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Der Küchenofen: Einfach kochen wie zu Omas Zeiten

Ein Küchenofen erfreut sich rein aus Tradition großer Beliebtheit. Nebenbei bieten sie auch einige Vorteile: Die Geräte erzeugen nebenbei nutzbare Wärmeenergie, sind auf lange Sicht kostengünstig  und sind auch bei Stromausfällen nutzbar, da sie nur mit Brennholz oder Kohle zum Erwärmen auskommen. Doch wie genau sollte man einen neuen Küchenofen richtig bedienen? Wir zeigen Ihnen wie das Anheizen richtig geht und wie Sie die Temperatur regulieren können – jetzt lesen und Appetit holen!

Küchenofen: Eine besondere Art zu kochen

Küchenöfen werden mit Holz oder Braunkohle betrieben, um die benötigte Hitze zu erzielen. Eine genaue Temperaturregelung mit Schaltern, wie bei Elektroherden, ist nicht möglich – allerdings besitzen moderne Holzherde eingebaute Thermometer, die die erzeugte Temperatur anzeigen und so ein punktuelles Nachlegen ermöglichen. Die Temperatur wird also über das Nachlegen des Brennstoffes reguliert.

Küchenherd-mit-Kochplatte

Küchenherde erzeugen weitaus höhere Temperaturen als Elektroherde, allerdings ist der weitere Betrieb aufgrund neuer Umweltbestimmungen nicht immer möglich. Es lohnt sich, den Schornsteinfeger zu befragen, wenn Sie aus der Verwandtschaft ein älteres Küchenofen-Modell übernehmen möchten. Alle Küchenherde, die momentan auf dem deutschen Markt erhältlich sind, entsprechen den verschärften Umweltgesetzgebungen. Außerdem bieten viele der neueren Geräte ein hohes Maß an Komfort und sind sehr effizient. Daher ist eine Neuanschaffung meistens lohnenswerter, als so ein altes Geräte vom Dachboden zu holen. Unser Tipp: Schauen Sie doch mal bei unserem Online-Shop ofen.de nach: Hier finden Sie die aktuellen Modelle unserer Top-Küchenofen-Marken Haas + Sohn, Palazzetti, Kitchen Kamin, Tyrola, Wamsler oder Dal Zotto.

Das richtige Anzünden

Betrieben wird der Holzherd wie ein gewöhnlicher Ofen: Sie zünden mit einem Kaminanzünder etwas Spaltholz an und lassen eine Flamme entstehen, bevor das erste groß Scheitholz nachgelegt wird. Für größere, schnell benötigte Temperaturen eignen sich kleine Holzstücke am besten.

Küchenofen-von-Haas-+-Sohn

Heutige Küchenherde kommen entweder mit einer geschliffenen Stahlherdplatte oder mit einem großen Glaskeramikfeld daher, welches verschiedene Temperaturzonen bietet. Ebenfalls häufig anzutreffen und ganz im Sinne des Nostalgie-Charmes: Gusseisen-Ringe: Sie liegen in verschiedenen Größen ineinander und können mit einem entsprechenden Haken geöffnet werden. Damit können Sie bestimmen, wie viel direkte Hitze an den Kochtopf oder die Pfanne weitergegeben wird.

Detailansicht Gusseisen Ringe

Meist gibt es eine Platte direkt über der Brennkammer: diese eignet sich am besten zum Kochen und Braten. Die Zonen oder Platten, die weiter von der Brennkammer weg liegen, sind zum Warmhalten von Speisen und Wasser gedacht. Die idealen Zonen für Töpfe und Pfannen findet man durch hin- und herschieben: Am Anfang ist die Technik zwar etwas ungewohnt, doch die kurze Umgewöhnung macht das Schieben der Töpfe und Pfannen auf der großen Platte nach ein paar Mal Ausprobieren zu einer intuitiven Angelegenheit.

Günstig backen und kochen mit dem Küchenherd

Die Brennkammer von Küchenherden besteht meistens  aus Schamottesteinen. Dieser künstliche Stein hält die erzeugte Hitze lange und reguliert die Verbrennungstemperatur von 1200 Grad auf rund 500, welche zu der Herdplatte geleitet wird. Integrierte Backöfen erreichen in der Regel 300 Grad Celcius und eignen sich sehr gut für Pizzen und ähnliches. Bereits mit 2 Holzscheiten erzeugen die leistungsfähigen Öfen genügend Hitze, um gleichzeitig die Herdplatte und den Ofen zu beheizen – und den Raum.

Küchenofen-richtig-beheizen

Umgerechnet auf die Strompreise, lässt es sich mit einem Küchenofen günstiger und effektiver kochen. Zwar braucht der Herd Vorlaufzeit für kochendes Wasser, aber durch die höheren Temperaturen gleicht sich die Kochzeit aus. Wenn Sie sich für einen Küchenherd interessieren, scheuen Sie die Bedienung nicht: die modernen Geräte sind simpel gehalten, um die Umgewöhnung leicht zu gestalten.

Einige Küchenofen-Modelle können sogar noch mit einem zusätzlichen Extra ausgestattet werden: Einer speziellen Luftführung. Damit nutzen Sie die Energie aus der Brennkammer gleich noch mit zur Beheizung Ihrer Wohnräume: Stellen Sie sich das einmal vor – in der Küche wird gekocht und im Wohnzimmer wird es nebenbei herrlich warm (ganz ohne Gerüche versteht sich natürlich)!

Die hohe Effizienz vereint moderne Technik mit traditionellem Kochen und gestaltet die Prozesse des Kochens, Backens und Heizens als unabhängig von Strom, Öl und Gas – in den kalten Jahreszeiten, bei längeren Stromausfällen und bei instabilen Preisen ist ein Küchenofen Gold wert.