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Die Feuerstätte – Fest installierte Anlage zur Wärmeerzeugung

23.01.2020, 09:30:00


Das Heizen mit Holz ist die älteste, vom Menschen genutzte Form der Wärmegewinnung. Durch die immer höheren Luxusansprüche der Menschheit, entwickelte sich aus dem frühzeitlichen Lagerfeuer die uns heute bekannte Form der Feuerstätte. 

Definition

Eine Feuerstätte bezeichnet den Oberbegriff von Kaminöfen, Pelletöfen und Pelletheizungen und steht für alle fest installierten Anlagen, welche Wärme erzeugen. Die Art des Brennstoffes ist dabei unterschiedlich: Verheizt werden feste, flüssige oder auch gasförmige Brennstoffe, die während der Verbrennung dann Wärmeenergie freisetzen. Ein wichtiges Kriterium für eine Feuerstätte ist dabei die Ortsgebundenheit. Eine Feuerschale, die man bewegen kann und mal hier oder da im Garten aufstellt, ist per Definition keine Feuerstätte, da sie nicht festinstalliert worden ist. 

Vom Lagerfeuer zur Feuerstätte

Seit den urzeitlichen Feuerstellen, an dem sich unsere Vorfahren wärmten, hat sich einiges getan. Doch wurde der Kamin im Mittelalter erfunden? Es gibt hierzu mehrere Theorien. Sicher ist, dass die Feuer- und Kochstellen von den lokalen natürlichen und kulturellen Lebensumständen und Ansprüchen der Menschen geprägt wurden. Vom frühzeitlichen Lagerfeuer bis zur uns heute bekannten Feuerstätte, war es jedoch ein langer Weg.

Schon die alten Römer haben sich einiges einfallen lassen, um ihre Luxusansprüche zu befriedigen. Das bekannteste Beispiel für die römische Dekadenz sind die römischen Badehäuser mit allen Annehmlichkeiten, wie der Fußbodenheizung. Diese wurde von gigantischen Öfen beheizt, den Hypokaustenöfen. Dabei wurden im gesamten Untergeschoss, der Badehäuser, mehrere Feuerstellen 24 Stunden am Tag befeuert. Die erhitzten Rauchgase wurden über ein Schachtsystem nach oben geleitet und erwärmten so Wände und Fußböden.

Ambientebild des Kamins S4 Eck der Marke Camina&SchmidIm Mittelalter glichen die Feuerstätten noch stark dem Lagerfeuertyp. Sie dienten als Wärme- und Kochstelle, waren inmitten des Wohnraums platziert und hatten noch keinen Rauchabzug. Noch bis ins 19. Jahrhundert hinein wurden die Rauchgase, in ländlichen Regionen bei alten Bauerhäusern, über den Dachboden abgeleitet. Doch schon im ausgehenden Mittelalter ging man dazu über die entstehenden Rauchgase über einen Schornstein aus dem Gebäude zu leiten. Die Feuerstätte war noch immer offen und stand zentral im Raum. Im Laufe der Jahrhunderte rückte diese jedoch immer mehr nach außen an die Wand. Feuerstätte und Wand gingen irgendwann ineinander auf. Dies war die Geburtsstunde des Kamins. Im 15. Jahrhundert war es Modern verzierte gusseiserne Platten an die Rückwände der Kamine anzubringen. Man merkte relativ schnell, dass diese nicht nur die Wand schützten, sondern auch gute wärmespeichernden Eigenschaften mit sich brachten.

Gesetzliche Vorschriften für den Betrieb einer Feuerstätte

Für den Bau bzw. die Installation einer Ofenanlage im Haus gelten strikte Vorschriften und Vorgaben, welche im deutschen Recht festgesetzt sind. Die sogenannte Anordnung über Feuerungsanlagen (FeuAO) regelt alle gesetzlichen Grundlagen die eine Feuerstätte betreffen. So sind dort alle rechtlichen Bedingungen für die Brennstofflagerung, technische Einrichtungen, Abgassysteme und bauliche Voraussetzungen von Feuerstätten festgehalten. Das Regelwerk für Feuerstätten des privaten Gebrauchs ist durch Höchstleistungsgrenzen definiert. Der gesetzliche Rahmen sieht etwa vor, dass keine Feuerstätten in Treppenhäusern mit mehr als zwei Wohnungen aufgestellt werden dürfen. Außerdem ist der Einsatz in Fluren und Garagen streng untersagt. Auch der Schutz vor Schäden wird gesetzlich geregelt. So muss eine Feuerstätte einen Mindestabstand zu brennbaren Materialien oder der Hauswand einhalten. Bei der Installation müssen verschiedene Kriterien in Sachen Brandschutz und Hitzedämmung beim Kaminofen beachtet werden.BAFA Hinweis Der deutsche Gesetzgeber hat auch Regelungen, bei der Befeuerung von Feuerstätten, auf dem Gebiet des Umweltrechts. Das Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImSchV) befasst sich, bei Feuerstätten, mit den freigesetzten Emissionen und hat hierfür  Fristen für Nachrüstung, bzw. Stilllegung von Kaminöfen und Kaminen festgelegt.

Es gibt viele Regelungen und Gesetze hinsichtlich der Installation und Inbetriebnahme einer Ofenanlage. Diese dienen aber dem Schutz der Menschen und der Umwelt und sollen nicht abschrecken sich einen Kamin zuzulegen. Im Gegenteil! Der Gesetzgeber fördert sogar die Sanierung der Heizanlagen mit Fördereinrichtungen wie der KfW oder BAFA. Im Shop von ofen.de finden man viele, mit BAFA-Förderung gekennzeichnete, Produkte.

