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Wie hoch ist die Feinstaubbelastung bei einen Grundofen?

Der saubere Grundofen - Gerücht oder Wahrheit

Die Grenzwerte für Feinstaub und Abgas sind bei uns in Deutschland genau geregelt. Das trifft natürlich auch auf den Bereich Kamine und Co zu. Immer wieder hört man aber, dass Feuerstätten für einen großen Teil der Feinstauemissionen verantwortlich seien. Natürlich gibt es starke Schwankungen – je nach Modell und Abbrandverhalten.

Grundöfen genießen in der Branche generell einen sehr guten Ruf und produzieren angeblich nur sehr wenig Feinstaub. Aber ist das auch wirklich so? Wir haben nachgeforscht.

Die Anforderungen des Bundes-Immissionsschutzgesetzes

Das Bundes-Immissionsschutzgesetz (1. BImSchV) legt die Grenzwerte für Emissionen fest, die im Betrieb eines Kaminofens entstehen dürfen. Der Grenzwert für Feinstaub liegt bei 0,15 Gramm pro Kubikmeter und der für Kohlenmonoxid bei 4 Gramm pro Kubikmeter.

Diese Werte können der Herstellerbescheinigung entnommen werden oder werden vom Schornsteinfeger ermittelt. Besitzer von Kaminöfen, die vor 2010 in Betrieb genommen wurden, müssen bei der Nichterfüllung dieser Werte nachrüsten oder den Kamin stilllegen lassen. Neue Modelle entsprechen den aktuellen Forderungen des 1. BImSchV, jedoch wird dies in Zukunft wohl noch verschärft werden und für einen zukunftsorientierten Kauf sollten Sie also schon heute die Emissionswerte Ihres Ofens im Blick haben.

Produziert ein Grundofen wirklich weniger Feinstaub?

Grundöfen glänzen mit niedrigen Abgaswerten, was sich auf eine effiziente Verbrennung und die maximale Nutzung der Wärmeenergie dieser Modelle gründet. Im Brennraum entsteht eine besonders hohe Temperatur, um einen vollständigen und gleichmäßigen Abbrand des Holzes zu erreichen. Dadurch entsteht ein Minimum an Asche und Staubrückständen in den Abgasen.

Hinzu kommt, dass der Rauch durch ein spezielles Zugsystem geleitet wird: Die Abwärme des Rauches wird so in Schamotte gespeichert und noch Stunden später an den Wohnraum abgegeben. Der Rauch wird auf diese Weise nicht direkt in die Luft abgeführt. Aufgrund dieser kombinierten Technik erfüllen Grundöfen die geforderten Grenzwerte und liegen meist erheblich unter diesen, deshalb lohnt sich die Investition in einen solch umweltfreundlichen Kaminofen.

Warum ist Feinstaub so gefährlich?

Feinstaub wird auch als Schwebestaub bezeichnet und befindet sich in der Luft. Das tückische an diesen Partikeln ist, dass der Mensch sie mit der Atmung aufnimmt. Desto kleiner die Feinstaubpartikel, desto bedenklicher ist es, wenn sie in unseren Organismus gelangen. Schlimmstenfalls können sie zu Lungenentzündungen führen oder in die Luftbläschen der Lunge und den Blutkreislauf eindringen. Ein dauerhafter Schutz vor solch gesundheitsschädlichen Substanzen kann nur erreicht werden, wenn die Emissionswerte eingedämmt werden. Daher ist die Regelung der Werte über die 1. BImSchV sinnvoll und zukunftweisend.

Tags: Grundofen
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