Persönliche Beratung von unseren Fachleuten: 034601-27100

Der Kaminofen (wasserführend)

Ein wasserführender Kaminofen heizt zum einen den Raum, in dem er steht, zum anderen erhitzt er auch Wasser für den Heizwasserkreislauf des Hauses, das unter anderem für die Fußbodenheizung genutzt werden kann. Auf diese Weise entsteht ein echter energetischer Mehrwert, dem lediglich ein geringfügiger Mehraufwand bei der Ofenmontage gegenübersteht. Ein wasserführender Kaminofen spart effektiv Heizkosten und führt in Kombination mit einer Solarthermie-Anlage zu einem sinnvollen Ganz-Jahres-Heizkonzept. Die Wärme reicht prinzipiell für das ganze Haus, das BAFA (Bundesamt für Wirtschaft/Ausfuhrkontrolle) fördert das Konzept. Das hängt auch mit der Brennstoffart zusammen, denn ein wasserführender Kaminofen kann mit Holzpellets oder Scheitholz betrieben werden, beides sind CO₂-neutrale Brennstoffe. Damit entsteht ein Öko-Luxus, der auch noch beim Sparen hilft.

Holz ist im Winter 2014/2015 nicht nur die umweltfreundlichste, sondern die preiswerteste Heizvariante mit Brennstoffen und dürfte es wohl noch auf lange Sicht bleiben. Gerade für Altbauten ist daher ein wasserführender Kaminofen besonders interessant, denn seine Nachrüstung gelingt mit relativ wenig Aufwand. In Neubauten wiederum, die als Passiv- oder Niedrigenergiehaus ausgeführt sind, ist es inzwischen möglich, via Fußbodenheizung mit dieser Heiztechnologie das gesamte Haus komplett zu heizen. Die Funktionsweise basiert auf der im Innenraum unsichtbar verbauten Wassertasche (auch Wasserregister genannt), die an den Heizwasserkreislauf angeschlossen wird.

Beim Befeuern des Ofens beginnt das erhitzte Wasser in den Heizwasserkreislauf zu strömen, es wird im Wärmespeicher (meist im Keller) zwischengelagert. Dorthin gelangt auch das Heißwasser aus einer Solaranlage, die im Sommer Heißwasser zum Duschen liefern kann. Bei einer Beheizung mit Pellets ist ein wasserführender Kaminofen sehr sauber, denn diese kurzen Holzstifte verursachen kaum Schmutz und können sogar durch eine Rohrleitung vollautomatisch in den Ofen nachgefüllt werden.

1 von 2
Filter schließen
 
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
von bis
Leda Kaminofen wassergeführt DELTA W 8 kW Ofen
4.563,65 € * ab 4.107,29 € *
Leda Kaminofen wassergeführt DELTA W 8 kW Ofen
DAL ZOTTO Kaminofen wasserführend Termo Carlotta 13 EVO DSA 12,8 kW Ofen Holzofen
2.762,66 € * 2.210,13 € *
DAL ZOTTO Kaminofen wasserführend Termo...
LEDA Kaminofen wasserführend NOVIA W 8 kW
4.320,89 € * ab 3.888,80 € *
LEDA Kaminofen wasserführend NOVIA W 8 kW
Oranier Kaminofen wasserführend BELT AQUA PANORAMA 10 kW Holzofen Ofen
3.211,81 € * ab 2.697,92 € *
Oranier Kaminofen wasserführend BELT AQUA...
Spartherm Kaminofen wasserführend 8,0 kW AMBIENTE A4 H2O Ofen
4.820,00 € * ab 4.627,20 € *
Spartherm Kaminofen wasserführend 8,0 kW...
Leda Kaminofen wasserführend Fondia 12 kW Holzscheitofen Kohle Ofen Holz
4.959,92 € * ab 4.463,93 € *
Leda Kaminofen wasserführend Fondia 12 kW...
Leda Kaminofen wasserführend Sandia 12 kW Holzofen Kamin Kohle Ofen
5.494,23 € * ab 4.944,81 € *
Leda Kaminofen wasserführend Sandia 12 kW...
1 von 2

