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Von wegen Knut: Darf ich meinen Tannenbaum im Kamin verbrennen?

Warum es keine gute Idee ist, den Tannenbaum direkt nach Weihnachten zu verbrennen

Gehören Sie auch zu den großen Weihnachtsfreunden? Oder stellen Sie Jahr für Jahr Ihren Weihnachtsbaum eher lieblos ins Wohnzimmer, der Harmonie wegen? Ganz gleich, wie sehr Sie die Weihnachtszeit und insbesondere die Festtage auch lieben: Irgendwann geht auch das schönste Fest einmal vorbei. Und dann haben Sie da Ihren prachtvoll geschmückten Tannenbaum und wissen nicht, wohin damit. Als glücklicher Besitzer eines Kaminofens liegt die Lösung für dieses Problem natürlich nahe: Zersägen und ab ins Feuer damit! Aber darf man den Weihnachtsbaum überhaupt im Kamin verbrennen?

Der Tannenbaum im Kamin verbrennen– prinzipiell ja, aber…

Als Kaminofen-Besitzer wissen Sie, dass Hölzer von Nadelbäumen als Anmachholz gut geeignet sind. Sie sind verhältnismäßig weich und brennen schnell an: Eigentlich die idealen Voraussetzungen zum Verbrennen im Ofen.

Allerdings sollten Sie einige Hinweise beachten, bevor Sie Ihren Weihnachtsbaum zersägen. Die Dekoration, das Lametta und die Weihnachtskugeln gehören natürlich nicht mit verbrannt – also weg damit. Noch viel wichtiger ist aber die Frage, ob das Holz zum Verfeuern auch trocken genug ist. Eine relative Feuchtigkeit von mehr als 22% sollte es auf keinen Fall haben - schwarzer Qualm und ein übler Geruch wären die Folge. Außerdem müssen Sie sich über eine weitere Sache im Klaren sein: Nadelhölzer besitzen einen höheren Anteil an Harz. Dieses beginnt bei der Verbrennung zu kochen und spritzt aus den Scheiten heraus. Das kann zu Verklebungen an der Frontscheibe Ihres Kaminofens führen, welche im Nachhinein nur mit größerer Mühe wieder entfernt werden können.

Den Weihnachtsbaum zu Brennholz machen: So gehts!

Eines sollte klar sein: Bevor der Tannenbaum seine letzten Bestimmung im Feuer Ihres Kamins findet, muss er gut gespalten und auf die richtige Größe geschnitten werden. Dafür wählen Sie im Freien einen geeigneten Arbeitsort (wahlweise geht auch ein Arbeitsraum, etwa der Keller – wichtig ist, dass Sie genügend Platz haben).

Auf einer robusten Unterlage wird der Baum nun mit einer geeigneten Axt, einer Säge oder einem Holzspalter zerkleinert: Als erstes werden Die Zweige von oben nach unten entfernt, bis nur der Stamm übrig ist. Dieser wird dann mit Axt oder Säge in handliche Stücke von maximal zwanzig Zentimetern Länge zerteilt. Danach geht es an den Stamm.

Frische Bäume sollten Sie nicht verfeuern, da sie meist einen zu hohen Feuchtigkeitsgehalt haben. Im Idealfall lagern Sie Ihren Baum ein bis zwei Jahre ein. Dann können Sie ihn getrocknet zu Beginn der neuen Weihnachtssaison mit verbrennen.

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