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Grillen mit Braunkohle: Sinnvoll oder nicht?

Auf der Suche nach der perfekten Glut

Das haben Sie bestimmt auch schon erlebt: Ein neuer Sack Grillkohle ist gekauft und dann kommt die Enttäuschung: Nach 20 Minuten Anfeuern werden 4 Steaks aufgelegt und das war es dann auch schon mit dem Feuer. Die restlichen Sachen auf dem Grill werden gar nicht mehr richtig durch. Da könnte man doch auf die Idee kommen, ein paar Kohlen aus dem Keller zu holen und diese statt der Grillkohle zu verwenden. Schließlich hat der Brennstoff auch eine Menge Power. Aber ist das auch wirklich so eine gute Idee, die Braunkohle auf den Grill zu legen?

Theoretisch: Ein klares Jaein!

Unterschiedliche Meinungen zur Braunkohle beim Grillen haben auch der Ökotest und das Gesundheitsamt. Das Gesundheitsamt warnt bei der Verwendung von Braunkohle auf dem Grill klar vor Schadstoffen. Neben dem Gesundheitsamt sind sich zudem zahlreiche Grillfans einig, dass Braunkohle zudem nicht den gewollten und typisch rauchigen Geschmack der Holzkohle an das Grillgut abgibt. Ein Ökotest aus dem Jahre 2009 sieht das Thema Braunkohlebriketts für den Grill allerdings deutlich unbedenklicher und vergibt in einem Test das Ergebnis „gut“.

Wichtig ist hierbei zu wissen, dass der Ökotest jedoch nicht die möglichen Schadstoffe in der Braunkohle untersucht, sondern das Grillverhalten im Blick hat. Hierbei sind die Eigenschaften der Braunkohle nicht zu verachten. Insgesamt erreicht die Braunkohle zum einen sehr gute Temperaturen, welche für das Grillen sehr gut geeignet sind und zum anderen wird die Glut und damit die Temperatur länger gehalten, als bei herkömmlicher Grillholzkohle. Der Ökotest stellt bei der Untersuchung der Braunkohle jedoch auch heraus, dass sehr viel höhere Dosen an Schwefel bei der Verbrennung der Braunkohle zusammenkommen. Es wird allerdings darauf verwiesen, dass auch diese Erhöhten Dosen noch immer deutlich unter einem gesundheitsschädlichen Maße liegen. Vor allem weil selbstverständlich auch an der frischen Luft gegrillt wird, sieht der Ökotest die Verwendung von Braunkohle auf dem Grill als unkritisch.

Das Gesundheitsamt sieht die Braunkohle beim Grillen dennoch als kritisch an. Gründe finden sich dafür allerdings nicht im Schwefelgehalt wieder, sondern vielmehr in anderen Stoffen, die sich im Rauch der Braunkohle verbergen. Speziell ist hier die Rede von polycyclischen aromatischen Wasserstoffen (PAKs), welche entstehen, wenn beispielsweise Fett, Fleischsaft oder Bier in die Glut tropft. Gleiches gilt hier aber auch für die Holzkohle.

Wie sieht es in der Praxis aus?

Ganz klar, Grillkohlebriketts auf Braunkohlebasis sind in Deutschland problemlos zugelassen, was sich wiederum darauf zurückführen lässt, dass gesundheitsbedenkliche Schadstoffe nicht in gefährlicher Konzentration entstehen. Allerdings ist eine Frage der Gefälligkeit beim Grillen. Braunkohle Briketts werden deutlich heißer als Holzkohle, was wiederum dazu führen kann, dass Grillgut leichter und schneller verbrennt, als bei Holzkohle. Außerdem kann es passieren, dass vor allem minderwertigere Grills unter den hohen Temperaturen der Braunkohle leiden und Schäden erleiden können. Wie oben bereits angesprochen fehlt vielen Grillmeistern der typisch rauchige Geschmack im Grillfleisch, weshalb für Sie Braunkohle nicht in Frage kommt. Ein klares Plus der Briketts ist wiederum ihre Brenndauer.

Welche Alternativen gibt es?

Wenn Sie auch die Nase voll haben, immer wieder die gleiche schlechte Grillkohle zu verwenden, dann empfehlen wir Ihnen die richtig guten Grillbriketts von der Kohlemanufaktur: Siue haben eine sehr lange Brenndauer, erreichen hohe Temperaturen und sind zudem gesundheitlich absolut unbedenklich.

Tags: Grillen
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