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Kaminofen
FAQs
Häufige Fragen zum Kaminofen
Im Sommer lohnt es sich, den Kaminofen gründlich zu reinigen und auf die neue Heizperiode vorzubereiten. Für die Verkleidung eignet sich ein weiches, feuchtes Tuch. Warmes Wasser genügt, um den Schmutz von Stahloberflächen zu lösen. Im Falle einer Pulverbeschichtung ist es möglich, etwas Geschirrspülmittel hinzuzufügen. Für Verkleidungen aus Keramik und Naturstein sowie Glas kommen Wasser und Seife zum Einsatz.
Perfekt sind spezielle Ofenreiniger und Glasreiniger für Kaminöfen, die für die zum Teil empfindlichen Oberflächen von Kaminöfen entwickelt wurden. Innenraum und Rohre werden mit Kaminbesteck oder einem elektrischen Aschesauger gereinigt. Für das Sichtfenster kann ein Glaskeramikschaber verwendet werden. Mehr zum Thema haben wir unter folgenden Beiträgen zusammengefasst:
Wie reinigen Sie die Kaminscheibe richtig?
Kaminbesteck: Was braucht man wirklich für Sauberkeit und Sicherheit?
Voraussetzung für die Installation eines Kaminofens ist eine Verbindung zwischen Ofenrohr und Schornstein. Ist sie nicht vorhanden, ist eine Kernbohrung zum Kamin nötig. Besitzt ein Haus keinen Schornstein, steht der Ofen an der Außenwand und das Ofenrohr wird mit einem nachträglich montierten, außen liegenden Kamin verbunden. Sind Bodenplatte und Kaminofen passgenau ausrichtet, wird der Rauchrohranschluss inklusive Wandfutter im Kamin gesetzt. Hilfsmittel sind feuerfester Mörtel für einen festen Halt sowie ein Glasfaserband für eine optimale Abdichtung. Nach dem Setzen eines oder mehrerer Feinstaubfilter ist der Ofen einsatzbereit. Sie interessieren sich mehr für dieses Thema? Folgend haben wir uns mit diesem Thema ausführlicher befasst:
Einen Kaminofen selbst anschließen: Wie geht das?
Kaminofen selber montieren oder Profi beauftragen?
Ein Kaminofen sollte an einem Ort aufgestellt werden, an dem ausreichender Abstand zu brennbaren Materialien besteht. 20 Zentimeter Abstand zu Wänden bei normaler Außenverkleidung und 80 cm bei Sichtfenstern sind Pflicht. Fliesen- und Steinböden oder Stahl- und Glasplatten auf Bodenbelägen aus brennbaren Materialien sind unempfindlich gegenüber Funkenflug und Glut und lassen sich leicht reinigen. Als Raum eignet sich ein zentral genutzter Wohnraum wie das Wohnzimmer oder ein nach oben offener Flur, in dem sich die Wärme optimal verteilen kann. In vielen Häusern gibt der Standort des Schornsteins die Position des Kaminofens vor. Wenn Sie sich noch mehr für Sicherheitshinweise interessieren, bevor Sie Ihren Kaminofen kaufen, sind folgende Beiträge lesenswert:
Brandschutz und Hitzedämmung beim Kaminofen
Kaminofen-Vorschriften: Welche Sicherheitsregeln sind zu beachten?
Es ist wichtig, den Wärmebedarf der Räumlichkeiten optimal mit der theoretischen Heizleistung sowie praxisbezogener der Nennwärmeleistung des Kaminofens abzustimmen, um ihn weder zu groß noch zu klein zu dimensionieren. Ein Holzofen, der im gedrosselten Betrieb laufen muss, ist ebenso wenig sinnvoll wie ein Kaminofen, der nicht die gewünschte Wärme erzeugt. Ein raumluftabhängiger Kaminofen muss dem Raumvolumen angepasst sein, um einen effizienten Betrieb zu gewährleisten. Ausführliche Hilfestellungen zum Thema Kaminofen kaufen finden Sie in unserem folgenden Faktencheck:
5 Punkte, die Sie vor dem Kauf eines Kaminofens unbedingt beachten sollten
Gute Kaminöfen: Achten Sie beim Kauf auf diese Qualitätsmerkmale!
Ein Kaminofen ist unkompliziert zu installieren. Ist er fachgerecht an den Kamin angeschlossen, kann er umgehend benutzt werden. Ein Kamineinsatz erfordert Baumaßnahmen vor Ort, da eine individuelle, zur Architektur des Raumes passende Verkleidung geschaffen werden muss. Als fest eingebautes Element lässt er sich im Gegensatz zu einem Kaminofen nicht bewegen.
Im Vergleich zu anderen Heizungen erwärmt der Kaminofen als Einzelfeuerstätte den Wohnraum schnell. Die Strahlungswärme eines Kaminofens wird als besonders angenehm empfunden. Oftmals hört man, dass ein Kaminofen für stickige Raumluft sorgt. Doch dem ist nicht so. Ein raumluftunabhängiger Kaminofen lässt den Sauerstoff im Wohnraum unangetastet, sodass man stets ein angenehmes Raumklima vorfindet.
Gerade in solch turbulenten Zeiten wie heute, in denen man nicht weiß, was als nächstes am Energiemarkt passiert, ist es doch sehr empfehlenswert sich breit aufzustellen, was die Energieressourcen für das Heizen betrifft. So kann man auf steigende Preise reagieren und immer mit dem Heizstoff heizen, der gerade am günstigsten ist. Zudem ist man mit einem Kaminofen systemunabhängig. Mit einem Kaminofen sorgt man für Flexibilität und schafft durch die Nutzung des nachwachsenden Rohstoffes Holz eine umweltfreundliche Alternative. Das Heizen mit einem Kamin lohnt sich besonders in der Übergangszeit. So macht man abends wenn es draußen kühler wird ein gemütliches Holzfeuer und muss so nicht auf die Heizung zurückgreifen. Wenn man den Kaminofen als Mehrraumfeuerstätte nutzen, also sein ganzes Haus mit Holz heizen möchte, so greift man auf einen wasserführenden Kaminofen zurück. Dieser wird an das bestehende Heizsystem angeschlossen und kann kombiniert mit dem passenden Pufferpeicher sogar das Brauch- und Duschwasser beheizen und so noch mehr Kosten zu sparen. Auch eine Kombination mit Solarthermie ist möglich.
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