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Ein moderner Küchenofen oder auch Küchenhexe ist ein traditioneller, mit Holz oder Kohle befeuerter Küchenofen. Dieser kombiniert das Heizen von Wohnräumen mit dem Kochen. Die Küchenhexe ist eine krisensichere, effiziente Alternative zum Kochen ohne Strom und spendet eine behagliche Atmosphäre und nachhaltige Wärme.
Antworten auf alle Fragen, die sich vor dem Kauf eines Küchenofens stellen, finden Sie in unserem Fachberater-Bereich.
Küchenofen
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Küchenofen: Heizen, Kochen und Backen!
Ein Küchenofen vereint viele Eigenschaften in einem Gerät – ist Wärmequelle, Kochstelle und Backofen zugleich. Egal, ob klassischer Holzherd, moderne Küchenhexe oder wasserführender Pellet-Küchenofen zur Heizungsunterstützung: Die Wahl des passenden Modells hängt vor allem davon ab, wie Sie den Ofen verwenden wollen, welche Heizleistung Sie sich wünschen und ob die baulichen Gegebenheiten die Installation ermöglichen. Dabei unterscheiden sich die Geräte nicht hinsichtlich des verwendeten Brennstoffs, sondern auch in puncto Ausstattung, Kochflächenmaterial, Anschlussmöglichkeiten und Stromunabhängigkeit.
- Küchenofen kaufen: Was Sie vorab wissen sollten
- Welche Arten von Küchenöfen gibt es?
- Worauf sollten Sie beim Kauf eines Küchenofens achten?
- Bekannte Hersteller von Küchenöfen im Überblick
- Reinigung und Pflege: So bleibt Ihr Küchenofen lange funktionsfähig
- Küchenofen kaufen? Am besten online bei ofen.de!
- FAQ – Küchenofen
Küchenofen kaufen: Was Sie vorab wissen sollten

Küchenöfen haben eine lange Tradition. Noch vor rund hundert Jahren war der klassische Holzherd, die Küchenhexe, der Mittelpunkt jeder Wohnküche: Hier wurde gekocht, gebacken und geheizt. Moderne Küchenöfen greifen dieses Prinzip auf, verbinden es jedoch mit effizienter Verbrennungstechnik, zeitgemäßem Design und einer durchdachten Integration in aktuelle Küchenkonzepte.
Ein Holz-Küchenofen funktioniert in der Regel ohne Strom und eignet sich als eigenständige Koch- und Heizlösung ebenso wie als Ergänzung Ihrer vorhandenen Küchengeräte. Pelletbetriebene Modelle benötigen zwar einen Stromanschluss für Förderschnecke und Steuerung, können dafür aber mit einem höheren Bedienkomfort punkten. Ganz gleich, für welchen Typ Sie sich entscheiden: Beide Varianten setzen einen funktionsfähigen Schornsteinanschluss voraus.
Welche Arten von Küchenöfen gibt es?
Je nach Brennstoff, Bauweise und Funktionsumfang lassen sich Küchenöfen in mehrere Kategorien einteilen. Die Unterschiede betreffen nicht nur die Bedienung, sondern auch den Einsatzbereich und die Anschlussmöglichkeiten.
Küchenofen mit Holz – der Klassiker

Der holzbetriebene Küchenofen ist die traditionelle Variante: Sie befeuern den Brennraum mit Scheitholz, die entstehende Hitze erwärmt Kochfläche, Backfach und Aufstellraum gleichermaßen. Ein solcher Küchenherd arbeitet vollständig ohne Strom und eignet sich daher auch für Ferienhäuser, Gartenhäuser oder als Notfallvorsorge. Einige Modelle verfügen über ein integriertes Holzfach, in dem Sie Ihr Brennholz gut erreichbar unterbringen.
Pellet-Küchenofen – komfortabel mit automatischer Brennstoffzufuhr
Ein Pellet-Küchenofen verbindet die Funktion eines Küchenherds mit der automatisierten Pelletbefeuerung. Der Brennstoff wird über eine Förderschnecke aus dem Vorratsbehälter in die Brennkammer transportiert, eine elektronische Steuerung regelt die Temperatur. Diese Bauart setzt einen Stromanschluss voraus, bietet aber den Vorteil gleichmäßiger Wärmeabgabe. Außerdem sind weniger manuelle Eingriffe, etwa beim Nachlegen von Brennmaterial, nötig.
Wasserführender Küchenofen – Heizungsunterstützung inklusive
Ein wasserführender Küchenofen verfügt über eine integrierte Wassertasche. Das darin befindliche Wasser wird beim Heizen miterwärmt und in den zentralen Heizkreislauf eingespeist. Auf diese Weise können Sie mit Ihrem Küchenherd nicht nur kochen und den Aufstellraum beheizen, sondern auch weitere Heizkörper im Haus versorgen.
Beistellherd – die flexible Ergänzung

