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Bei der sogenannten ENplus handelt es sich um ein Qualitätszertifikat für den Brennstoff Pellets. Die zur Befeuerung verwendeten Pellets müssen einer international gültigen ISO-Norm entsprechen. Das ENplus Zertifizierungsprogramm stellt sicher, dass die festgesetzten Normen eingehalten werden und die Qualitätssicherheit der Pellets gewährleistet ist. Das Hauptanliegen der ENplus liegt demnach in der Kontrolle und Auszeichnung von Premiumpellets. Herausragend bei dieser Zertifizierung ist, dass nicht nur die Qualität des Produkts als solches geprüft wird. Für eine Einstufung der ENplus-Qualität wird die gesamte Bereitstellungskette von der Produktion bis einschließlich der Auslieferung in Augenschein genommen. Die ENplus-Zertifizierung geht sogar noch weiter, indem für den Erhalt der Zertifizierung teils höhere Grenzwerte als in den ISO-Normen festlegt sind.
Energieausweise stellen im Überblick Messwerte und Aussagen über den energetischen Zustand, den Energieverbrauch und Energiebedarf eines Gebäudes zusammen. Wichtig für den Vergleich mit anderen Gebäuden ist unter anderem die Angabe zum Endenergiebedarf eines Gebäudes, der als durchschnittliche Wärmeenergiemenge in Kilowattstunde pro Quadratmeter im Jahr angegeben wird. Sind alle energierelevanten Unterlagen zum Gebäude gesichtet und die Werte ermittelt, wird das Gebäude einer Energieeffizienzklasse zugeordnet. Der Energiebedarf eines Hauses wird auf einer Skala von A+ (beste Klasse) bis H (schlechteste Klasse) angezeigt. Die farbliche Gestaltung der Skala von grün bis rot schafft zusätzliche Orientierung: A+ liegt am äußeren Ende des grünen Bereiches, während H dem äußeren roten Bereich zugeordnet ist. Der Skala für den individuellen Gebäudezustand ist eine zweite Skala zum Vergleich beigefügt. Aus ihr geht der Energiebedarf hervor, wie er typisch für ein Gebäude in der gleichen energetischen Kategorie ist, vom Typ „Effizienzhaus 40“ bis zum „energetisch nicht wesentlich modernisierten“ Mehr- und Einfamilienhaus.
Die Abkürzung EEWärmeG steht für das Gesetz zur Förderung Erneuerbarer Energien im Wärmebereich, kurz Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz, das am 1. Januar 2009 bundesweit in Kraft getreten ist. Vor dem Hintergrund des Klimawandels und dem erklärten Ziel vieler Regierungsstaaten, weltweit den CO2-Ausstoß zu verringern und die Nutzung erneuerbarer Energien zu steigern, hat auch die Bundesregierung eine Reihe von Gesetzen und Initiativen ins Leben gerufen. Neben Stromerzeuger, Autohersteller und andere Wirtschaftszweige werden auch Privatpersonen und, wie im Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz, Gebäudeeigentümer in die Pflicht genommen einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten.
Jeder Kaminofen, der in Deutschland betrieben wird, sollte es haben: Die CE-Kennzeichnung. Sie ist die verbindliche Kennzeichnung auf einem Kaminofen, ob dieser die Anforderungen der europäischen Gemeinschaft erfüllt. Die CE-Kennzeichnung heißt ausgeschrieben „Communautés Européennes“. Dabei gilt, dass eine Feuerstätte nur dann eine solche Kennzeichnung tragen darf, wenn sie die Allgemeinvorschriften einhält und ein spezielles Konformitätbewertungsverfahren durchgeführt worden ist. Bei einer Feuerstätte dürfen daher auch nur Brennstoffe verwendet werden, die selbst über ein CE-Abzeichen oder ein Ü-Zeichen verfügen. Das Ü-Zeichen steht dabei für maximale Übereinstimmung mit den europäischen Richtlinien. Das CE-Kennzeichen bei Feuerungstechnik hat zu Ziel, verbindliche Qualitätsanforderungen in der ganzen Europäischen Union durchzusetzen.
Die Abnahmebescheinigung, auch Feuerstättenbescheid, ist die gesetzliche Voraussetzung dafür, dass Sie Ihre Feuerstätte in Betrieb nehmen dürfen. Mit dem Feuerstättenbescheid bescheinigt Ihnen der für Sie zuständige Bezirksschornsteinfeger auf Grundlage einer vorangegangenen Abnahme die Sicherheit Ihrer Feuerungsstelle vor der ersten Inbetriebnahme und nach Umbauten. Wird keine Abnahmebescheinigung ausgestellt, so weist der Bezirksschornsteinfeger auf notwendige Nachbesserungen innerhalb einer einzuhaltenden Frist hin.