Wann ist ein wasserführender Kamin sinnvoll

Natürlich ist ein Kaminofen etwas ganz Besonderes, denn er sorgt für ein romantisches und gemütliches Ambiente im eigenen Zuhause - zudem erhält man praktisch kostenfrei Wärme. Jedoch: Ein normaler Kamin erheizt lediglich den Raum, in dem er sich befindet. Schnell entsteht hier eine hohe Zimmertemperatur, da ein Kamin mehr Energie produziert, als eigentlich gebraucht wird. Hier ist ein wasserführender Kaminofen in jedem Fall im Vorteil. Er wird direkt an das Heizungssystem im Haus gekoppelt und kann somit die Wärme im gesamten Haus verteilen.

Ein wasserführender Kaminofen - und welche Vorteile er bietet

Ein wasserführender Kaminofen hat viele Vorteile: Nicht nur verströmt er genauso viel Romantik wie ein normaler Kaminofen, er integriert auch ein sehr modernes und sparsames Heizkonzept in das eigene Zuhause. So gibt der wasserführende Kamin lediglich einen Teil der erzeugten Wärme als Strahlungswärme an den Raum ab, in dem er sich befindet. Der Rest gelangt über einen speziellen Pufferspeicher in das zentrale Heizsystem des Hauses und kann dort dazu verwendet werden, weitere Räume zu beheizen bzw. um Wasser aufzubereiten. Lebt man beispielsweise in einem modernen Passivhaus, welches mit Solartechnik versorgt wird und über eine gute Wärmedämmung verfügt, so kann ein wasserführender Kamin die gesamte Zentralheizung ersetzen. In anderen Häusern kann ein wasserführender Kaminofen dagegen schnell eine Öl-, Brennwert- oder auch eine Gasheizung ersetzen - je nachdem. Eingebaut werden kann er grundsätzlich in den meisten Häusern als ein Element innerhalb eines Heizsystems, welches unterschiedliche Heizformen miteinander kombiniert. Mittlerweile gibt es unterschiedliche Systeme auf dem Markt. Wer flackernde, knisternde Holzscheite unbedingt benötigt, kann diese natürlich mit einem entsprechenden Ofen verwenden. Solche Kamine eignen sich jedoch nicht für den Dauerbetrieb, da sie bei einem Stromausfall unbedingt über eine Wassernotkühlung verfügen müssen, um die Hitze ausgleichen zu können. Eine Alternative dazu sind Pelletöfen, welche ebenfalls sehr sparsam im Verbrauch sind.

Wie funktioniert ein wasserführender Kaminofen genau - und was muss beachtet werden?

Heutzutage versuchen viele Menschen, Geld zu sparen, wo es nur geht - und das fängt schon beim Heizen an. Jeder, der ein eigenes Haus besitzt, weiß, wie teuer die Heizkosten im Winter sein können. Hier ist ein wasserführender Kaminofen in jedem Fall eine Alternative zur konventionellen Heizung. Auch wenn die Kosten für die Anschaffung zunächst nicht ganz so gering sind, so ist das langfristige Ersparnis die Investition absolut wert. Grundsätzlich lässt sich ein wasserführender Kaminofen auf viele verschiedene Arten verwenden. Einerseits kann man ihn dazu verwenden, die Heizung zu unterstützen, andererseits kann er auch dazu beitragen, Brauchwasser aufzuheizen. Die Gas- und Ölkosten werden dadurch ebenfalls langfristig reduziert. Wichtig ist zunächst, dass ein wasserführender Kaminofen möglichst dicht an der Heizungsanlage aufgestellt wird. Das Anschließen an das zentrale Heizungssystem sollte dabei in jedem Fall von einem Fachmann durchgeführt werden, da hier viel falsch gemacht werden kann. Auch der lokale Schornsteinfeger muss einen Blick darauf werfen und den Ofen abnehmen.