Ein Beistellherd ist ein kompakter Küchenofen, der Ihre bestehende Kücheneinrichtung erweitert. Sie können ihn eigenständig betreiben oder ergänzend zu Ihrem vorhandenen Küchenherd nutzen – etwa, wenn Sie in den kalten Wintermonaten Strom- und Heizkosten sparen möchten.
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Gut zu wissen: In unserem Blogbeitrag über Notöfen zur Selbstversorgung erfahren Sie, was Ihnen ein Küchenofen bei Stromausfall bringt. |
Worauf sollten Sie beim Kauf eines Küchenofens achten?
Damit Sie mit Ihrem neuen Küchenofen langfristig zufrieden sind, sollten Sie sich vor dem Kauf mit einigen wichtigen Auswahlkriterien auseinandersetzen. Bei Fragen steht Ihnen gern unsere kompetente Fachberatung zur Seite!
1. Heizleistung passend zum Raum wählen
Die Nennwärmeleistung sollte zur Größe und Dämmung Ihres Aufstellraums passen. Bei einem gut gedämmten Haus reichen bereits 5 bis 8 kW aus, um eine Wohnetage angenehm zu temperieren. Ein überdimensionierter Küchenofen führt dagegen schnell zu überhitzten Räumen. Als Faustregel können Sie ca. 1 kW Leistung pro 10 m² Wohnfläche veranschlagen.

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Schon gewusst? Die Leistung von wasserführenden Küchenöfen teilt sich raum- und wasserseitig auf: Etwa zwei Drittel der Wärmeenergie wasserführender Kaminöfen und wasserführender Pelletöfen gehen in den Pufferspeicher. Die restliche Leistung können Sie zum Kochen und Backen nutzbar machen. |
2. Schornstein und Genehmigung
Jeder Küchenofen benötigt einen funktionsfähigen Schornsteinanschluss. Vor der Anschaffung sollten Sie prüfen, ob ein Schornstein vorhanden ist oder ob ein Edelstahlschornstein nachgerüstet werden kann. Die Abnahme durch den Bezirksschornsteinfeger ist vor der ersten Inbetriebnahme Pflicht. Neue Geräte müssen die Anforderungen der 1. BImSchV (Stufe 2) erfüllen, was bei den von uns angebotenen Modellen selbstverständlich der Fall ist.
3. Brennstoff: Holz oder Pellets?
Die Wahl zwischen einem mit Holz oder mit Pellets betriebenen Küchenofen hängt von Ihren persönlichen Prioritäten ab:
| Kriterium | Holz-Küchenofen | Pellets-Küchenofen |
|---|---|---|
| Stromunabhängigkeit | Ja | Nein, in der Regel ist ein Stromanschluss erforderlich |
| Bedienkomfort | manuelles Nachlegen | automatische Brennstoffzufuhr |
| Brennstofflagerung | Scheitholz benötigt viel Lagerplatz | Pellets können sauber und kompakt gelagert werden |
| Flammencharakter | klassisches Holzfeuer | gleichmäßiges Flammenbild |
| Heizungseinbindung | je nach Modell (wasserführend) | je nach Modell (wasserführend) |
4. Kochfläche: Glaskeramik oder Stahlplatte?

Moderne Küchenöfen sind mit zwei gängigen Kochflächen-Varianten ausgestattet, die sich deutlich hinsichtlich Handhabung und Kochverhalten unterscheiden:
- Glaskeramik-Kochflächen lassen sich besonders leicht reinigen und erhitzen sich vergleichsweise schnell, speichern die Wärme jedoch kürzer als Stahl.
- Stahl-Kochflächen sind mit herausnehmbaren Ringen ausgestattet, die Sie je nach Topfgröße anpassen können. Werden einzelne Ringe entfernt, wirkt die Hitze des Feuers direkt auf den Topfboden. Der Stahl speichert die Wärme länger als Glaskeramik, erfordert aber nach der Reinigung eine gewisse Pflege, um Rost vorzubeugen.
5. Einsatzort und Nutzungszweck
Der geplante Aufstellort beeinflusst die Modellwahl erheblich:
- Wohnküche: Klassischer Holzherd oder Küchenhexe mit Backfach – hier steht die Kombination aus Kochen, Backen und Raumwärme im Vordergrund.
- Ferien- oder Wochenendhaus: Ein kompakter Küchenofen zum Kochen reicht in kleineren Räumlichkeiten oft als alleinige Heiz- und Kochstelle aus.
- Gartenhaus oder Werkstatt: Grundsätzlich ist die Installation eines Küchenofens auch in Nebengebäuden möglich. Klären Sie vorab die Anforderungen an Brandschutz und Schornstein mit dem Schornsteinfeger. In Kleingartenanlagen können zudem Satzungen gelten, die den Einbau regeln.

