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Was ist der Unterschied zwischen Smoken und Räuchern?

Oft werden beide Begriffe verwechselt

Smoken und Räuchern sind zwei Begriffe, die man in der Grill-Szene schon sehr oft gehört hat. In den letzten Jahren hat sich daraus ein regelrechter Hype entwickelt und immer mehr Hersteller von Holzkohlegrills und Gasgrills bieten diese Zubereitungsmethode als Feature bei ihren Produkten mit an. Wer sich schon ein bisschen mit dem Thema beschäftigt hat, der wird schnell feststellen: Räuchern und Smoken sind zwei komplett verschiedene Dinge – Wir zeigen Ihnen wo die Unterschiede liegen und worauf Sie achten müssen. 

Räuchern

Das Räuchern ist in erster Linie ein Prozess, bei dem Fleisch oder Fisch haltbar gemacht werden. Diese Methode der Konservierungs-Zubereitung kennen die Menschen schon seit dem Mittelalter. So bleiben auch leichtverderbliche Lebensmittel länger frisch du genießbar. Außerdem verändert das Räuchergut während des Prozesses seinen Geschmack, den Geruch und die Farbe. Wie intensiv das Fleisch den Rauchgeruch annehmen und welche Note später zu schmecken sein soll, wird durch die Holzart und der Menge maßgeblich beeinflusst.

Beim Räuchern wird das Kalt- und Warmräuchern unterschieden, wobei die kaltgeräucherten Speisen deutlich länger haltbar werden. Bei den warmgeräucherten geht es mehr um die Zubereitung für den frischen Verzehr, weil der Fisch oder das Fleisch durch diesen Prozess nicht haltbarer wird. Der Unterschied liegt bei den Temperaturen. Hält man den Rauch beim Kalträuchern bei ungefähr 20°C, werden beim Warmräuchern Temperaturen von bis zu 100°C genutzt. Beim Warmräuchern wird zusätzlich eine Aluschale mit Wasser, mit in die Räucherkammer bzw. in den Smoker eingestellt. Dadurch bleiben die Speisen schön saftig und werden nicht ausgetrocknet.

Das Smoken.

Dem Räuchern steht das Smoken gegenüber. Auf dem ersten Blick scheinen die Prozesse, sehr ähnlich zu sein: Aber sie unterscheiden sich dennoch stärker als man denkt. Beim Smoken geht es gezielt um das schonende Garen von größeren Fleischstücken, wie Rippchen, großen Braten oder ganzen Hähnchen. Warum aber greift man auf einen Smoker und den Prozess des Smokens zurück und schiebt das Fleisch nicht wie üblich einfach in die Backröhre des Herdes? Ganz einfach, weil das Resultat im Smoker aufgrund der Temperaturen und des Rauches ein ganz anderes ist. Auch beim Smoker gibt es eine Kammer, in der eine Glut gehalten wird (die Firebox) und eine zweite größere Kammer, in die der heiße Rauch geleitet wird, um das eingelegte Fleisch zu garen.

Anders als in einem Herd, herrschen im Smoker gerade einmal Temperaturen von 100 bis 120°C. Daher nennt man das Smoken auch „Niedrigtemperaturgaren“. Der große Vorteil des Smokens ist, dass die niedrige Temperatur den Fleischsaft nicht aus dem Fleisch treibt und es so sehr saftig bleibt. Obendrein wird beim Smoken eine Aluschale, mit Wasser gefüllt, mit in dem Smoker platziert. Der entstehende Wasserdampf verhindert zusätzlich das Austrocknen des Fleisches. Diese Form der Fleischzubereitung macht sehr wenig Arbeit, weil das Fleisch wegen der niedrigen Temperaturen nicht gewendet und ständig beobachtet werden muss. Allerdings kann es schon mal passieren, dass der Smokevorgang je nach Portionsgröße mehrere Stunden dauert, bevor das Fleisch die gewünschte Kerntemperatur von ca. 70°C erreicht hat.

 

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Tags: Smoker, Grill
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