzelfeuerstätten benötigt, die als raumluftunabhängige Geräte betrieben werden sollen. Sie können aber nicht jeden beliebigen Kamin oder Ofen mit dieser Technik ausstatten. Dieser muss eine DIBt-Zulassung besitzen, welche zertifiziert, dass die Brennkammer luftdicht ist.
Der in einem Ofen verbaute Absorber nimmt sowohl Restwärme der Rauchgase als auch die Strahlungswärme des Ofens auf, die auf der Rückseite abgegeben wird und somit dem Aufstellraum nicht direkt von Nutzen ist. Im Absorber verlaufen Wasserrohre, welche die aufgenommene Wärmeenergie der Warmwasseraufbereitung zuführen oder in die Hausheizung einspeisen. Um möglichst viel Energie in kurzer Zeit absorbieren zu können, sind Absorber großflächig und flach konstruiert. Ihr Platzbedarf ist entsprechend gering. Insbesondere große Kaminöfen und Grundöfen besitzen bereits sehr große Flächen, die Wärme speichern und ausstrahlen und sind damit für den Einsatz von Absorbern sehr gut geeignet. Das Material der Absorber ist so ausgewählt, dass seine dem Ofen zugewandte Fläche die möglichst viel Wärmestrahlung schnell und effektiv absorbiert. Die dem Ofen abgewandte Seite strahlt zugleich möglichst wenig Wärme ab. So wird erreicht, dass die größtmögliche Wärmemenge an die Wasserrohre abgegeben wird und so der Heizung und der Warmwasseraufbereitung zur Verfügung steht.
Beim Aufbau eines Schornsteins kommt es auf viele Elemente und Teile an, die zusammengefügt werden müssen. Das gilt natürlich auch für den Edelstahlschornstein. Die sogenannte Flachdachabdeckung ist ein Element, dass Sie für den Bau eines Edelstahlschornsteins benötigen. Es kommt dabei bei der Montage eines solchen Edelstahlschornsteins zum Einsatz. Wird der Schornstein an der Außenmauer verlegt und durch den Dachüberstand geführt, wird eine Flachdachabdeckung fällig. Sie soll dabei vor Regen und den Witterungseinflüssen schützen. Flachdachabdeckungen können in verschiedenen Winkeln eingebaut werden und kommt dann zum Einsatz, wenn der Winkel nicht zu spitz zuläuft.
Esse ist ein unbestimmter Begriff, der je nach Kontext und regionaler Prägung mit unterschiedlichen Bedeutungen versehen ist. Es ist daher keine Bezeichnung, die im Fachhandel oder in gesetzlichen Regelungen, sondern lediglich im alltäglichen Sprachgebrauch anzutreffen ist. So kann eine offene Feuerstelle mit Rauchabzug, eine Dunstabzugshaube, ein Rauchfang, ein Kamin und auch ein Schornstein als Esse bezeichnet werden.
Auch außerhalb der Feuerungstechnik ist der Begriff anzutreffen. Esse ist ein Fluss in Hessen, eine kleine Gemeinde in Frankreich oder auch eine Provinz in Spanien. In diesem Lexikonartikel soll der Begriff jedoch nur in Bezug auf Feuerstätten beleuchtet werden.
Die Abnahmebescheinigung, auch Feuerstättenbescheid, ist die gesetzliche Voraussetzung dafür, dass Sie Ihre Feuerstätte in Betrieb nehmen dürfen. Mit dem Feuerstättenbescheid bescheinigt Ihnen der für Sie zuständige Bezirksschornsteinfeger auf Grundlage einer vorangegangenen Abnahme die Sicherheit Ihrer Feuerungsstelle vor der ersten Inbetriebnahme und nach Umbauten. Wird keine Abnahmebescheinigung ausgestellt, so weist der Bezirksschornsteinfeger auf notwendige Nachbesserungen innerhalb einer einzuhaltenden Frist hin.
Ja. Bevor Sie Ihren Kamin oder Kaminofen zum ersten Mal in Betrieb nehmen, muss dieser laut geltendem Recht in Deutschland von einer Bezirksschornsteinfegerin / einem Bezirksschornsteinfeger abgenommen werden. Dies gilt ebenso für neue wie für umgebaute Feuerstätten, nach baulichen Änderungen und Sanierungen an Ihrem Kamineinsatz oder Ihrem Kaminofen, Abgasanlage oder am Schornstein. Der Schornsteinfeger überprüft anhand eines Kriterienkatalogs die Betriebs- und Brandsicherheit sowie die Einhaltung baurechtlicher Vorgaben. Bauliche Mängel, Quellen potentieller Umweltverschmutzung und Gefahrenherde für Brände in Feuerstätten sollen rechtzeitig erkannt werden. Risiken wie Rauchgasentwicklungen im Hausinneren, Schornstein- oder Schwelbrände sowie Umweltbelastungen durch unzulässige Abgaswerte sollen verhindert werden. Erst wenn alle Punkte begutachtet sind, ist die Abnahme Ihres neuen Kaminofens abgeschlossen.