Bekannte Hersteller von Küchenöfen im Überblick
Bei ofen.de finden Sie Küchenöfen vieler namhafter Hersteller. Jede Marke verfolgt Ihre eigene Design-Philosophie, sodass Sie garantiert den passenden Küchenofen für Ihr Zuhause finden. Entdecken Sie unsere Wamsler-Holzherde, Cadel-Küchenöfen sowie Holzherde von Haas + Sohn.
Reinigung und Pflege: So bleibt Ihr Küchenofen lange funktionsfähig
Indem Sie Ihre Küchenhexe regelmäßig pflegen und warten, verlängern Sie die Lebensdauer des Kamins erheblich:
- Glaskeramik-Kochfläche: Verwenden Sie ausschließlich Spezialreiniger und Glasschaber, denn herkömmliche Scheuermittel können Kratzer verursachen.
- Stahlplatte: Verschmutzungen können Sie umsichtig mit einem Spachtel lösen und anschließend die Fläche mit Speiseöl einreiben, um Rostbildung vorzubeugen.
- Backfach und Sichtscheibe: Um den freien Blick in Ihren Backofen zu behalten, sollten Sie Rückstände regelmäßig entfernen.
- Ofenrohr und Rauchgasführung: Auch Rußablagerungen im Ofenrohr sollten regelmäßig entfernt werden – das verbessert den Abzug und reduziert die Brandgefahr.
- Aschekasten: Nach dem Erkalten sollten Sie regelmäßig den Aschekasten leeren. Mit einem Aschesauger gelingt das besonders schnell, gründlich und komfortabel.
Küchenofen kaufen? Am besten online bei ofen.de!

Ob klassischer Holzherd mit Backfach, kompakter Beistellherd oder wasserführender Pellet-Küchenofen: In unserem Onlineshop finden Sie eine große Auswahl an Küchenöfen bewährter Hersteller wie La Nordica, Wamsler, Haas + Sohn, Cadel, Palazzetti und Co. Wenn Sie unsicher sind, welches Modell zu Ihrer Wohnsituation passt, unterstützt Sie unsere Fachberatung gern bei der Auswahl.
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FAQ – Küchenofen
Ist ein Küchenofen genehmigungspflichtig?
Ein Küchenofen ist nicht im klassischen Sinne genehmigungspflichtig, muss jedoch vor der ersten Inbetriebnahme vom zuständigen Bezirksschornsteinfeger abgenommen werden. Dabei werden unter anderem der Schornsteinanschluss, die Einhaltung der Sicherheitsabstände und die Übereinstimmung mit den Vorgaben der 1. BImSchV geprüft. Es empfiehlt sich, den Schornsteinfeger bereits vor dem Kauf einzubeziehen, um sicherzustellen, dass die baulichen Voraussetzungen am geplanten Aufstellort gegeben sind. Auf Wunsch sorgen wir mit unserem Rundum-sorglos-Montageservice für eine reibungslose Installation.
Ist mein alter Küchenofen noch zugelassen?
Ob ein alter Küchenofen weiterbetrieben werden darf, hängt von den Emissionswerten und den Übergangsfristen der 1. BImSchV ab. Geräte, die bestimmte Grenzwerte nicht einhalten, müssen je nach Baujahr nachgerüstet, mit einem Feinstaubfilter ausgestattet oder stillgelegt werden. Der zuständige Bezirksschornsteinfeger kann Auskunft darüber geben, ob Ihr Gerät noch betrieben werden darf.
Was ist der Unterschied zwischen einem Küchenofen und einer Küchenhexe?

Küchenhexe ist eine traditionelle Bezeichnung für einen Küchenofen bzw. Küchenherd, der Heizen, Kochen und Backen in einem Gerät vereint. Die Begriffe werden häufig synonym verwendet, funktional gibt es jedoch keinen Unterschied. Der Begriff Küchenhexe betont vor allem den nostalgischen Charakter.
Kann ich einen Küchenofen als alleinige Heizung nutzen?
In gut gedämmten, kleineren Wohneinheiten oder Ferienhäusern kann ein leistungsstarker Küchenofen durchaus als Hauptwärmequelle für den Aufstellraum dienen. Wasserführende Modelle lassen sich zusätzlich in den Heizkreislauf einbinden, um weitere Räume mitzuversorgen. Für größere Wohnflächen empfiehlt sich der Küchenofen eher als Ergänzung zur bestehenden Heizung.
Brauche ich für einen Küchenofen einen Schornstein?
Ja, jeder Küchenofen benötigt einen funktionsfähigen Schornsteinanschluss, über den die Rauchgase abgeführt werden. Falls kein Schornstein vorhanden ist, kann in vielen Fällen ein Edelstahlschornstein nachgerüstet werden. Die Abnahme durch den zuständigen Bezirksschornsteinfeger ist vor der ersten Nutzung vorgeschrieben.
Und nichts mehr verpassen. Wir informieren sie regelmäßig über neuste Modelle, wichtige Tipps und Ratgeber Know-How rundum Kamin und Grill.
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