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5 Punkte, die Sie vor dem Kauf eines Kaminofens unbedingt beachten sollten

So wird der Kauf ein voller Erfolg!

Sie möchten sich einen Kaminofen anschaffen und Ihren Heizbedarf mit günstigem Brennholz decken? Dann sollten Sie diese 5 Punkte vor dem Kauf auf jeden Fall beachten: Bei uns erfahren Sie, worauf es wirklich ankommt.

 

1: Der Schornstein

Sie sollten zuerst den Schornstein in Ihre Überlegungen einbeziehen. Gibt es bereits einen geeigneten Schornstein in Ihrem Haus, oder soll einer nachgerüstet werden? Für den Fall, dass noch kein Schornstein vorhanden ist, stellt eine Nachrüstung meistens kein Problem dar. Bei der Wahl des Schornsteins sollte auf Qualitätsprodukte zurückgegriffen werden, da der Schornstein neben dem Kaminofen selbst das wichtigste Bauteil für die Funktion der Feuerstätte ist. Er entscheidet sogar über Effizienz und Funktionalität des Ofens: Beim Auto würden Sie ja schließlich mit einem super Motor auch keinen Schrott-Auspuff haben wollen oder?  

Sollte bereits ein Schornstein in Ihrem Haus vorhanden sein, lassen Sie Ihn durch den zuständigen Schornsteinfeger prüfen, ob für die gewünschte Feuerstätte geeignet ist. Manchmal ist auch eine Sanierung notwendig.  Also auf dem Weg zum eigenen Kaminofen dreht sich zuallererst alles um den Schornstein und den Schornsteinfeger. 

2: Schornsteinfeger aufsuchen 

Haben Sie ihn noch nicht bereits wegen des Schornsteins um Rat gebeten, sollten Sie es an dieser Stelle tun. Jeder Kaminofen und Feuerstätten jeglicher Art sind anzeigepflichtige Anschaffungen beziehungsweise Geräte. Bevor Sie Ihren neuen Ofen in Betrieb nehmen dürfen, muss ein fachkundiger Schornsteinfeger den Kamin begutachten und abnehmen. Erst dann dürfen Sie Ihren Verlangen nach Wärme durch das eigene Feuer freien Lauf lassen. Damit Sie generell keine Fehlentscheidungen treffen oder gar Fehler bei der Installation eines Kaminsmachen, empfehlen wir Ihnen den Schornsteinfeger von Anfang an in Ihr Vorhaben mit einzubeziehen. 

3: Auf die richtige Wärmeleistung des zukünftigen Kaminofens kommt es an 

Bei der Wahl des richtigen Ofens stellt sich im nächsten Schritt die Frage nach der benötigten Heizleistung. Einfach nur zum erstbesten Kamin zu greifen, wäre wohlmöglich fatal für den späteren Betrieb. Bei jedem Ofen wird der Leistungsbereich vom Hersteller angegeben. Die Wahl eines Kamins nach der benötigten Wärmeleistung ist enorm wichtig, damit Sie sich später mit Ihrer Feuerstätte so richtig wohlfühlen können.

Wählen Sie einen Kaminofen mit zu geringer Leistung, so erreicht Ihr Wohnraum nicht die gewünschte Wohlfühltemperatur. Außerdem besteht die Gefahr, dass Sie den zu schwachen Ofen dauerhaft zu stark befeuern würden. Wählen Sie hingegen einen Kamin mit zu großer Leistung, würden Sie Ihr Wohnzimmer unangenehm überheizen mit dem einzigen Ausweg das Fenster bei der Nutzung zu öffnen. Da beide Zustände nicht die gewünschten sind, sollten Sie vor der Anschaffung unbedingt einen Fachmann den Wärmebedarf Ihres zu beheizenden Wohnraumes ermitteln lassen.

Als Faustregel und für eine erste grobe Einschätzung können Sie jedoch in etwa von 0,1 kW Nennwärmeleistung pro Quadratmeter Wohnfläche ausgehen. Dieser Faustwert gilt vor allem für etwas ältere Gebäude. Bei modernen Energiesparhäusern wird der Wert teilweise noch niedriger sein. Um ein Beispiel zu nennen, bedarf ein Wohnraum in einem durchschnittlich alten Gebäude, mit einer Zimmerfläche von 50 Quadratmetern, einen Kaminofen mit einer Nennwärmeleistung von 5 kW. Die Angabe bezieht sich dabei immer auf die Fläche des Raumes, in dem der Ofen aufgestellt werden soll und nicht auf die gesamte Wohnfläche Ihres Hauses.     

4: Soll es ein raumluftabhängiger oder raumluftunabhängiger Kaminofen sein? 

In der Regel wird der Kaminofen mit Sauerstoff für die Verbrennung aus dem Wohnraum versorgt. Das ist an und für sich auch normal. Nur entwickelt sich die Gebäudetechnik hinsichtlich Dichtheit zur Energieeinsparung ständig weiter. In besonders dichten Niedrigenergiehäusern ist unter Umständen notwendig den Ofen mit Frischluft von außen zu versorgen. Andernfalls würden Sie einen Unterdruck in dem Wohnraum riskieren, der möglicherweise gefährliche Verbrennungsgase aus dem Ofen austreten lässt. Daher sind bei einigen Neubauten sogar DIBt (Deutsches Institut für Bautechnik) geprüfte Kaminöfen vorgeschrieben. Diese Öfen verfügen über einen Anschluss für eine externe Luftzufuhr und erfüllen zusätzliche Anforderungen zur Dichtheit der Feuertür. Auch an dieser Stelle empfiehlt sich unbedingt die Rücksprache mit Ihrem Schornsteinfeger. 

5: Auf gesetzliche Bestimmungen achten 

Damit Ihr zukünftiger Ofen auch die notwendige Betriebserlaubnis vom Schornsteinfeger erhält, muss jede Feuerstätte nach den geltenden deutschen Vorschriften und Normen installiert werden. Sollte diese nicht eingehalten werden, riskieren Sie die Betriebserlaubnis für Ihren Ofen. Auch hier gilt wieder: Informieren Sie vorab den Schornsteinfeger und halten Sie mit ihm Rücksprache. Er kann Ihnen genau sagen, worauf Sie achten müssen. Bitte beachten Sie auch, dass es für einzelne Regionen – wie zum Beispiel dem Großraum Aachen, München oder Regensburg – gesonderte Regelungen zu den Emissionen der Öfen gibt. Damit sind Sie auf der sicheren Seite und dem baldigen Kaminvergnügen und der wohligen Wärme des Feuers steht nichts mehr im Wege.   

 

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Tags: Kaminofen
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