Was haben ein Wäschetrockner, eine Dunstabzugshaube und ein raumluftabhängiger Kamin gemeinsam? Genau, sie verbrauchen Luft, um gut funktionieren zu können. Sowohl die beiden elektrischen Geräte als auch der raumluftabhängige Kamin ziehen diese Luft aus der Raumluft. Wenn nicht genügend frische Luft in den Raum nachströmt, zum Beispiel durch Fenster und Türen, kann das zum Problem werden. Damit der gleichzeitige Betrieb eines raumluftziehenden Elektrogerätes und einer raumluftabhängigen Feuerstätte nicht zum Risiko wird, sollte eine Abluftsteuerung, auch Sicherheits-Abluftsteuerung, installiert werden.
Ein Abgaswärmetauscher, kurz AWT, ist eine Form von Wärmetauschern beziehungsweise Wärmeüberträgern, die in Feuerungsanlagen und Heizungsanlagen Verwendung findet. Möglichst jede thermische Energie, die während dem Verbrennungsvorgang in einer Heizungsanlage, Kamineinsatz oder einem Kaminofen entsteht, wird aktiv als Energiequelle nutzbar gemacht, statt sie neu zu produzieren und neue Energie und Rohstoffe aufzuwenden zu müssen. Diese Arbeitsweise erhöht den Wirkungsgrad und unterstützt ein effizientes Arbeiten der Anlage. Weiterhin werden der Rohstoffverbrauch reduziert, die Kosten gesenkt und die Umwelt geschont.
Die Abgastemperatur bezeichnet die Temperatur der Abgase beziehungsweise der Rauchgase, die aus der Brennkammer über den Schornstein ausgeleitet werden. Die Art der Feuerungs- und Heizungsanlage, die Verbrennungsart und der Brennstoff haben ebenso Einfluss auf die Abgastemperatur wie ein korrekter oder fehlerhafter Betrieb der Anlage.
Bei jedem Verbrennungsvorgang in Öfen, Kaminen und Holzheizungen und mit jedem Brennstoff entstehen Abgase. Die Rauchgase aus kleinen und mittleren Einzelfeueranlagen enthalten beispielsweise Kohlenstoffdioxid, Kohlenstoffmonoxid, Schwefeldioxid, Stickoxide, Teer, Säuren, Wasser und andere Bestandteile. Kohlenstoffdioxid, Stickstoff und Wasser beziehungsweise Wasserdampf werden bei einer vollständigen Verbrennung aller festen, flüssigen und gasförmigen Brennstoffe abgegeben. Dabei ist die Zusammensetzung der Verbrennungsrückstände vom Brennstoff abhängig. So erzeugt die Verbrennung von Gas im Wesentlichen nur Kohlenstoffdioxid und Wasserdampf, während die Holzverbrennung vor allem Kohlenstoffmonoxid und Kohlenstoffdioxid freisetzt, neben sehr geringen Mengen Salzsäure, Schwefel- und Stickoxide.
Ein drehbarer Kaminofen ist eine Feuerstätte, die mit einem Drehmechanismus ausgestattet wurde. Diese Technik eignet sich besonders für große Räume, in denen Küche und Wohnzimmer kombiniert wurden. Der drehbare Kaminofen lässt sich um 90° oder sogar um 360° drehen, sodass das Feuer jederzeit nach dem eigenen Sitzplatz ausgerichtet werden kann. Das erfüllt jedoch nicht nur einen rein optischen Zweck, sondern sorgt zudem auch für eine gleichmäßige Erwärmung des Raumes durch die direkte Strahlungswärme.
Beim direkten Grillen handelt es sich um eine klassische Grillmethode, bei der das Grillgut auf dem Grillrost unmittelbar über der Hitzequelle zubereitet wird. Auf diese Weise wird es hohen Temperaturen ausgesetzt, was zum typischen Grillaroma beiträgt. Zudem entwickeln die Speisen dadurch ein markantes Muster, da sich der Grillrost in die Oberfläche einbrennt.
Bei DINplus handelt es sich um eine deutsche Zertifizierung, welche die Erweiterung der DIN-Norm 18891 darstellt. Sie gewährleistet, dass der Ausstoß an Emissionen und insbesondere an Feinstaub bei Feuerstätten und Brennstoff unterhalb der gesetzlichen Grenzwerte liegt. DINplus informiert den Verbraucher über das standardisierte DIN-Zeichen hinaus über Qualitätsmerkmale, wie beispielsweise eine besonders schadstoffarme Verbrennung. Die Zertifizierung wird aber nicht nur auf Kamine, Kaminöfen, Pelletöfen und Feuerstätten aller Art angewendet, sondern auch auf Holzpellets.
Als Dekofeuer werden vor allem Elektrokamine und Bioethanolkamine bezeichnet. Im weiteren Sinne sind damit aber auch alle technischen Geräte gemeint, welche echte Flammen oder einen künstlichen Flammenschein allein für dekorative Zwecke erzeugen. Im Handel werden diese auch als Designfeuer bezeichnet. Die Abgabe von Wärme spielt dabei keine Rolle, oder zumindest nur eine sehr marginale.