Bei DINplus handelt es sich um eine deutsche Zertifizierung, welche die Erweiterung der DIN-Norm 18891 darstellt. Sie gewährleistet, dass der Ausstoß an Emissionen und insbesondere an Feinstaub bei Feuerstätten und Brennstoff unterhalb der gesetzlichen Grenzwerte liegt. DINplus informiert den Verbraucher über das standardisierte DIN-Zeichen hinaus über Qualitätsmerkmale, wie beispielsweise eine besonders schadstoffarme Verbrennung. Die Zertifizierung wird aber nicht nur auf Kamine, Kaminöfen, Pelletöfen und Feuerstätten aller Art angewendet, sondern auch auf Holzpellets.
Die Abkürzung DIBt steht für das Deutsche Institut für Bautechnik. Im Bereich der Feuerungstechnik ist es vor allem durch die DIBt-Zulassung bekannt. Die Zertifizierung bescheinigt, dass es sich bei der Feuerstätte um ein raumluftunabhängiges Modell handelt. Dieser Verwendungsnachweis besitzt eine besondere Wichtigkeit, da es in der Feuerungstechnik für die Raumluftunabhängigkeit keine allgemein verbindlichen DIN Normen gibt. Die Hersteller müssen die Prüfung für eine DIBt-Zertifizierung beantragen, denn nur so werden die Kamine, Kaminöfen oder Pelletöfen als raumluftunabhängige Feuerstätten zugelassen.
Überall wo mit offenem Feuer umgegangen wird, spielt Brandschutz ein wichtiges Thema. So ist es auch mit Blick auf Kamine und Öfen. Zum Brandschutz gehören dabei drei Aspekte: (1) Mindestabstände zu brennbaren Materialien, (2) Vorbedingungen hinsichtlich Bausubstanz und Konstruktion und (3) eine regelmäßige Wartung und fachgerechte Bedienung. Teile davon werden vom Gesetzgeber vorgeschrieben, wiederum andere von den Herstellern und ein Teil des Brandschutzes ergibt sich aus dem gesunden Menschenverstand.
Genau formuliert handelt es sich um die „Ordnungsbehördliche Verordnung über den Betrieb von Einzelraumfeuerungsanlagen für feste Brennstoffe (Aachener Festbrennstoffverordnung – FBStVO)“. Sie ist am 9. Oktober 2010 in Kraft getreten und gilt ausschließlich für das Stadtgebiet Aachen. Die Verordnung betrifft sogenannte Einzelraumfeuerungsanlagen, wie Kamine und Kaminöfen, in denen feste Brennstoffe, zum Beispiel Holz oder Kohle, eingesetzt werden.
Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle, kurz BAFA, bietet finanzielle Unterstützung für energetische Sanierungsprojekte, wodurch nicht nur die Energiewende, sondern auch die Wirtschaft angekurbelt werden soll. Der Zuschuss ist in vielen Fällen ausschlaggebend dafür, ob überhaupt saniert werden kann, oder nicht. Doch auch der BAFA-Antrag bringt einen gewissen formalen Aufwand mit sich. Damit Sie die bürokratischen Hürden gut meistern und damit der Förderung für Ihre Pelletheizung, wasserführenden Pelletofen oder Holzvergaser näherkommen, zeigen wir in diesem Artikel, wie Sie den Antrag stellen können und was es bei den einzelnen Förderprogrammen zu beachten gilt.
Sie möchten sich Ihren langersehnten Traum erfüllen und sich endlich einen Kaminofen kaufen? Dann haben Sie sich bestimmt auch schon mit einer Aufstellung aller Kosten auseinandergesetzt. Neben den eigentlichen Anschaffungskosten für den Ofen, geht es auch um die Lieferung, Montage, den Anschluss und den Schornstein. Häufig wird bei der Planung vernachlässigt, dass auch die Kaminofen Abnahme durch den Schorntsteinfeger mit Kosten verbunden ist. Erfahren Sie in diesem Beitrag, weshalb die Abnahme wichtig ist, was dabei alles überprüft wird und wie viel Geld Sie dafür einplanen sollten.
