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Kamineinsatz wasserführend
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Kamineinsatz wasserführend
FAQs
Fragen zu wasserführenden Kamineinsätzen
Vorneweg gesagt: Wenn Sie sich nicht gerade als passionierten und erfahrenen Handwerker bezeichnen, dann sollte ein Kamin immer vom Fachmann angeschlossen werden. Zwar will man den heimischen Kamin wasserführend haben, aber hierbei kann man als Laie zahlreiche Fehler machen. Wir kümmern uns gerne für Sie um die Organisation der Montage durch ein externes Team. So bekommen Sie alles aus einer Hand, sodass Ihr persönliches Projekt für Sie leicht zu managen ist und alle Schritte optimal aufeinander abgestimmt sind. Unsere Monteurpartner sind spezialisiert auf den Bau von Kaminanlagen und bauen Ihren wasserführenden Kamineinsatz zuverlässig, schnell und sicher auf.
Generell ist zu bemerken, dass ein wasserführender Kamineinsatz bestimmte Sicherheitsvorkehrungen benötigt. Wichtig ist dabei, insbesondere auf die thermische Ablaufsicherung zu achten. Sie ist unerlässlich bei einem Stromausfall, da der Einsatz sonst schwere Schäden nehmen könnte. Das Sicherheitsventil wird direkt am wasserführenden Einsatz angeschlossen und lässt einen Wasserdruck, der über 2,5 bar geht, aus dem System ab. So werden Schäden bei Stromausfall vermieden. Ein Risiko beim eigenständigen Anschluss ist die mögliche Dampfbildung im System. Das kann passieren, wenn durch eine fehlerhafte Platzierung der Druckausgleichsleitung die thermische Ablaufsicherung nicht funktioniert. Dann beginnt das Wasser beim Betrieb in den Wassertaschen zu kochen und zu verdampfen. Die Folge wäre ein drastischer Anstieg des Drucks im System, was schwere Schäden verursachen kann. Wichtig ist also immer ein ordnungsgemäßer Anschluss. Nehmen Sie bei Ihrer Bestellung mit uns Kontakt auf. Wir sorgen dafür, dass Ihr wasserführender Kamineinsatz auf Wunsch vollständig montiert und ordnungsgemäß angeschlossen wird. Selbstverständlich finden Sie bei uns für jeden wasserführenden Kamineinsatz Installationszubehör. So haben Sie gleich ein Komplettset für wasserführende Kamineinsätze aus einer Hand.
Ein wasserführender Kamineinsatz ist dann für Sie von Vorteil, wenn Sie sich ohnehin schon einen Kamin, Kaminofen oder Pelletofen gewünscht haben. Betrachten Sie diese Variante quasi als Upgrade. Machen Sie sich mit einer wasserführenden Kaminkassette unabhängiger von fossilen Brennstoffen und Preisschwankungen auf dem Markt. Wasserführende Varianten tragen durch die Anbindung an das zentrale Heizsystem zu deutlichen Energieeinsparungen bei. Sie beheizen somit nicht nur den Aufstellort des Kamins, sondern auch die anderen Räume. Weiterhin profitieren Sie auch von der Anbindung an das Brauchwasser. Ihre Zentralheizung muss somit keine Energie für das Warmwasser aufwenden. Dies schont Ihre Ausgaben und zugleich die Ressourcen. In Verbindung mit Solarthermie können Sie die Nachhaltigkeit sogar noch weiter optimieren. Denn so aufgestellt ist der wasserführende Kamineinsatz für das Erhitzen des Brauchwassers im Sommer nicht nötig. Die Kosten für den Betrieb sind kalkulierbar und die Anschaffung schnell rentabel. Ein wasserführender Kamineinsatz ist geeignet, um einen bereits bestehenden Kamin zu modernisieren. Hierbei erhalten Sie die Verkleidung und müssen den alten Einsatz lediglich mit einem passenden wasserführenden Kamineinsatz nachrüsten.
Ein Einsatz ist vom Prinzip wie ein Kaminofen aufgebaut und folgt derselben Funktionsweise. Der Unterschied liegt hierbei lediglich darin, dass die (wassergeführte) Kaminkassette in eine individuelle Verkleidung integriert wird. Mittels Abgabe von Strahlungswärme wird das Kaminzimmer erwärmt.
Im wasserführenden Kamineinsatz sind die sogenannten Wassertaschen integriert. Diese befinden sich seitlich vom Feuerraum oder aufliegend. Die Wassertaschen ummanteln die Heizstelle mit Wasser und sind unterdessen mit der Zentralheizung verbunden. Der Pufferspeicher bildet quasi das Herzstück dieses Heizkreislaufs. Das in den Wassertaschen erwärmte Heizwasser wird mittels Wasserwärmetauscher zum Pufferspeicher geleitet und von dort aus den angeschlossenen Heizkörpern zugeführt. Über die Heizkörper wird die Wärme des Wassers mittels sogenannter Strahlungswärme abgegeben. Das Wasser kühlt ab und fließt zum Kamineinsatz zurück, um erneut erhitzt zu werden, während bereits erwärmtes Wasser nachfließt und dem Raum weitere Wärme zuführt.
Neben der Anbindung an das zentrale Heizsystem ist auch eine Anbindung an das Brauchwasser möglich. Hier bildet das Zentrum des Heizkreislaufs allerdings ein Hygienespeicher für den wasserführenden Kamineinsatz. Der Hygienespeicher kann sowohl Heiz- als auch Brauchwasser zur Verfügung stellen. Mit einem gewöhnlichen Pufferspeicher kann dies nicht realisiert werden, da hier die Gefahr einer Legionellenbildung besteht.
Wie bei allen anderen Brennzellen auch, hat die Verkleidung bei einem wasserführenden Kamineinsatz direkten Einfluss auf die Funktionsweise der fertigen Kaminanlage. Bei einer individuellen Feuerstätte wird der Aufbau des Korpus meist mit hitzeunempfindlichen Kaminbauplatten realisiert. Einige Varianten sind in der Lage, Wärme mittels kleiner Grafiteinlagerungen schnell an den Raum abzugeben. Die Grundkonstruktion kann anschließend mit verschiedenen Materialien veredelt werden. Ein wasserführender Kamineinsatz eignet sich beispielsweise für klassischen Ofenputz mit einer farblichen Gestaltung. Weiterhin denkbar wäre auch eine Vertäfelung mit Natursteinen, wie zum Beispiel Speckstein. Eher abraten würden wir im Fall wasserführender Kaminsysteme von Wärmespeicherbeton oder anderen stark wärmespeichernden Materialien. Diese würden sich eher kontraproduktiv auf die Produktion des Warmwassers auswirken.
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