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Kaminofen FAQ: Sie haben die Fragen – Wir die Antworten!

Sie wollen sich einen Kaminofen anschaffen, wissen aber nicht so recht wie viel Kilowatt Sie zum Beheizen Ihrer Wohnung benötigen? Sie kommen bei den Mindestabständen ins Grübeln? Oder sind die auf die Begriffe „Bauart 1“ und Bauart 2“ gestoßen und wissen nicht, was es damit auf sich hat? Kein Problem – All diese Fragen und noch viele mehr haben wir einem übersichtlichen FAQ für Sie beantwortet: Der perfekte Guide für alle, die die auf der Suche nach schnellen Antworten zu brennenden Fragen sind

Welche Mindestabstände sind einzuhalten?

Zwischen dem Kaminofen und der Wand sollten immer mindestens 20cm eingehalten werden. Das Ofenrohr muss zu nichtbrennbaren Decken einen Abstand von 20cm einhalten und bei brennbaren Decken sogar mindestens 45cm. Brennbare Bodenbeläge müssen 50cm vor und 30cm neben dem Kamineinsatz vom Kamin durch Kaminbodenplatten geschützt werden. Im Umkreis von 80cm dürfen sich keine brennbaren Gegenstände wie Türen und Möbel befinden.

Wie viel Kilowatt muss mein Kaminofen haben?

die-richtige-Nennleistung-herausfinden

Dafür gibt es eine ganz einfache Faustregel, welche sich sogar auf wasserführende Kaminöfen, wasserführende Pelletöfen und wasserführende Kamineinsätze anwenden lässt: Bei sehr gut isolierten Wohnungen kann man mit einer Heizleistung von 0,05 – 0,08 KW/m² rechnen. Bei älteren Gebäuden kann man durchaus den doppelten Wert annehmen. Diese Rechnung gilt für normale Raumhöhen von bis zu 3,0m.

Was bedeutet die Nennwärmeleistung?

Dies ist ein theoretischer Wert, welcher zum Vergleich von verschiedenen Kaminöfen und Pelletöfen herangezogen wird. Er entspricht nicht der möglichen Maximalleistung die der Kaminofen erreichen kann, sondern vielmehr einer Leistung, welche durchschnittlich im Dauerbetrieb mit einer bestimmten Menge Holz erreicht wird.

Was sind Konvektionsöfen und Strahlungsöfen?

Speicherofen-Skantherm-Ator-+-Steinverkleidung

Ein Konvektionsofen oder auch Schwedenofen erwärmt den Raum vornehmlich durch das Erwärmen von Luft. Kalte Luft wird an der Unterseite angesaugt, an der Brennkammer vorbeigeführt und oben als Warmluft wieder in den Raum gegeben. Strahlungsöfen oder auch GrundöfenSpecksteinöfen und Speicheröfen beheizen den Raum durch Wärmestrahlung, welcher von ihrer heißen Oberfläche abgegeben wird.

Was bedeutet Bauart 1 und Bauart 2?

Kaminöfen der Bauart 1 besitzen eine selbstschließende Tür für die Brennkammer und sind damit gesetzlich für eine Mehrfachbelegung am Schornstein oder Edelstahlschornstein zugelassen. Ein Ofen der Bauart 2 besitzt keine selbstschließende Tür und kann vom Schornsteinfeger als offene Feuerstelle eingestuft werden.

Hilfe – die Schamotteplatten sind gerissen!

Schamotteplatte

Das ist vollkommen normal und kein Grund zur Sorge. Schamottsteine besitzen Restfeuchtigkeit, welche beim ersten Anheizen verdunstet. Dadurch entstehen die Risse und Spalten. Schamotte ist in erster Linie zur Wärmespeicherung und zum Schutz des Korpus vor den Flammen gedacht. Erst wenn Teile des Stahls offen liegen, sollte die Schamotte ausgetauscht werden.

Wie umweltverträglich ist ein Kaminofen?

Umwelt-und-Klima

Mit einem Kaminbausatz zu heizen, bedeutet Klimaneutral und umweltfreundlich zu heizen. Das Brennholz gibt nur so viel CO2 beim Verbrennen ab, wie der Baum zuvor aus der Luft aufgenommen hat. Ähnlich verhält es sich auch bei Pellets. Diesen lastet zu Unrecht ein schlechter Ruf an, dass diese voller Chemikalien seien. Sie sind ebenso umweltfreundlich wie Brennholz.

Warum darf nur trockenes Holz verwendet werden?

Nur mit trockenem Holz erreichen Sie die für eine effiziente und saubere Verbrennung notwendigen Temperaturen. Durch die Verbrennung verdunstet die Restfeuchte und zieht als ungenutzte Wärme durch den Schornstein ab. Mit nassem Holz brauchen Sie also viel mehr Brennmaterial um die gleiche Wärmeleistung wie bei trockenem Holz zu erreichen.

Welches Holz ist am besten zum Heizen geeignet?

Kaminholz-Preise-Vergleichen

Ideal ist hartes Laubholz, wie Buche, Birke, Eiche oder Esche. Dieses hat nicht nur deutlich mehr Heizwert als Nadelholz, sondern brennt zudem auch länger und produziert weniger Asche. Beim Heizen mit einem Kaminofen ist eine konstante Wärmeentwicklung wichtiger als ein kurzer Hitzeschub.