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Hilfe, der Kaminofen stinkt – Was kann ich tun?

Ein Kaminofen sollte keine Geruchsbelästigung sein

Wenn eine Geruchsbelästigung durch den Kaminofen entsteht, kann das viele Ursachen haben. Wir haben Ihnen im Folgenden einmal die typischsten Ursachen für einen stinkenden Kamin zusammengestellt. Mitunter lässt sich der üble Geruch schon mit wenigen Tipps & Tricks wieder in den Griff bekommen.

Grundsätzlich gilt: Wenn Sie die Geruchsbelästigung nicht mit eigenen Hilfsmitteln unter Kontrolle bekommen, sollten Sie immer einen Schornsteinfeger mit zu Rate zu ziehen. Im Zweifelsfall kann er eine genaue Diagnose stellen und weiß dann, was zu tun ist.

Schornstein mit schwarzem RauchDer Schornstein

Ein häufiger Grund für einen starken Geruch aus dem Kamin ist ein unzureichender Luftzug. Der Kamineffekt ist dafür verantwortlich, dass bei der Verbrennung entstehende Rauchgase über den Schornstein zuverlässig abtransportiert werden. Ist er beeinträchtigt, so kann es passieren, dass Verbrennungsgase nicht vollständig ins Freie gelangen. Gründe für einen mangelhaften Luftzug können ein mit Ruß zugesetzter Edelstahlschornstein oder eine verstopftes Ofenrohr sein. Ist durch die Verstopfungen der Querschnitt für den Abtransport der Gase zu klein, kommt es zum zusätzlichen Austritt der Gase aus dem Kaminofen. Hier hilft nur eine gründliche Reinigung der Ofenrohre. Auch sollte man den Edelstahlschornstein reinigen. Ist auch nach dem Säubern der Rohre keine Besserung eingetreten, sollten Sie nicht zögern den Kaminkehrer zu informieren.

Bild von einem Holzstapel mit Moos und PilzBrennstoff als weitere mögliche Ursache

Neben einem verstopften Abgassystem, kann die Qualität des Holzes für unangenehme Gerüche sorgen. Vor allem zu feuchtes Holz ist häufig der Grund für einen schlechten Abbrand und einer hohen Rauchgasentwicklung. Es werden verstärkt Schadstoffe freigesetzt. So etwas erkennen Sie beispielsweise an sehr dunklem Qualm. Sollten Sie den Verdacht auf zu feuchtes Holz haben, dann können Sie das mit einem Holzfeuchtemessgerät überprüfen und dann gegebenenfalls das Holz richtig trocknen. Mehr als 22% an Restfeuchte sollte es nicht haben. Außerdem darf in einem Kaminofen nur unbehandeltes Holz verfeuert werden – also ohne Lack, Farbe oder Leim.

bildliche Veranschaulichung des FörderdruckprinzipsBauliche Gründe

Natürlich können auch bauliche Gründe für einen unzureichenden Abzug und einem damit einhergehenden Gestank ursächlich sein. Bei ungünstigen Witterungsbedingungen kommt kein richtiger Schornsteinzug zustande und das Feuer will nicht so recht brennen. Auch unangenehme Gerüche können die Folge sein. Da so etwas von der Konstruktion des Abgassystems und dem Wetter abhängig ist, tritt die Geruchsbelästigung nur an bestimmten Tagen auf, zieht der Kamin nicht bei bestimmter Wetterlage.

 

Nahaufnahme einer befeuerten Ofentür mit SichtscheibeIst beim Ofen noch alles dicht?

Überprüfen Sie, am besten gleich im Rahmen einer vollständigen Kaminofenwartung ob alle Ofendichtungen (vor allem an der Kamintür) ihren Dienst noch erfüllen. Sollte sich beispielsweise die Dichtschnur an der Sichtscheibe abgelöst haben, dann kann Rauch durch diesen kleinen Spalt austreten. Auch in die Jahre gekommene Dichtungen können zum Austritt von Rauchgasen aus dem Kaminofen führen. Manchmal sind auch aggressive Ofenreiniger mit Lösungsmitteln dafür verantwortlich.

 

Ofen wird mit Streichholz angezündetOfen stinkt nach dem Neukauf?

Beim ersten Anheizen des Kamins, kann es durch das Ausbrennen der Feuerschutzlackierung wohlmöglich zu einer gewissen Geruchsentwicklung kommen. Diese sollte allerdings zügig verfliegen und nicht über längere Zeit anhalten. Ist dies trotzdem der Fall informieren Sie einen Fachmann. Gerne können Sie auch bei uns um Rat fragen. Vereinbaren Sie gleich, bei unseren kompetenten Mitarbeitern von ofen.de, einen kostenlosen Beratungstermin.

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