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Den Kaminofen nachts ohne Aufsicht brennen lassen: So geht’s!

Sie möchten morgens nicht im Kalten stehen

Ist es draußen wieder so richtig kalt, dann beginnt die Zeit, in der Sie Ihrem Kaminofen so richtig einheizen. Abends vor dem Kamin ist es dann schön warm und Sie profitieren von der angenehmen Strahlungs- und Konvektionswärme. Manchmal möchten man aber den Ofen die ganze Nacht über brennen lassen, damit die Räume nicht wieder zu stark auskühlen oder am nächsten Morgen das Anheizen schneller geht. Dazu müsste man aber auch ständig neues Holz nachlegen. Mit einem kleinen, aber einfachen Trick ist das in Zukunft kein Problem mehr.

Zeitungspapier und Briketts

Legen Sie abends noch Holz oder auch Briketts nach, dann brennt es über Nacht natürlich vollkommen ab. Am nächsten Morgen bleibt dann keine Glut mehr übrig, die Sie das Feuer gleich wieder entfachen lässt. Mit einem kleinen Trick ist es aber möglich genau diesen Effekt zu erreichen. Nehmen Sie dazu einfach drei bis vier Lagen Zeitungspapier und wickeln Sie es um zwei bis drei Kohlebriketts.

Bitte beachten Sie, dass dieser Trick aber nur dann funktioniert, wenn Sie einen Kaminofen haben, für en der Brennstoff Kohle auch zugelassen ist. Legen dieses Zeitungspapier-Brikett-Paket anschließend auf das abends noch vorhandene Glutbett auf. Das Zeitungspapier des Pakets wird daraufhin sofort abbrennen. Der Clou ist aber, dass die Asche des Zeitungspapiers die Briketts so ummantelt, dass die Briketts deutlich langsamer abbrennen, als sie es ohne diese Asche tun würden. Dieser Trick ist so wirkungsvoll, dass Sie am nächsten Morgen nach dem Aufstehen immer noch ein intaktes Glutbett vorfinden werden. Nun brauchen Sie nichts weiter machen, als neue Holzscheite daraufzulegen. Diese entzünden sich und Sie können wieder ein wohliges Feuer genießen, ohne das Holz wieder aufwendig zu entzünden zu müssen.

Und wenn keine Kohlebritetts verfügbar sind?

Nicht immer ist ein Kaminofen auch für den Brennstoff Kohle zugelassen. In diesem Fall können Sie versuchen, die Luftzufuhr des Ofens etwas zu drosseln. Das reicht in einigen Fällen mit einer frischen Ladung Holz ebenfalls aus. Achten Sie aber darauf, dass die Feuerstätte nicht zu sehr gedrosselt wird – nicht, dass am Ende noch ein Schwelbrand entsteht.

Ebenfalls praktisch sind Holzbriketts – besser noch Rindenbriketts – diese haben eine deutlich höhere Brenndauer.

Sicherheitstipp: Spontane Selbstentzündung vermeiden

Haben Sie Feuerholz in Ihrem Kamin abbrennen lassen, so bleibt ein Glutbett und später Asche zurück. Einige Ofenbetreiber legen auf die zwar nicht mehr glühende, aber dennoch warme Asche neues Feuerholz für die spätere Verwendung auf. Viele wissen aber nicht, dass es zu einer spontanen Selbstentzündung kommen kann.

Die noch hohen Temperaturen im Kaminofen bringen das neue Feuerholz langsam zum Ausgasen. Sind jetzt noch die Lüftungsschlitze geöffnet und es gelangt Sauerstoff in die Brennkammer, kann es urplötzlich, ohne dass Sie für Feuer im Kamin gesorgt haben, zu einer spontanen Selbstentzündung kommen. Legen Sie daher kein neues Holz auf, bevor der Ofen nicht vollkommen erkaltet ist. Sie gehen ansonsten das Risiko ein, dass ein Feuer sich spontan selbst entzündet und Sie zu dem Zeitpunkt nicht zuhause sind.

Tags: Kaminofen
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