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Wie bringe ich einen Heizkessel sicher in den Keller?

Das gewichtige Problem des Heizkessels

Ein Heizkessel, der für die Erzeugung von Wärme für die Heizungsanlage oder des Brauchwassers verantwortlich ist, wird in aller Regel in einem Heizungsraum im Keller des Hauses untergebracht. Bevor Sie mit dem Heizen jedoch beginnen können, muss der Heizkessel in den Keller transportiert werden. Haben Sie in diesem Fall keine Firma damit beauftragt, dann stehen Sie erst einmal vor einem gewichtigen Problem – etwa eine halbe Tonne oder mehr. Mit einer einfachen Sackkarre werden Sie hier nicht weit kommen. Also wo anpacken?

Die Sicherheit beim Transport geht vor: Immer

Es ist gar nicht so einfach, einen Heizkessel in den Keller zu bringen. Falls Sie beim Kauf die Möglichkeit haben, es gleich vom Händler mit erledigen zu lassen, sollten Sie diesen Service in Anspruch nehmen. Denn Sicherheit steht beim Transport an oberster Stelle.

Nur falls es wirklich nicht anders geht, müssen Sie den Kessel eben selbst in die Hand nehmen. Vorab sollten Sie sich aber über die Risiken klar sein: Aufgrund seines enorm hohen Gewichtes ist es sehr schwierig das Gerät zu kontrollieren. Wenn er sich einmal in Bewegung setzt, dann bleibt er auch in Bewegung. Gehen Sie daher nicht leichtfertig an so ein Projekt heran.

Vorher sollten Sie sich einen Plan machen, wie der Kessel bewegt werden soll und ob die baulichen Anforderungen ausreichen. Wie sieht es mit der Treppe aus: Kann Sie das Gewicht aushalten oder gibt es da Probleme? Falls ja, sollten Sie sich über eine Lastenverteilung mit größerer Auflagefläche oder zusätzliche Stützen Gedanken machen. Reicht die Breite der Stufen aus oder muss das Geländer abgeschraubt werden? Sind die Maße der Tür zum Heizungsraum ausreichend? Auch ein Blick auf die Deckenhöhe kann nicht schaden. Also besser vorher den Zollstock einmal zu oft in die Hand genommen – als nachher in Bedrängnis zu kommen.

Der Heizkessel muss in den Keller – wie geht das?

1. Möglichkeit

Eine Möglichkeit den schweren Heizkessel in den Keller zu bekommen und auch den wohlmöglich alten Kessel heraus, ist eine elektrohydraulische Sackkarre. Dieses enorm hilfreiche Arbeitsmittel gehört zu den Ausstattungen der Profis, wie Heizungsbauern. Je nach Gewicht und Größe des Heizkessels wird eine entsprechend dimensionierte Sackkarre benötigt. Das besondere an ihr ist, dass sie sich selbstständig Stufe für Stufe herunter oder die Treppen hoch tastet. Da sich der Kauf für einen Einmaltransport natürlich nicht lohnt, können Sie versuchen ein solches Gerät bei Ihrem örtlichen Baumarkt zu leihen. Mit so einer speziellen Sackkarre wird der Transport um einiges einfacher.

2. Möglichkeit

Eine weitere Möglichkeit den neuen Heizkessel sicher in den Keller zu bekommen ist folgende: Bauen Sie ein Holzgestell um den Wärmeerzeuger, falls er nicht schon in einem Holzrahmen geliefert wird. Fahren Sie am besten mit einem Hubwagen den Kessel bis zur Kellertreppe. Legen Sie auf die Stufen der Kellertreppe massive Holzbalken auf, auf denen später der Heizkessel hinunter rutschen kann. Legen Sie anschließend einen sehr massiven Holzbalken quer gegen den Rahmen der Kellertür, an dem Sie stabile Gurte befestigen können. Sind alle Vorbereitungen getroffen, können Sie den Kessel vorsichtig von oben mit Hilfe von stabilen Seilen nach unten rutschen lassen.

Sie sehen schon: Bei dieser Methode geht der Transport zwar etwas schneller – aber es erscheint auch um einiges riskanter. Achten Sie daher bitte darauf, dass keine Helfer unterhalb der Treppe stehen – weder zum Kontrollieren, noch zum Stützen. Die Verletzungsgefahr durch diesen sehr schweren Gegenstand ist enorm. Arbeiten Sie daher - wenn überhaupt - nur mit Gurten und starken Helfern von oben.

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