Er kann auch feststellen, inwiefern man den wasserführenden Kaminofen in die bestehende Heizungsanlage einbauen kann. Hierbei wird dann auch gleich festgestellt, ob der Ofen dazu dienen soll, die Arbeit der Heizung zu unterstützen oder ob er auch dazu da ist, warmes Wasser bereitzustellen. Idealerweise wird ein Pufferspeicher an den Ofen angeschlossen. So ist sichergestellt, dass wertvolle Wärme nicht verloren gehen kann, sondern weitergenutzt wird. Der wasserführende Kaminofen kann sich zu einer bereits bestehenden Heizungsanlage wunderbar ergänzen, sofern die Anschlussmöglichkeiten gut miteinander harmonieren. Weil das zentrale Heizsystem sich häufig in einem separaten Raum bzw. im Keller eines Hauses befindet, sollte man den Ofen möglichst nah zu ihm platzieren. Das sichert nicht nur, dass Energie nicht verloren geht, gleichzeitig verringert sich somit auch der Aufwand für die Installation des wasserführenden Ofens.

Was bringt ein wasserführender Kaminofen

Ein wasserführender Kaminofen ist eine lohnenswerte Alternative zu einem normalen Kamin - und insbesondere zu einem konventionellen Heizsystem. Doch viele Menschen fragen sich: Was genau bringt ein wasserführender Kaminofen eigentlich? Die Vorteile liegen hier klar auf der Hand, denn langfristig werden damit hohe Kosten für die Beheizung des Eigenheims vermieden. Bei zahlreichen Händlern bzw. Sanitärhäusern ist ein wasserführender Kaminofen der Favorit und in vielen Ausführungen erhältlich. Das hat auch seinen Grund, denn gegenüber einem normalen Kamin bietet er den Vorteil, dass er das gesamte Haus beheizt und nicht nur lediglich den Raum, in dem er sich befindet. Nach der Installation von einem solchen Ofen kann also jedes Zimmer ausreichend beheizt werden - oft ist die konventionelle Heizanlage sogar überflüssig, wenn es sich um ein modernes Passivhaus handelt.

In Altbauten kann ein wasserführender Kamin jedoch ebenso eine gewinnbringende Unterstützung zur normalen Heizung sein. Grundsätzlich muss jeder Hausbesitzer alleine entscheiden, ob er den Kaminofen direkt an das bestehende Heizsystem anschließt oder diesen auch mit einem einzelnen Pufferspeicher verbindet. Bedacht werden muss dabei jedoch in jedem Fall, dass ein separater Anschluss schnell mit hohen Kosten verbunden sein kann. Das Verbinden mit einer bestehenden Zentralheizung ist daher für die meisten Menschen die beste Lösung. Wird ein wasserführender Kaminofen in ein modernes Niedrigenergiehaus integriert, so profitiert man davon in vielerlei Hinsicht. Einerseits zieht der Kamin die Wärme aus dem Raum, in dem er sich befindet, ab und verteilt diese über das zentrale Heizsystem in andere Räume. Andererseits bietet die clevere Wassertechnik des Kaminofen die Option, dass die Wärme zeitlich verteilt wird. Ist ein Pufferspeicher erst einmal aufgeheizt, so verteilt dieser auch dann noch Wärme, wenn das Feuer bereits erloschen ist. Langfristig ist der Kauf eines wasserführenden Kaminofen also absolut rentabel, denn die Kosten für die Anschaffung machen sich schnell wieder durch die wegfallenden Heizkosten wett.

Ab wann lohnt sich ein wasserführender Kaminofen

Der wasserführende Kamin ist eine wunderbare Alternative zur konventionellen Heizung. Er ist nicht nur absolut CO2-neutral, sondern spart gleichzeitig auch enorme Heizkosten. Gleichzeitig kann man sich mit einem wasserführenden Kaminofen vielleicht auch einen langgehegten Wunsch erfüllen: Die romantische Kaminfeuer-Atmosphäre gibt es sozusagen als schönen Nebeneffekt dazu. Dennoch weist der wasserführende Kamin ganz klar einige Unterschiede zu einem normalen Kamin auf. So beheizt der normale Kamin lediglich jenen Raum, in dem er aufgebaut ist. Der wasserführende Kamin dagegen sorgt für genügend Wärme im kompletten Haus. Er wird direkt an das zentrale Heizsystem angeschlossen und verteilt die Wärme somit gleichmäßig überallhin.

