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Kachelofen Spezial: Eine kleine Geschichte des Kachelofens

11.10.2016, 15:45:00


Altbacken? Nein - er kehrt zurück und zwar in modernster Form

Stück für Stück kehrt er wieder in die deutschen Wohnstuben zurück: Massive Wärmespeicher, eine individuelle Verleidung und angenehme Wärme: Die Rede ist vom Kachelofen. Und tatsächlich: Schaut man in die Geschichte zurück, dann kann diese Feuerstätte auf eine lange und stolze Tradition zurückblicken.

Der Ursprung des Kachelofens

Wer die ersten Kachelöfen baute und welchen Verwendungszweck diese einst gehabt haben, ist tatsächlich noch nicht sicher geklärt. Es wird angenommen, dass die in Häuser eingebauten Backöfen oder überwölbten Herdfeuerungen in Nord- und Nordwesteuropa schon im frühen Mittelalter Vorläufer von Kachelöfen waren. In kalten Gegenden hat man so die Wohnstuben der Menschen erwärmt. Wann man das erste Mal auf die Idee kam, keramische Becher und Töpfe in die Lehmkuppeln der Öfen einzusetzen und damit „echte“ Kachelöfen schuf, ist nicht bekannt. Wahrscheinlich entstand die Idee bereits schon im frühen Mittelalter.

Die ältesten keramischen Objekte, die grob als Ofenkacheln definiert werden können, stammen aus dem Elsass, aus Deutschland und der Nordwestschweiz. Sie können etwa auf die Zeit des achten und neunten Jahrhunderts datiert werden. Daraus entwickelte sich dann im 11. Jahrhundert der Hinterlader-Kachelofen, der von der Rückseite des Hauses, also  aus der Küche eingeheizt wurde. Das gesamte Mittelalter hindurch war der Kachelofen auf dem Siegeszug. Um 1200 gehörte der Kachelofen auf Burgen, in Klöstern und in städtischen Wohnhäusern oft bereits zur Standardausrüstung.

Technische Weiterentwickelungen des Kachelofens

Während des Mittelalters wurden zahlreiche Verbesserungen und Veränderungen am Kachelofen durchgeführt. Als im 14. Jahrhundert die reliefverzierten Kachelöfen aufkamen, übernahm der Kachelofen auch repräsentative Aufgaben. Nun bewiesen die Vertreter der Herrschaftshäuser, die Fürsten und Grafen Stil und Klasse, wenn sie besonders prunkvolle Kachelöfen in ihren Sälen aufbauten.

Das Nutzungsgebiet des Kachelofens umfasste schließlich das deutschsprachige Gebiet Mitteleuropas und Randzonen Italiens, Teile des Elsasses, Frankreichs, den Niederlanden und England. Auch in Skandinavien und im Baltikum finden sich Formen des Kachelofens. Davon ausgehend entwickelte sich im Barock, also während des 17. und 18. Jahrhunderts eine neue Herstellungstechnik von Kachelöfen, die größere und frei geformte Ofenkacheln ermöglichte. Diese Überschlagtechnik wird auch heute noch in Einzelfällen verwendet. Die Masse aller Kachelöfen dieser Zeit wurde aber aus kleinformatigen Blatt-, Eck- und Gesimskacheln gebaut. Im ausgehenden 17. und im Verlauf des 18. Jahrhunderts wurden Kachelöfen technisch weiterentwickelt, sodass Sparöfen entwickelt wurden und die Fähigkeiten, Wärme einzuspeichern, verbessert wurden. Im 19. Jahrhundert  wurden Heizeinsätze in den Kachelofen eingebaut, um die veränderte Beheizung mit Holzkohle zu bedienen. Damit entstanden die ersten Warmluft-Kachelöfen, die in der Folge immer beliebter wurden und auch heute in modernen Varianten reichlich Verwendung finden. Einen Kachelofen zeichnet zudem die Verwendung von Nachheizflächen aus, um die Wärme effektiv zu nutzen.

Kachelöfen heute

Neben einer rasanten technischen Weiterentwicklung im 20. Jahrhundert und dem Aufkommen eines starken Umweltfaktors hat sich auch das Kachelofendesign grundlegend verändert. Bis in die 1970er Jahre waren Kachelöfen nach alter Tradition vollständig verkachelt. In den 80ern Jahren des letzten Jahrhunderts wurden verputzte Fläche mit nur einzelnen Simskacheln und verzierenden Elementen immer beliebter. In den 1990ern erreichte das Design des Kachelofens schon etwas minimalistischer Züge, mit vielen Abstufungen und versetzten Ebenen der einzelnen Kacheln. Seit 2000 hat sich dieser Trend verselbstständigt: Moderne Formen und schlichte Optik bestimmen das Bild. Klare Linien, gerade verputzte Flächen und sehr große Sichtscheiben unterstreichen diese Stiländerung. Man darf also gespannt sein, was die Zukunft bringen wird.

