Persönliche Beratung von unseren Fachleuten: 034601-27100

Flüssiggas als Brennstoff

Flüssiggas. Erdgas und Co.

Viele Fragen sich, was der Unterschied zwischen den beiden Brennstoffen Flüssiggas und Erdgas ist. Denn auf dem ersten Blick scheint es da nur sehr wenig Unterschiede zu geben. Flüssiggas ist mehr als eine Art Überbegriff zu verstehen. Darunter fallen brennbare Stoffe, die erst im Moment des eigentlichen Verbrauchs als Gas vorliegen. Der eigentliche Transport und die Einlagerung erfolgt im flüssigen Aggregatzustand. Die Verflüssigung eines Gases ist eine effektive Form der Zwischenspeicherung. Auf molekularer Ebene betrachtet, ist eine Flüssigkeit viel dichter, als ein Gas. Das bedeutet, die gleiche Menge an Gas nimmt in flüssiger Form viel weniger Platz weg und kann damit auch besser transportiert werden.

Butan oder Propan

Flüssiggas als Brennstoff kann beispielsweise Butan oder Propan sein. Es besteht zu einem Großteil aus Kohlenwasserstoff. Diese Gase sind an und für sich farblos und haben keinen Geruch. Erdgas dagegen wird nicht in flüssiger Form gelagert oder transportiert, sondern es bleibt immer in seinem ursprünglichen Zustand. Erdgas besteht außerdem zu einem großen Teil aus Methan. Darin liegen die wesentlichen Unterschiede. In Ihren Brenneigenschaften und dem daraus resultierenden Heizwert sind Flüssiggas und Erdgas jedoch vergleichbar. 

Flüssiggas als Alternative

In der Praxis ist es so, dass eine Beheizung der Häuser mit Flüssiggas überall dort gemacht wird, wo kein Erdgas zur Verfügung steht. Damit ist es eher als eine Art Alternative zum Heizen zu verstehen. Auch beim Camping oder bei Gasherden wird Flüssiggas gern verwendet. Wichtig ist: Flüssiggas besitzt eine höhere Dichte als normale Luft. Daher sammelt es sich bei Austritt in Mulden, Gruben und Kellerräumen sehr schnell an. Deswegen sind beim Umgang mit diesem Brennstoff besondere Vorsichtsmaßnahmen zu treffen. Sonst droht Vergiftungs- und Explosionsgefahr.

Flüssiggas ist endlich

Da die Beheizung mit Gas jedoch zu den fossilen Brennstoffen gehört, wünschen sich viele einen Wechsel von dieser Form des Heizens. Und das ist auch verständlich. Die fossilen Brennstoffe sind auf der Erde nur in begrenzten Mengen vorhanden und irgendwann als natürliche Ressourcen einfach erschöpft. Außerdem werden bei einer Gasheizung auch immer bestimmte Mengen an Kohlenstoffdioxid freigesetzt und das belastet die Umwelt zusätzlich. Die bessere Lösung wäre eine Beheizung mit Scheitholz oder Pellets. Solche Öfen haben ebenfalls einen sehr hohen Wirkungsgrad und sind auch besser für die Umwelt.

 

Auch interessant:

 

Tags: Gasgrill, Heizung
Ähnliche Beiträge aus unserem Wissenscenter
Bitte geben Sie die Zahlenfolge in das nachfolgende Textfeld ein

Die mit einem * markierten Felder sind Pflichtfelder.