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Kochen & Backen mit dem Ofen: So wird’s gemacht

Normalerweise wird ein Kaminofen eigentlich für die Gemütlichkeit und zum Heizen verwendet. Es gibt aber auch Modelle, die können noch mehr: Mit einigen Feuerstätten aus unserem Sortiment können Sie sogar auch noch backen. Wie man so einen Back-Ofen und einen Ofen mit Kochplatte richtig benutzt – das erfahren Sie hier! 

Wie funktioniert das Kochen mit einem Kaminofen?

Damit ein Ofen für die Zubereitung von leckeren Gerichten genutzt werden kann, benötigt er dafür entweder eine Kochplatte oder ein Backfach. Werfen wir zuerst einen Blick auf die Funktionsweise der Kochplatten-Modelle. Auf den ersten Blick sind solche Feuerstätten kaum von einem normalen Ofen zu unterscheiden. Die Eignung zum Kochen erkennen Sie oben an der Topplatte – Es handelt sich um schwere Ringe aus Gusseisen. Diese sind wie Kreise ineinandergelegt und können einzeln herausgenommen werden. Je mehr Gusseisen-Elemente Sie aus der Topplatte entfernen, desto größer wird die Hitze. Das Feuer brennt direkt darunter. Anleitung zum Kochen mit gusseisernen Ringen:

  1. Stellen sie sicher, dass Sie geeignetes Kochgeschirr besitzen (zum Beispiel aus Gusseisen oder Emaille) und dass alle Kochringe geschlossen sind
  2. Feuern Sie Ihren Ofen wie gewohnt an, legen Sie danach 2-3 größere Hartholzscheite auf und lassen Sie den Ofen richtig durchwärmen. In der Zwischenzeit können Sie schon die Zutaten für Ihr Gericht vorbereiten.
  3. Geben Sie etwas Öl, Margarine oder Butterschmalz in den Topf und kochen Sie Ihr Gericht wie auf einem normalen Herd gehabt.
  4. Zur Regulierung der Hitze, entfernen Sie einzelne Ringe aus der Topplatte mit einem Schürhaken. Achtung – die Hitzeentwicklung kann je nach aufgelegter Holzmenge stark variieren. Es ist also einige Erfahrung notwendig, um die Temperaturen richtig einschätzen zu können.

Kaminöfen mit Backfach richtig nutzen:

Abgesehen von den Feuerstätten mit Herdplatten, gibt es auch noch einige Modelle, die über ein eigenes Backfach verfügen. Dieses können Sie sich wie eine abgeschlossenen Bereich über der Brennkammer vorstellen. Hier wird sozusagen mit Unterhitze gegart. Viele Varianten besitzen ein eingebautes Thermometer, mit dem Sie die Temperatur im Blick behalten können.

Aufgrund der Konstruktion sind Öfen mit diesem Feature eher schlank und hoch gebaut. Nicht selten liegt der Zugang zur Backkammer auf Brut- oder Kopfhöhe. Auch hier kommt es für perfekte Ergebnisse auf die richtige Vorbereitung an. Lassen Sie den Ofen genau wie bei der Kochplatte zunächst richtig aufheizen und auf Temperatur kommen. Ist die Zieltemperatur erreicht, halten Sie das Niveau durch eine Geschickte Steuerung der zugeführten Luftmenge. Reduzieren Sie die Luftzufuhr zur Brennkammer. Sinkt die Temperatur unter den gewünschten Bereich, wird der Luftschieber wieder etwas aufgedreht.

Richtig komfortabel backen lässt es sich unserer Erfahrung nach mit einem Modell, welches über eine zusätzliche Außenverkleidung aus Naturstein verfügt. Diese kann kurzfristige Temperaturschwankungen ausgleichen und Sie erhalten bessere Backergebnisse.

Unser Tipp: Die besten Öfen zum Kochen und backen haben wir Ihnen direkt unterhalb dieses Beitrags zusammengestellt. Können Sie das warme Brot schon riechen?

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