Anfang Februar musste ein Wohnhaus in der kleinen Ortschaft Wisselsing nahe Deggendorf von der Feuerwehr evakuiert werden. Was war passiert? Die Bewohner hatten wie so oft ihren Kamin angeschürt, um sich am Feuer zu wärmen. Durch die starke Anheizphase wurde aber nicht nur die Wohnung erwärmt, sondern auch der Fußboden. Dieser fing schließlich an zu Brennen und verursachte damit einen gefährlichen Schwelbrand. Das Traurige: Bereits mit ganz einfachen Mitteln hätte der Schaden verhindert werden können…
Der Schutz der Umwelt und der Einwohner der Städte und Gemeinden wird nicht nur in Deutschland groß geschrieben. Um hierzulande für eine saubere Umwelt und vor allem saubere Luft zu sorgen, gelten in Deutschland verschiedene strenge Verordnungen, die eingehalten werden müssen. Das gilt auch für Kamine und Öfen. Eine bundesweit gültige Verordnung ist die Bundesimmissionsschutzverordnung (BImSchV). Aber auch regionale Verordnungen, die zum Teil nur noch niedrigere Grenzwerte für die Emissionen einer Feuerstätte zulassen, müssen in entsprechenden Gebieten eingehalten werden. Zu Ihnen zählen beispielsweise die kommunalen Brennstoffverordnungen in München und in Regensburg.
Brandschutz ist gerade beim Einbau einer Kaminanlage oder eines Kaminofens ein wichtiger Begriff, auf den Sie viel Wert legen sollten. Vom Gesetzgeber her gibt es dazu viele verschiedene Vorschriften und Regelungen. Heute wollen wir uns insbesondere mit der sogenannten Brandwand beschäftigen. Lesen Sie, was das eigentlich ist und welche Anforderungen es dafür gibt. Außerdem werfen wir einen Blick darauf, was welche Besonderheiten es im Zusammenhang mit Feuerstätten gibt.
Eine Pelletheizung ist eine sinnvolle und lohnenswerte Alternative zu herkömmlichen Heizungsanlagen, die mit fossilen Brennstoffen betrieben werden. Dabei kann sie vor allem im Bereich der dauerhaften Heizkostenreduzierung punkten. Allerdings müssen bei Einbau und Betrieb einer auf die eine oder andere Vorschrift geachtet werden. Gerade bei uns in Deutschland spielt die Schadstoffemission eine besondere Rolle. Die wichtigsten Regeln, an die Sie sich halten müssen, haben wir in diesem Beitrag für Sie zusammengefasst.
Sie besitzen einen Garten und wie jedes Jahr aufs Neue fallen in diesem durch Ihre Büsche, Bäume, Sträucher und Wiesen Gartenabfälle an. Nun haben Sie zwei Möglichkeiten mit diesem Umzugehen. Sie können diese auf einem Komposthaufen kompostieren lassen oder Sie in Säcken zu einer Entsorgungsstation schaffen. Als dritte Möglichkeit fällt Ihnen in diesem Moment möglicherweise das Verbrennen ein.
Sie möchten gerne Ihren neuen Kaminofen direkt an die Wand in Ihrem Wohnzimmer stellen? Ein Ofen ist natürlich ein toller Anblick, allerdings gibt es da so einiges, was Sie beachten müssen: Besonders dann, wenn die Wand mit Holzelementen gebaut wurde.
Aber welche Möglichkeiten gibt es eigentlich, um mein Bauvorhaben zu realisieren? Wir zeigen Ihnen, worauf Sie achten müssen, wenn der Ofen an einer Holzwand gebaut wird und was Sie dafür brauchen.
Die Grenzwerte für Feinstaub und Abgas sind bei uns in Deutschland genau geregelt. Das trifft natürlich auch auf den Bereich Kamine und Co zu. Immer wieder hört man aber, dass Feuerstätten für einen großen Teil der Feinstauemissionen verantwortlich seien. Natürlich gibt es starke Schwankungen – je nach Modell und Abbrandverhalten.

Grundöfen genießen in der Branche generell einen sehr guten Ruf und produzieren angeblich nur sehr wenig Feinstaub. Aber ist das auch wirklich so? Wir haben nachgeforscht
Wenn Gebäude neu gebaut oder saniert werden, dann muss man sich auch Gedanken um das Thema Brandschutz machen. Damit Sie vor allem auch rechtlich auf der sicheren Seite sind, muss ein sogenannter Brandschutznachweis erbracht werden. Was das überhaupt ist, was darin steht und wie die generellen Regelungen dazu aussehen, das erfahren Sie in diesem Beitrag.