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Dauerbrandofen Fireplace Rönky Speckstein 10 kW / 9 kW
Dauerbrandofen Fireplace Rönky: Große Panorama-Sichtscheibe und massive Verkleidung aus Speckstein Der Dauerbrandofen Fireplace Rönky Speckstein ist eine Feuerstätte mit eckiger Form und breiter Brennkammer, die Sie mit Holzscheiten mit einer Länge von bis zu 50 cm bestücken können. Alternativ zum Scheitholz kann der Kaminofen auch mit Holzbriketts oder Braunkohlebriketts befeuert werden. Dank seiner großzügigen Sichtscheibe erhalten Sie dabei jederzeit den tollen Blick auf die Flammen. Der Dauerbrandofen Fireplace Rönky Speckstein verfügt wie der Name schon sagt über eine massive Natursteinverkleidung, der an den Seiten und als Topplatte zum Einsatz kommt. Fireplace Rönky Speckstein: Mit Automatik, für eine Wärmeabgabe bis zu zwölf Stunden Der Dauerbrandofen Fireplace Rönky Speckstein bietet neben dem wohltuenden Flammenspiel weiteren Komfort und ermöglicht eine langanhaltende Wärmeabgabe bzw. Gluthaltung von bis zu zwölf Stunden. Bei entsprechender Einstellung der Verbrennungsluftregler wird die Abbrandphase wesentlich verlängert und es muss seltener Brennstoff nachgelegt werden. Über einen Wärmesensor wird die Verbrennungsluft automatisch gesteuert und die Temperaturen bei diesem Dauerbrandofen über den gesamten Brennvorgang konstant gehalten. Die Regelung der Verbrennungssteuerung ist individuell auf den jeweiligen Brennstoff einstellbar. Für eine bessere Optik sind die Luftregelungsknöpfe verdeckt im unteren Bereich angeordnet. Weiter gewährleistet die automatische Verbrennungsluftregelung eine unkomplizierte und saubere Bedienung. Auch für größere Räume geeignet Die Heizleistung des Fireplace Rönky Speckstein ist darauf ausgelegt, auch größere Räume beheizen zu können. Mit einer Nennwärmeleistung von 9 bzw. 10 kW (Braunkohle/Scheitolz) kann der Ofen ein Raum von 160 m³ bzw. 180 m³ mit Wärme versorgen. Der Wirkungsgrad liegt dabei über 80 %. Der Holzofen kann bei Bedarf auch mit externer Brennluft betrieben werden. Das ist besonders dann empfehlenswert, wenn der Kaminofen in einem dichten, gut isolierten Haus zum Einsatz kommen soll. Das ist bei Neubauten mit guter Wärmedämmung und bei Niedrigenergiehäusern der Fall. Hier sorgt die externe Verbrennungsluftzufuhr für einen störungsfreien Betrieb und trägt zur Einsparung von Energiekosten bei. Der Dauerbrandofen Rönky Speckstein der Marke Fireplace entspricht Ihren Vorstellungen, aber Sie möchten sich noch über weitere Kaminöfen informieren? Entdecken Sie in unserem Onlineshop weitere Modelle der Marke Fireplace . Merkmale: Dauerbrandofen für eine langanhaltende Wärmeabgabe von bis zu 12 Stunden breiter Feuerraum, für Holzscheite bis zu 50 cm ideal für größere Wohnräume großzügige Panoramascheibe eckige Grundform mit massiver Natursteinverkleidung aus Speckstein Stahl-Korpus in schwarz verdeckte Verbrennungsluftregler für Primär- und Sekundärluft Automatik - wird automatisch über einen Wärmesensor gesteuert Vermiculit-Feuerraumauskleidung Feuerraumboden mit Gussmulde Mehrfachverriegelung der Feuerraumtür Rauchrohranschluss nach oben oder hinten vorbereitet für externe Verbrennungsluftzufuhr zulässige Brennstoffe: Scheitholz, Holzbriketts, Braunkohlebriketts Technische Daten   BImSchV Stufe 2 ✓Art. 15a B-VG (Österreich) ✓Regensburger Norm, Münchener Norm ✓ Energieeffizienzklasse Nennwärmeleistung Zeitbrand 10 kWDauerbrand 9 kW Wirkungsgrad > 80 % Raumheizvermögen Zeitbrand 180 m³Dauerbrand 162 m³ CO-Emissionen (bei 13% O2) bei NWL < 1250 mg/Nm³ Staub (bei 13% O2) < 40 mg/Nm³ Abgasmassenstrom Zeitbrand 8,5 g/sDauerbrand 9,0 g/s Abgasstutzentemperatur Zeitbrand 360 °CDauerbrand 350 °C Mindestförderdruck Zeitbrand 12 PaDauerbrand 13 Pa Rauchrohranschluss Ø 150 mm Verbrennungsluftanschluss Ø 100 mm Abmessungen H977/B826/T439 mm Abmessungen Feuerraum H487/B592/T289 mm Abmessungen Glasscheibe H435/B587 mm Höhe bis Unterkante Abgasstutzen oben H981 mm Tiefe von Hinterkante bis Mitte Abgasstutzen oben T164 mm Höhe bis Mitte Abgasstutzen hinten H791 mm Höhe bis Mitte Stutzen Außenluftzufuhr H195 mm Länge der Holzscheite bis zu 50 cm Gewicht 380 kg

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