Persönliche Beratung von unseren Fachleuten: 034601-27100

Eiche als Brennholz

Eiche als hervorragender Brennstoff

Es gibt zahlreiche Hölzer, die sich für Kaminofen Nutzer zur Verfeuerung anbieten. Dabei weisen verschiedene Hölzer unterschiedlichste Eigenschaften hinsichtlich Ihres Brennwertes und Ihrer Abbrandeigenschaften auf. Damit Sie für Ihren Ofen das geeignete Holz finden können und die Vor- und Nachteile der verschiedenen Hölzer abwägen können, haben wir Ihnen für verschiedene Holzarten die Eigenschaften einmal zusammengetragen. In diesem Beitrag nehmen wir für Sie die Eiche genauer unter die Lupe und sagen Ihnen warum sie ein geeignetes Brennholz ist. 

Eiche: Ein Brennholz mit Tradition 

Die Eiche ein sehr populäres Brennholz in Deutschland. Das liegt vor allem daran, dass sie direkt nach der Buche einen erheblichen Löwenanteil des Bestandes unserer Wälder ausmacht. Ebenso wie die Buche gehört die Eiche zu den Laubbäumen. Außerdem besitzt sie einen sehr guten Heizwert – wächst aber auch nur dementsprechend langsam. Das Eichenholz zeichnet sich durch eine vergleichsweise enorme Härte und Verwitterungsbeständigkeit aus, weshalb es nicht nur als Brennstoff sondern auch als Werkstoff sehr oft zum Einsatz kommt. 

Diese herausragenden Eigenschaften sind es, die die Eiche auch zu einem tollen Brennholz machen. Aufgrund der sehr hohen Dichte des Eichenholzes wird ein Brennwert von 2100 kWh pro Raummeter erreicht. Dieser Brennwert zählt mit zu den Spitzenwerten bei Brennhölzern. Die Hohe Dichte ist zudem dafür verantwortlich, dass das Eichenholz sehr langsam verbrennt. Ebenso wie Buche weist die Eiche zudem einen geringen Harzanteil auf, weshalb es ebenfalls einen Funkenflug bestmöglich vermeidet. Auch hier dürfen gerade Besitzer eines offenen Kamins davon profitieren. Aber auch Ofenbesitzer, die einen geschlossenen Kaminofen mit Sichtscheibe besitzen werden das Eichenholz zu schätzen wissen. Denn durch den geringen Harzanteil, gibt es kein unschönes Spritzen von Harz bei der Verbrennung - was wiederum die Sichtscheibe schön sauber hält.

Ein weiterer Vorteil der Eiche bietet sich bei der Verarbeitung des Holzes. Sie lässt sich wie die Buche sehr gut spalten und erfordert einen deutlich geringeren Aufwand, als die Birke.

Zwei Nachteile gehen trotz herausragender Eigenschaften aus dem Eichenholz hervor. Die Eiche erzeugt kein sehr imposantes und schönes Flammenbild. Daher ist es gerade für Öfen mit offener Sicht auf das Feuer weniger geeignet. Die Birke und Eiche geben da ein schöneres Flammenbild ab.

Außerdem hat die hohe Dichte der Eiche den Nachteil, dass dieses Holz verhältnismäßig lange (in Regel mindestens zwei Jahre) trocknen muss, bevor im Kamin zum Einsatz kommen kann. Eine Restfeuchtigkeit von 20% sollte für eine Verbrennung nicht überschritten werden, da sonst eine ineffiziente Verbrennung oder gar ein Schwelbrand die Folge sein können. 

Tags: Kaminofen
Bitte geben Sie die Zahlenfolge in das nachfolgende Textfeld ein

Die mit einem * markierten Felder sind Pflichtfelder.