Sie haben einen neuen Kaminofen erstanden und freuen sich, ihn bald bei sich einbauen zu lassen? Neben den offensichtlichen Freuden eines Kaminfeuers gesellen sich bei modernen Modellen oft auch spezielle Förderungsprogramme dazu, die Ihnen finanzielle Vergünstigungen gewähren. Oft ist es nicht ganz klar, welches Programm wann greift und in welchen Fällen sie überhaupt Anspruch auf die Aufwandszahlungen haben. Wir haben für Sie recherchiert und zeigen Ihnen, wann Sie mit den praktischen Finanzspritzen rechnen können.
Der Wunsch nach einen Kaminofen ist nicht nur den Häuslebauern vorbehalten, sondern auch bei vielen Mietern vorhanden. Aber da es eben nicht die eigenen vier Wände sind, stehen viele vor einer großen Hürde: der Vermieter. Inwiefern dieser überhaupt mit in das Projekt einbezogen werden muss und wer sich um die Kosten zu kümmern hat – das lesen Sie im folgenden Beitrag.
Der Schornstein muss immer passgenau auf die Feuerstätte zugeschnitten sein. Denn nur so lässt sich die Effizienz der Anlage maximieren und richtig Brennstoff sparen. Dafür müssen zahlreiche Faktoren berücksichtigt und miteinander vereint werden. Der Kern der Sache wird Schornsteinberechnung genannt. Und genau das sollte vor dem Kauf immer gemacht werden. Nur so lässt sich genau feststellen, welche Rauchgasanlage sie brauchen.
Wer eine eigene Feuerstätte im Haus hat, der muss sich auch um die regelmäßige Wartung und die Reinigung des Schornsteins kümmern. Dazu gehört natürlich auch der Besuch des Schornsteinfegers. Der eine oder andere Sparfuchs wird sich denken: Da kann man doch noch etwas Kohle sparen!
Die BImSchV 2 ist die zweite Stufe der Bundes-Immissionsschutzverordnung, die seit dem 01.01.2015 bei uns in Deutschland gilt. In dem Gesetz werden Grenzwerte für Feinstaub und Kohlenmonoxid festgehalten, die von einem Kaminofen bei der Verbrennung eingehalten werden müssen. Außerdem wird ein minimal erforderlicher Wirkungsgrad für Öfen festgelegt. Es ist also wichtig, dass Kaminofen und alle anderen Feuerstätten diese Vorschriften einhalten. In vielen Wohnungen schlummern aber auch noch zahlreiche ältere Geräte, welche die Emissionswerte nicht mehr einhalten können. Was kann man da unternehmen? Gibt es vielleicht einen Filter zum Nachrüsten oder sollten Sie sich doch lieber eine neue Feuerstätte kaufen?
Jedes Jahr kommt es im ganzen Land immer wieder zu verheerenden Brandunfällen. Dabei fordern Brände über 500 Todesopfer jedes Jahr. Es ist festzustellen, dass die meisten Opfer, über 90 Prozent, nicht dem Brand selbst zum Opfer fallen, sondern dem Rauchgas.

Es liegt also nahe, dass sehr viele Menschleben durch einen Rauchmelder gerettet werden können. Noch immer sieht die Bilanz allerdings schlecht aus. Sehr viele Haushalte verfügen noch immer über keine Rauchmelder. Aus diesem Grund sieht der Bund die Regelung mittels Rauchmelderpflicht als unumgänglich. Je nach Bundesland, muss bereits zwingend jede Wohnung an vorgeschriebenen Stellen mit Rauchmeldern ausgestattet sein oder es noch in den kommenden Jahren werden.
Das Hauptaugenmerk liegt beim Energieausweis auf den Energiekennwerten eines Gebäudes. Dort wird festgehalten, wie viel Wärmeenergie im Schnitt pro Quadratmeter im Haus pro Jahr aufgebracht werden muss, um ausreichend zu Heizen. Hierbei gilt, desto höher der angegebene Verbrauchswert, umso schlechter der energetische Zustand des Hauses. Natürlich finden sich auf dem fünf Seiten langen Bericht außerdem viele weitere Angaben rund um die Energiewerte und sogar Empfehlungen für mögliche Modernisierungen. Ein Energieausweis ist für zehn Jahre gültig.
Das Thema Umweltschutz wird immer wichtiger und auch die Bundesregierung hat sich ehrgeizige Ziele in puncto Umweltschutz und erneuerbare Energien gesetzt. So gilt es gerade bei Verbrauchern von fossilen Brennstoffen, wie Öl oder Gas, den Überblick über den Status Quo zu halten. Und genau das ist bei uns in Deutschland in der neuen Fassung der Energiesparverordnung geregelt – Sie gilt seit dem 01.05.2014. Besonders interessant für das Thema Öl- und Gasheizung ist der §10. Hier ist die Austauschpflicht genau geregelt.