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Pizza vom heißen Stein – geht das auch Zuhause?

Wenn Sie wirklich italienisch daheim speisen möchten

Pizza selbst machen, das ist eine tolle Sache. Ein leckerer Pizzateig ist schnell hergestellt und die Wunschzutaten schnell aufgelegt. Dann heißt es nur noch die Pizza in den Backofen schieben und abwarten. So die Theorie und auch die häufige Praxis, was die Zubereitung einer Pizza in der eigenen Küche angeht. Eines fällt allerdings häufig auf – nämlich, dass der Pizzateig nicht genauso wird, wie beim Lieblingsitaliener. Worin besteht der Unterschied zum Italiener und der eigenen Küche?

Meistens liegt es daran, dass die Pizzen im Ristorante auf dem heißen Stein gebacken werden. So einen speziellen Ofen haben natürlich nur die wenigsten von uns Zuhause stehen. Es geht aber auch einfacher: Mit einem speziellen Pizzastein soll es genauso gut klappen wie beim Profi.

Was ist das Besondere an einem Pizzastein?

Ein Pizzastein besteht genauso wie ein Pizzaofen aus Schamottstein, der in der Regel circa drei Zentimeter stark ist. Schamotte ist ein künstlich hergestellter Stein, den es schon seit dem 18. Jahrhundert gibt. Er ist dafür bekannt, hohe Temperaturen aushalten zu können. Gleichzeitig kann die Schamotte auch Wärme speichern: Die idealen Voraussetzungen also zum Backen von Pizza.

Das tolle an dem Zubehör für die Küche ist, dass der Pizzastein fast in jedem Ofen eingesetzt werden kann und recht pflegeleicht ist.

So verwenden Sie den Pizzastein richtig

Als erstes kommt es darauf an, den Ofen und den Stein richtig aufzuheizen. Legen Sie den Pizzastein deshalb gleich von Anfang an mit in die Backröhre. Nur so kann er richtig heiß werden und seine volle Wirkung entfalten. Je nach Dicke des Materials und Größe des Steins kann es zwischen 20 und 60 Minuten dauern, bis er voll aufgeheizt ist.

Erst jetzt legen Sie Ihre Pizza auf den Stein. Achten Sie aber darauf, dass Sie sich nicht die Finger verbrennen – er ist wirklich sehr heiß. Es wird kein Backpapier, Alufolie oder Ähnliches benötigt: Blanker Hefeteig auf nacktem Stein. Jetzt geht alles sehr schnell. Bei einer frischen Pizza dauert es jetzt nur noch höchstens 10 Minuten, bis sie fertig ist. Ein dünner Teigboden mit Belag ist hier von Vorteil – eine echte italienische Pizza also.

Bereits nach wenigen Minuten wirft der Teig Blasen und wird unten ganz knusprig. Der Belag bleibt indes frisch und saftig.

Noch ein paar Tipps zum Schluss

Mit einem Pizzastein können Sie experimentierfreudig sein. Legen Sie ihn doch zum Beispiel auch mal mit auf den Grill. Vom Ergebnis werden Sie überrascht sein. Weiterhin sind solche Steine eine gute Idee, wenn viele Gäste zu Besuch kommen. Nachdem die erste Pizza fertig gebacken ist, kann sich die Schamotte sehr schnell wieder aufheizen und Sie können die Nächste in den Ofen schieben. Auf diese Weise können Sie in kurzer Zeit viele Pizzen zubereiten und haben nur einmal den Aufwand.

Zum Schluss noch ein kleiner Geheimtipp: Pizzasteine gibt es in allen erdenklichen Formen und Größen. Gerade die größeren Steine sind aber vergleichsweise teuer. Alternativ könne man auch einen ganz normalen Schamottestein kaufen, der eigentlich für den Kaminofen gedacht ist. Es steht zwar nicht explizit Pizzastein drauf, ist aber genau das Gleiche und kostet nur einen Bruchteil.

Tags: Ofen, Pizzastein
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