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Die Heizungskeller-Falle: Darauf sind schon viele Häuslebauer reingefallen!

Die Vorschriften dürfen nicht aus dem Auge verloren werden

Bei der Anschaffung eines neuen Heizkessels gibt es viel zu beachten: Wärmebedarf, Pufferspeicher und Anschlüsse sind nur einige Punkte, mit denen man sich auseinander setzen muss. Über ein ganz spezielles Thema wissen aber nur die Wenigsten Bescheid: Der Heizungsraum. Denn tatsächlich ist es so, dass ab einem bestimmten Wärmebedarf, beziehungsweise Leistungsfähigkeit des Kessels ein eigener Heizungsraum vorgeschrieben ist. Und dafür gelten dann auch noch weitere besondere Anforderungen, wie zum Beispiel Belüftung oder Sicherheitsabstände. Damit Sie nicht in die Heizungskeller-Falle tappen und vor unnötigen Kosten stehen, zeigen wir Ihnen in diesem Beitrag, worauf Sie unbedingt achten müssen.

Welche Besonderheiten gibt es bei Heizungsanlagen zu beachten?

Maßgeblich über die erforderlichen Maßnahmen bei Heizkesseln entscheidet die Leistung des Wärmeerzeugers. Hierbei gilt: Überschreitet der Heizkessel eine Leistung von 50 Kilowatt, so muss ein eigener Heizungsraum angelegt werden. Allerdings ist dies in der Regel nicht für "normale" Einfamilienhäuser der Fall, da diese nur sehr selten solch starke Kessel beherbergen.

Anlagen in der Größenordnung jenseits der 50 Kilowatt findet man eher in Mehrfamilienhäusern. Ist aber dennoch ein eigener Heizungsraum bereits vorhanden, so kann natürlich auch ein kleiner Kessel darin seinen Platz finden. Wichtig ist, dass sich in einem Heizungsraum keine brennbaren Gegenstände und keine brennbaren Wände befinden. Das heißt: Alles, was sich in dem Raum befindet, muss einem potentiellen Brand mindestens 90 Minuten standhalten müssen. Ist ein Heizungsraum für Ihren Kessel vorgeschrieben müssen Sie weiter auf eine Mindestgröße von acht Kubikmetern achten. Hierbei muss die Raumhöhe aber auch mindestens zwei Meter betragen. Kleiner darf ein Heizungsraum laut Feuerungsverordnung (FeuVO) nicht sein.

Wie steht es um die Belüftung des Heizungskellers?

Egal ob Holzvergaser oder Pelletkessel: Damit eine effiziente Verbrennung stattfinden kann, kommt es auf die richtige Luftzufuhr an. Wie Sie sich vorstellen können, ist in einem kleinen Heizungsraum vergleichsweise nicht besonders viel Luft enthalten. Deshalb ist es wichtig, dass im Heizungskeller mindestens zwei Öffnungen ins Freie vorhanden sind. Jede der Öffnungen sollte mindestens einen Durchschnitt von jeweils 150 Quadratzentimetern haben. Alternativ sollten Sie über eine externe Frischluftversorgung nachdenken – entweder über einen speziellen Aluflex-Schlauch oder über einen zweizügigen Schornstein.

Wie sieht es mit Sicherheitsabständen aus?

Die Abstände des Heizkessels zu umliegenden Gegenständen und Wänden sind durch den Hersteller des festgelegt und der Beschreibung des Wärmeerzeugers zu entnehmen. Allerdings benötigt ein Pelletkessel in der Regel keine größeren Abstände, als eine Öl oder Gasheizung, weshalb eine Nachrüstung in vorhandenen Heizungsräumen meist problemlos möglich ist.  

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