Die Abkürzung DIBt steht für das Deutsche Institut für Bautechnik. Im Bereich der Feuerungstechnik ist es vor allem durch die DIBt-Zulassung bekannt. Die Zertifizierung bescheinigt, dass es sich bei der Feuerstätte um ein raumluftunabhängiges Modell handelt. Dieser Verwendungsnachweis besitzt eine besondere Wichtigkeit, da es in der Feuerungstechnik für die Raumluftunabhängigkeit keine allgemein verbindlichen DIN Normen gibt. Die Hersteller müssen die Prüfung für eine DIBt-Zertifizierung beantragen, denn nur so werden die Kamine, Kaminöfen oder Pelletöfen als raumluftunabhängige Feuerstätten zugelassen.
Bei einem Deckengitter handelt es sich um einen Luftauslass, der bei einem Kamin meist oberhalb in der Wand eingelassen wird. Er erfüllt im Prinzip die gleiche Funktion wie ein Warmluftgitter, zeichnet sich aber durch eine länglichere Form und verstellbare Lamellen aus. Deckengitter sollen die von der Feuerstätte erzeugte Wärme über Konvektionsluft schnell und gleichmäßig im Raum verteilen. Auf diese Weise leisten Sie einen wertvollen Beitrag zur Steigerung der Effizienz, denn wenn der Wohnraum besser auf Temperatur gebracht werden kann, dann verkürzt sich die Heizdauer und senkt sich damit auch der Verbrauch an Brennmaterial.
CO-Emissionen sind bei einem Kamin oder Kaminofen ganz normal. Sie gehören zu den natürlichen Nebenprodukten der Verbrennung von Holz und können dabei ein Gesundheitsrisiko darstellen. CO steht für Kohlenstoffmonoxid und ist ein Gasgemisch, das geschmacklos, geruchsneutral und absolut unsichtbar ist. Das macht CO auch so tückisch – Man erkennt das Gas erst dann, wenn es zu spät ist. Kohlenstoffmonoxid kann bei einem beschädigten oder zerstörten Kaminofen austreten und zu tödlichen Vergiftungen führen. Daher ist es sehr wichtig, dass Sie sich einen CO-Melder anschaffen. Gerade bei einem raumluftunabhängigen Kaminofen oder Pelletofen empfiehlt sich die Anschaffung eines solchen Melders.
Bei einem Dauerbrandofen handelt es sich um einen Kamin, Kaminofen oder jegliche Art von Feuerstätten für feste Brennstoffe, die nach der DIN EN 13240 den Abbrand von Scheitholz mindestens 90 Minuten und den von Kohle mindestens 240 Minuten andauern lassen kann. Die Vorstellung, dass ein Dauerbrandofen rund um die Uhr, sprich in einem 24-Stunden-Dauerbetrieb befeuert werden könne oder müsse, ist daher falsch. Die Bezeichnung Dauerbrand ergibt sich lediglich aus dem Prüfverfahren nach DIN EN 13240, bei dem die Glut unter Nennwärmeleistung je nach Brennmaterial für eine bestimmte Dauer gehalten werden muss.
Eine Dachabdeckung kommt immer dann zum Einsatz, wenn ein doppelwandiger Edelstahlschornstein direkt durch den Dachkasten geführt werden soll. Dieses Bauteil gibt es in unterschiedlichen Ausführungen, die sich hinsichtlich drei Auswahlkriterien unterscheiden: (1) Dachneigung, (2) Wetterkragen und (3) Material. Die Wahl der Dachabdeckung ist daher im Wesentlichen von der Beschaffenheit des Daches abhängig.
Überall wo mit offenem Feuer umgegangen wird, spielt Brandschutz ein wichtiges Thema. So ist es auch mit Blick auf Kamine und Öfen. Zum Brandschutz gehören dabei drei Aspekte: (1) Mindestabstände zu brennbaren Materialien, (2) Vorbedingungen hinsichtlich Bausubstanz und Konstruktion und (3) eine regelmäßige Wartung und fachgerechte Bedienung. Teile davon werden vom Gesetzgeber vorgeschrieben, wiederum andere von den Herstellern und ein Teil des Brandschutzes ergibt sich aus dem gesunden Menschenverstand.
Bei einem Biokamin handelt es sich um eine Feuerstätte, welche mit Bio-Ethanol befeuert wird. Dabei steht der optische Aspekt im Vordergrund, weshalb diese im Handel oftmals auch als Design Kamine bezeichnet werden. Die Wärmeausbeute ist zu vernachlässigen, denn obwohl durch die Verbrennung selbstverständlich ein wenig Wärme freigesetzt wird, so bleibt diese doch weit hinter pellet- oder holzbefeuerten Feuerstätten zurück. Der Biokamin besitzt zudem keine Speichermasse, weshalb er die erzeugte Wärme auch nicht halten kann. Die flackernden Flammen erzeugen lediglich eine gemütliche Atmosphäre.
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