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Kachelofeneinsatz Brunner DF Drehfeuer 33 Doppelglasscheibe: Kachelofeneinsatz mit drehbarem Feuer in alle Richtungen Keine Spielerei, sondern ein echter Holzbrandeinsatz für den Ofenbau – So beschreibt der Hersteller seinen Kachelofeneinsatz Brunner DF Drehfeuer 33 Doppelglasscheibe mit Drehfunktion. Dieser Kachelofeneinsatz ist etwas wirklich Besonderes: Dank einer ausgeklügelten Mechanik kann der Kaminkorpus dahin gedreht werden, wo Sie es möchten. So können die Flammen überall hin strahlen. Bedient wird das Brunner Drehfeuer dabei mechanisch oder auch motorisch via Fernbedienung. Auf dem Sofa sitzen und das Flammenspiel zu sich drehen – Mit der Fernbedienung kein Problem. Denkbar ist auch eine Installation des Brunner DF Drehfeuer 33 als Raumteiler. So kann mit dem drehbaren Kamin etwa Wohn- und Arbeitsbereich voneinander abgetrennt werden. Der Kachelofeneinsatz verfügt über eine Doppelglasscheibe, damit weniger Wärme über die Sichtscheibe an den Raum abgegeben wird. Das verbessert die Wärmebilanz des Kamins. Optional mit EAS/EOS aufrüstbar Auch technisch weiß das DF Drehfeuer 33 von Brunner zu überzeugen. Er ist in zwei Ausführungen erhältlich: Einmal mit Handbedienung und einmal mit der Ofensteuerung EAS/EOS. Dabei handelt es sich um eine elektronische Ofensteuerung, welche die Verbrennung überwacht. Die Verbrennungsluft wird dabei reguliert und der Abbrand so verbessert. Die Leistung steigt, der Wirkungsgrad wird erhöht und der Brennstoffverbrauch sinkt. Ihnen stehen verschiene Varianten des Drehfeuers DF 33 zur Verfügung. So können Sie sich etwa auch für das Drehfeuer mit einer Speichermasse MSS entscheiden, welche hinter der Nachheizfläche sitzt. Dabei wird die Wärme eingespeichert und über mehrere Stunden an den Raum zurückgegeben. Der Modul-Ausatz-Speicher, auch eine Variante des Drehfeuers DF 33, befindet sich hingegen über der Brennkammer. Sie können selbst entscheiden, welche Option am Besten zu Ihnen passt. Nennwärmeleistung von 6 kW Der Kachelofeneinsatz DF Drehfeuer 33 des Herstellers Brunner ist mit einer Nennwärmeleistung von 6 kW ausgestattet. Damit können Sie Ihr Wohnzimmer effektiv beheizen. Der Kamin heizt effektiv und nachhaltig: Es wird nur wenig Brennholz verbraucht und es entstehen kaum Emissionen. Noch nicht überzeugt? Bei uns im Shop finden Sie viele weitere Brunner Kamineinsätze! Schauen Sie doch mal vorbei. Außenluftanschluss Schnittlänge bis 33cm Warmluftverteilung Keramische Züge Set-Bestandteile: DF 33 Drehfeuer, Doppelglasscheibe Feuerraumauskleidung DF 33 Adapter MSS / für bauseitige Anbindung einer Nachheizfläche DF 33 Drehfeuer Broschüre hier lesen! Merkmale: Kachelofeneinsatz mit Drehfunktion keine "Spielerei" sondern echter Holzbrandeinsatz für den Ofenbau ideal für Wohnräume, die von Strahlungswärme profitieren möchten Feueratmosphäre egal von welcher Seite aus Drehbewegung von ca. 235° erfolgt mechanisch oder motorisch (optional) Korpus aus hochwertigem Gusseisen Feuerraumtür mit Doppelverglasung Türverschluss mit Federzug, zieht die Tür fest an den Korpus Nischenverkleidung 01 ist eine gleichförmig umfassende Ofenhülle aus 6mm Stahlplatten Nischenverkleidung 02 ist eine im oberen Bereich zurückgesetzte Ofenhülle aus 6mm Stahlplatten Außenluftanschluss für externe Verbrennungsluftzufuhr Brennstoff: Scheitholz bis 33cm Länge Anforderung/Grenzwerte: 1.BImSchV(Stufe 2)Deutschland / 15aBVG(2015)Österreich / LRV Schweiz / NS 3059 Norwegen Technische Daten: Energieeffizienzklasse: A+ Nennwärmeleistung: 6 kW Brennstoffumsatz: 1,7 kg/h Feuerrungsleistung: 7,5 kW Abgasmassenstrom: 7 g/s Stutzentemperatur bei nebenstehender Nachheizfläche (GNF 8/10) : 175 °C notwendiger Förderdruck: 12 Pa Verbrennungsluftbedarf: 22 m³/h Rauchrohranschluss: Ø 180 mm Verbrennungsluftanschluss: Ø 125 mm Scheitholzlänge: bis 33 cm Maße mit Nischenverkleidung 01: H 1007 / B 793 / T 600 cm Gesamtgewicht: 236,5 kg erfüllt Anforderung/Grenzwerte für: 1. BImSchV (Stufe 2)/ Art. 15a B-VG Österreich (2015) Zusatzoptionen: motorische Drehfunktion Spannschlösser zur Aufhängung der Tragelemente (2x) Sockelrahmen Grundelement Sockelrahmen Seitenelement Sockelrahmen Längenelement L = 1795 mm EAS Abbrandsteuerung

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