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Das Badefass – Behagliches Baden mitten im Garten

Ein warmes Bad im Freien gefällig? Die klassischen Badefässer sind aus Holz gefertigt und mit einem speziellen Ofen ausgestattet, um das Wasser im Inneren des Fasses zu erwärmen. Diese ursprünglich skandinavische Form der Entspannung findet auch in unseren Breiten immer mehr Anhänger. Badefässer unterscheiden sich hinsichtlich ihrer Größe, der Beschaffenheit des Holzes und des Ofens voneinander. Auch die verbaute Technik ist je nach Hersteller verschieden: Der verwendete Kunststoff für die Innenauskleidung variiert etwa. Auch Größe und Form der Badefässer ist unterschiedlich – Je nachdem, wie viele Personen im Inneren des Warmwasserbades Platz finden sollen. Bei Ofen.de finden Sie eine reiche Auswahl an Badefässern, Badezubern und Badetonnen.

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Was ist ein Badefass?

 

Wie der Name schon sagt, handelt es sich hierbei um ein mehr oder weniger großes Fass aus Holz, dessen Inneres in der Regel mit Kunststoff beschichtet ist. Dieser Kunststoff schützt das Holz, verhindert ein Absickern und macht das Baden zu einer hygienischen Angelegenheit. Je nach Vorlieben können Sie aus verschiedenen Holzsorten wählen. Die beliebtesten Holzsorten sind dabei Lärche, Eiche und sibirische Fichte. Herzstück eines Badefasses ist der Ofen, der entweder im Inneren des Badebottichs Platz findet oder aber außerhalb der Konstruktion befestigt wird. In diesem Fall wird das Wasser über einen Wärmetauscher erwärmt. Der Außenofen bietet den Vorteil, dass Sie so mehr Platz im Fass haben.  Dank des Ofens kann die Badetonne auch bei kaltem Wetter genutzt werden, sogar im Winter bei Minusgraden ist es möglich, hier ein heißes Bad zu nehmen. Als beliebte Materialien werden hier Aluminium und Edelstahl verwendet. Aluminium erhitzt sich relativ schnell und ermöglicht so eine rasche Nutzung der Badetonne. Edelstahl gewährt eine konstante und beständige Erhitzung des Wassers. Das Badefass kommt mit einer Treppe zum Besteigen des Zubers daher und bietet im Inneren Sitzbänke. Diese sind wahlweise aus Holz gefertigt  oder in Kunststoff gehalten. Kunststoff bietet einen großen Sitzkomfort. Obligatorisch bei der Ausstattung ist auch der Deckel. Er ist im Regelfall aus Holz gefertigt und schließt den Zuber sauber ab. Es gibt auch die Möglichkeit, Deckel mit speziellen Wärmedämmfunktionen zu bestellen, die das Wasser länger warm halten sollen.

 

Eine kleine Geschichte des Badens

 

Das Badefass stellt eine gute Möglichkeit da, im Freien zusammen mit Familie und Freunden ein Bad zu nehmen. Doch woher kommt unsere Freude am geselligen Baden? Schon seit der Antike ist das Baden viel mehr als nur Körperpflege. Im Römischen Reich etwa kamen die Menschen in sogenannten Thermen zusammen, um gemeinsam an Heißbädern und Kaltbädern teilzunehmen. Diese Badezeremonien hatten großen gesellschaftlichen Wert und waren gerade bei wohlhabenden Römern sehr beliebt. Die Kultur des Badefasses kam im Verlauf des Mittelalters auf. Ab dem 13. Jahrhundert lassen sich in den größeren Städten Badestuben nachweisen, die nicht nur der Körperpflege dienten, sondern auch dem Vergnügen. Hier konnte man etwa Speisen kaufen und miteinander trinken. In diesen Badestuben standen etliche Badefässer und Badezuber, die bereits damals mit einem Ofen ausgestattet waren. Mit etwa fünfzehn Personen saßen die Menschen des Mittelalters in den Fässern buchstäblich im warmen Wasser und tauschten so den neusten Tratsch aus. Fast wie heute, oder? Diese Kultur des gesellschaftlichen Badens verschwand in Europa im Spätmittelalter durch die Pest und mit der Angst der Krankheitsverbreitung wieder. In Skandinavien überdauerte dieser Trend jedoch und breitete sich von dort aus wieder in Europa aus. Wir haben es also den Leuten hoch im Norden zu verdanken, dass wir heute wieder ein gepflegtes Bad im Badefass nehmen können.

 Die verschiedenen Holzsorten für Badefässer einmal kurz vorgestellt

 

Ein wesentliches Element eines jeden Badefasses ist die verwendete Holzsorte. Fichtenholz etwa ist ein vielfältiges Hartholz, welches in ganz Europa wächst. Ein häufiges Vorkommen der Holzsorte findet sich in Skandinavien. Fichtenholz erfreut sich auch bei der Produktion von Badefässern einer großen Beliebtheit. Es ist in großen Mengen verfügbar, was den Herstellungspreis senkt und auch die Kosten für das Fass. Diese Holzsorte ist robust und hübsch anzusehen, kann jedoch aufgrund der geringen Dichte leichter schimmeln. Das Holz ist arbeitsintensiver als andere Holzsorten, um es über die Jahre beständig zu halten. Dann gibt es noch die sibirische Lärche. Diese Holzsorte ist nicht so häufig vertreten. Ihr natürliches Vorkommen beschränkt sich auf die russischen Nadelwälder in Sibirien. Dank der hohen Dichte und der guten Holzqualität ist es ein lange haltbares Material, kostet aber auch dementsprechend mehr als das Fichtenholz. Dann besteht noch die Möglichkeit, Hot Tubs aus Thermoholz herstellen zu lassen. Bei diesen Hot Tubs handelt es sich um besonders wärmespeichernde Fässer, die einen reduzierten Brennstoffverbrauch möglich machen. Thermoholz ist Hartholz, dass in einem speziellen Verfahren mittels hoher Temperaturen und Dampf zur Verdichtung behandelt wurde. Dieses Holz ist resistent gegen Schädlinge und praktisch „ unverwüstbar“. Dafür ist aber auch der Preis deutlich höher als bei anderen Holzsorten.

Pflege und Wartung von einem Badefass

 

Achten Sie darauf, Ihr Badefass zu pflegen. Wird das Wasser mit keinen Reinigungsmitteln behandelt, sollte es nach zwei Tagen der Verwendung ausgetauscht werden. Für das Innere des Fasses stehen verschiedene Reinigungsmöglichkeiten zur Verfügung. Sie können etwa Aquafinesse nutzen – ein sehr schonendes Set zur Pflege von Wasserbottichen. Alternativ stehen Ihnen auch spezielle Filtersysteme zur Verfügung, die das Wasser selbstständig reinigen und so länger haltbar machen. Bei Fragen stehen wir Ihnen natürlich gerne zur Verfügung. Nehmen Sie sich die Zeit und durchstöbern Sie unseren Online-Shop. Sie können so bequem von zuhause aus bestellen.

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