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Gebrauchte Kaminöfen kaufen: Warum man von alten Öfen die Finger lassen sollte

Der erste Blick täuscht

Einen neuen Kaminofen zu kaufen ist eine Investition, die durchaus teuer werden kann und wohlüberlegt sein sollte. Daher ist es nicht verwunderlich, dass viele mit dem Gedanken spielen sich ein gebrauchtes und kostengünstiges Modell anzuschaffen. Doch von gebrauchten Kaminöfen sollten Sie lieber die Finger lassen – oft sind die Probleme größer, als es auf dem ersten Blick erscheint.

Die Abgase sind das Hauptproblem

In den Kleinanzeigen und Verkaufsportalen wird aktuell eine Vielzahl an gebrauchten Kaminöfen feilgeboten. Dies liegt nicht nur daran, dass es immer mehr Käufer für diesen Markt gibt, sondern auch an der 1. BImSchV (Erste Bundes-Immissionsschutzverordnung). Diese Verordnung legt fest, dass eine Menge älterer Kaminöfen bis zum Ende des Jahres 2014 zur Reduktion von Feinstaub ausgetauscht werden müssen. Zudem legt sie Höchstwerte an Feinstaub und Kohlenmonoxid für alte Heizgeräte fest, die an neuer Stelle in Betrieb genommen werden.

Das Problem für uninformierte Käufer ist, dass genau solche ausrangierten Modelle häufig in Kleinanzeigen angeboten werden und die geforderten Werte der 1. BImSchV nicht einhalten. Das bedeutet für Sie, dass Sie im schlimmsten Fall den gebraucht erworbenen Kaminöfen gar nicht in Betrieb nehmen dürfen und auch noch für die Verschrottung aufkommen müssen. Prüfen Sie vor einem Kaminofenkauf, egal ob neu oder gebraucht, unbedingt die Werte auf dem Typenschild ihres Modells und gleichen Sie sie mit den gesetzlichen Bestimmungen ab – Das wird Ihnen Ärger und Kosten ersparen. Sind gar keine Informationen zu den Abgaswerten zu bekommen, dann sollten Sie definitiv die Finger davon lassen.

Funktionstüchtigkeit nicht garantiert

Neben den eventuell zu hohen Feinstaub- und Emissionswerten, die der Zulassung eines gebrauchten Kaminofens entgegen stehen können, gibt es noch weitere Gründe lieber in ein neues Modell zu investieren. Bei gebrauchten Kaminöfen ist fragwürdig, ob sie noch immer dicht sind und ob sie noch über ihre volle Funktionstüchtigkeit verfügen.

Einen gebrauchten Ofen kann man nur vor Ort richtig ausprobieren und testen. Sonst kaufen Sie wortwörtlich die Katze im Sack. Die Funktionsweise kann nicht im Vorfeld geprüft werden und ist erst nach Einbau und Inbetriebnahme ersichtlich. Außerdem kann es sein, dass ein gebrauchter Kaminofen den Anforderungen an Sicherheit und Brandschutz nicht genügend entspricht. Dann kann er sogar zu einem Sicherheitsrisiko werden.

Ofen neu kaufen: eine lohnende Investition

Zwar ist der Kauf eines neuen Kaminofens - besonders wenn Sie Wert auf Qualität legen -eine Investition, die mehrere Tausend Euro betragen kann. Doch aufgrund der beständigen Rohstoffpreise für Brennholz und die lange Lebensdauer zahlt sich diese aus. Mit dem Kauf eines neuen Modells gehen Sie auf Nummer sicher, sparen sich böse Überraschungen und erhalten zudem eine Herstellergarantie und eine gute Betreuung, falls doch etwas nicht stimmen sollte.

Tags: Kaminofen
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