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Anschluss wasserführender Kaminofen: Was muss beachtet werden?

Für den passionierten Heimwerker

Wer handwerklich gerne Abreiten übernimmt, weil er der geborene Heimwerker ist, oder vielleicht weil Ihnen der Fachmann zu teuer ist, der greift selbst zum Werkzeug und beschäftigt sich auch mit dem Anschluss eines wasserführenden Kamins. Ein wasserführender Kaminofen gibt nur einen kleineren Teil seiner erzeugten Wärme direkt über Strahlungswärme an Ihren Wohnraum ab. Der andere, größere Teil kann in einen entsprechenden Pufferspeicher geleitet und dort für die Verwendung im Heizungssystem bereitgehalten werden. Damit Sie Ihren wasserführenden Kamin auch selbst anschließen können, geben wir Ihnen eine Übersicht worauf es dabei ankommt. Gerade im Bereich Sicherheit gibt es dabei viel zu beachten.

Haben Sie an die thermische Ablaufsicherung gedacht? 

Bevor wir anfangen: Der folgende Beitrag soll Ihnen nur als Hilfestellung beim Anschluss eines wasserführenden Kaminofens dienen. Es ist keine vollständige Anleitung und bietet Ihnen nur einen Überblick. Wenn Sie sich die erforderlichen Aufgaben nicht zutrauen sollten oder unsicher bei der Montage sind, dann empfehlen wir Ihnen einen Fachmann zurate zu ziehen. Unsere kompetenten Ansprechpartner von ofen.de helfen Ihnen gern dabei. 

Schritt für Schritt zum Erfolg

Der erste Punkt, auf den es beim Anschluss eines wasserführenden Kaminofens ankommt, ist die sogenannte thermische Ablaufsicherung: Dieses Sicherheitssystem ist von Nöten, sobald es zu einem Stromausfall im Haus kommt. In dem Fall würde nämlich die elektrisch betriebene Pumpe im wasserführenden Ofen ausfallen. Damit dabei keine Sicherheitsrisiken entstehen können, kommt es auf die richtige Installation der thermischen Ablaufsicherung an. Die Ablaufsicherung misst mit Hilfe eines Thermofühlers die Temperatur des Wassers in der Wassertasche. Erreicht das Wasser eine Temperatur von ca. 95°C, so öffnet sich ein Ventil, worüber kaltes Wasser in den Wärmetauscher des Ofens fließen kann. Auf diese Weise wird der Kaminofen automatisch herunter gekühlt und ein Wärmestau wird verhindert.

Ist das Sicherheitsventil richtig eingebaut? 

Das Sicherheitsventil wird direkt am Ofen angeschlossen und hat die Aufgabe einen Druck, der über 2,5 bar steigt aus dem System abzulassen.

Grundsätzlich muss darauf geachtet werden, dass der vom Hersteller vorgeschriebene Wandabstand eingehalten wird. Auch der Temperaturfühler für die thermische Ablaufsicherung darf keinesfalls vergessen werden, da das System sonst nur manuell die Temperatur runter regeln kann. Und auch die oben bereits erwähnten Druckventile müssen für die Anschlussleitungen und einen sicheren Betrieb verbaut werden.

Die Hauptgefahr beim Anschluss eines wasserführenden Ofens besteht in der möglichen Dampfbildung im System. Kommt es beispielsweise zum fehlerhaften Anschluss Druckausgleichsleitung - man stelle sich vor - man installiert an dieser versehentlich den Heizungsvorlauf, so kann der Druck im System nicht abgebaut werden. Der Druck entsteht, weil die thermische Ablaufsicherung möglicherweise nicht funktioniert. Das Wasser in der Wassertasche des Ofens beginnt zu kochen und zu verdampfen. In diesem Falle würde sich das Volumen im System fast verdoppeln. Damit steigt der Druck im gesamten System drastisch an.

Mögliche Gefahren

Die Gefahren und welche Schäden dabei entstehen, können Sie sich wohl selbst vorstellen. Öfen und Leitungen sind zwar aus Stahl gefertigt, allerdings hat jedes Material seine Belastungsgrenzen. Der Schaden am Ofen oder im Aufstellraum können durch Platzen des Materials verheerend sein. Daher ist es wichtig, dass bei der Montage des wasserführenden Ofens keine Fehler gemacht werden. Ein Fachmann weiß an dieser Stelle genau Bescheid. Deshalb noch einmal kurz der Hinweis: Bei Unsicherheiten lieber den Fachmann ran lassen.

 

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