Ein wasserführender Kaminofen - warum sich der Kauf lohnt

Ein wasserführender Kaminofen ist eine Investition, die sich fast immer bezahlt macht. Grundsätzlich gibt es Modelle, die mit Holzpellets oder auch mit Scheizholt befeuert werden - dies muss man selbst entscheiden. Fest steht jedoch, dass der wasserführende Kaminofen langfristig für ein hohes Ersparnis sorgt. Holz ist nach wie vor die preiswerteste Methode zu heizen. Auch in einem Altbau kann ein wasserführender Kaminofen integriert werden. Hier ist allerdings noch ein zusätzlicher Holzvergaserkessel bzw. Pelletkessel notwendig, um einen durchschnittlich großen Altbau das ganze Jahr über zuverlässig beheizen zu können.

Bei einem modernen Niedrigenergiehaus bzw. Passivhaus kann ein wasserführender Kaminofen jedoch vollständig die konventionelle Heizung ersetzen. Die Kosten für den Kauf von einem wasserführenden Kamin sind natürlich erst einmal eine gewisse Investition, die nicht unbedingt preiswert ist. Betrachtet man jedoch die Entwicklungen auf dem Brennstoffmarkt für Gas und Öl, so kann man schnell sehen, dass diese Brennstoffe immer teurer werden - aus ökologischer Sicher sind diese sowieso sehr bedenklich. Somit kann sich die Installation eines wasserführenden Kamins in jedem Fall rentieren, wenn es sich um eine Immobilie handelt, die man auch selbst langfristig bewohnt - jedes Jahr lassen sich damit hohe Summen bei der Heizung einsparen.

Wie oft sollte man einen wasserführenden Kaminofen reinigen

Ein wasserführender Kaminofen ist in jedem Fall eine lohnenswerte Investition, denn er spart langfristig Heizkosten ein. Damit dieser jedoch nichts von seiner Funktionalität einbüßt, ist eine regelmäßige Reinigung unbedingt erforderlich. Hier kommt es vor allem darauf an, wie häufig man den Ofen nutzt. Ist ein wasserführender Kaminofen täglich in Gebrauch, muss er natürlich öfter gereinigt werden als wenn man ihn nur ab und zu befeuert. Für eine sorgfältige Säuberung des Ofenrohrs - das sich zwischen Schornstein und Ofen befindet - ist in erster Linie der Besitzer verantwortlich. Der Schornsteinfeger muss diese Aufgabe nicht erledigen. Wenn sich im Rohr zu viel Ruß absetzt, so kann dieses sich unter Umständen entzünden. Daher ist es sehr wichtig, regelmäßig eine Kontrolle durchzuführen. Die Reinigung sollte mindestens einmal pro Heizperiode durchgeführt werden.

Dass sich viel Ruß bildet, ist übrigens nicht normal: Fast immer ist dieser das Resultat von Komplikationen beim Verbrennungsvorgang. Häufig ist der Grund, dass Brennstoffe verfeuert worden sind, die noch nicht durchgetrocknet sind. Wenn Holzscheite verbrannt werden, die noch eine gewisse Restfeuchte besitzen, dann rußen diese sehr stark. Papier darf ein wasserführender Kaminofen in keinem Fall verbrennen, denn hier kann ein gefährlicher Rußbrand entstehen! Ebenfalls wichtig ist, den geeigneten Brennstoff zu verfeuern. Ist dies jedoch gewährleistet und es bildet sich immer noch viel Ruß, dann sollte man sich vom lokalen Schornsteinfeger Rat einholen.

Natürlich muss nicht nur das Ofenrohr, sondern auch der Brennraum des Ofens regelmäßig gesäubert werden. Ein wasserführender Kaminofen lagert mit der Zeit eine Menge Schmutz in seinem Inneren ab. Dieser kann grob mit Schaufel und Handbesen entfernt werden. Wenn es darum geht, feine Staub- und Schmutzpartikel zu entfernen, ist ein Aschesauger oft die bessere Wahl. Dieser ist schon für wenig Geld im Handel erhältlich und sorgt für eine schnelle Reinigung. Tipp: Der Bereich vor dem Ofen sollte unbedingt mit Zeitungspapier ausgelegt werden.

 

Zuletzt angesehen