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Was kostet ein Kaminofen?

Viele, die sich für das Thema Kamine und Kaminöfen interessieren, möchten sich vor dem Kauf auch einen Überblick über die Kosten für Kaminöfen machen. Das ist aber nicht immer ganz so einfach, da neben der eigentlichen Anschaffung auch noch weitere Kosten dazu kommen können. Daher bieten wie im folgenden Beitrag einen Überblick der Kaminofen-Kosten, mit denen man unbedingt rechnen sollte.

Welche Anschaffungskosten gibt es für einen Kaminofen?

Wie so oft, kann ein Anschaffungspreis auch für einen Kaminofen natürlich nicht pauschalisiert werden. Die Preisunterschiede können je nach Modell sehr unterschiedlich sein. Zwar kosten die Produkte von Markenherstellern wie Spartherm, Nordpeis oder HWAM in der Anschaffung etwas mehr – dafür bekommt man aber auch einen besseren Ofen. Wie der folgenden Liste entnommen werden kann, muss neben den Anschaffungskosten für das Modell noch mit weiteren Anschaffungskosten gerechnet werden, wenn die Feuerstätte komplett neu installiert wird.

Welche Zusatzkosten gibt es bei einem Kaminofen?

Wer sich für den Einbau eines Kamineinsatzes entscheidet, hat neben den Kosten für den Kamineinsatz auch die Kosten für die Baumaterialien mit einzukalkulieren. Diese folgenden zusätzlichen Kosten müssen bei den Anschaffungskosten für einen Kamin mit einkalkuliert werden:

  • Ofenmodell
  • Kaminbodenplatte
  • Ofenrohre
  • Kaminzubehör

Woher rühren die großen Unterschiede bei den Anschaffungskosten für einen Kaminofen?

Wer vergleicht stellt schnell fest: Die Anschaffungskosten für einen Kaminofen variieren pro Modell sehr stark. Es gibt sehr günstige und auch sehr teure Modele. Doch worin liegen eigentlich genau die Unterschiede und wie kommen die Kaminofen-Kosten zustande? Die großen Unterschiede liegen im Wirkungsgrad, Holzverbrauch, Wärmespeicherung oder in der Fähigkeit, Warmwasser für die Heizung erzeugen oder per Automatik gesteuert werden zu können. Schaut man sich das Sortiment der Kaminhändler an, so stellt man schnell fest: Die Preisspanne beginnt bei den günstigsten Modellen etwa ab 300 Euro und kann nach oben hin schnell in die Tausender gehen.

Die Anschaffungskosten für einen Kaminofen richten sich in der Regel nach Art und Ausstattung der Kaminöfen. Deshalb ist auch schnell klar, dass Sie von einem Billigofen aus dem Baumarkt nicht viel zu erwarten haben. Gerade beim Thema Heizung bewahrheitet sich schnell die alte Weisheit: Wer billig kauft, kauft doppelt. Viele Einsteiger neigen dazu, sich eher einen Kaminofen im Billigsegment anzuschaffen – sind dann aber schnell enttäuscht. Das bedeutet aber nicht, dass jeder günstige Ofen schlecht und jeder extrem teure Ofen gut ist. Es kommt immer darauf an, was von einem Modell erwartet wird und für was der Ofen geeignet sein soll. Unserer Erfahrung nach werden bei Billigöfen meist minderwertige Materialien verwendet und es wird an allen Ecken und Enden gespart. Das Gerät kann sich als echte Rußschleuder entpuppen, kaputt gehen, das Gehäuse sich verziehen oder den Raum komplett überheizen. Nicht selten fehlen intelligente Steuerungsmechanismen, wie sie beispielsweise die Kaminöfen von Skanderborg mit ihrer DUO-Abbrandautomatik oder die Automatiköfen von HWAM für besonders sparsamen Verbrauch bieten. Dann ist man als Kunde schnell enttäuscht von seinem Ofen. Auch die effektive Wärmenutzung speilt eine Rolle. Möchte man so viel Wärme wie möglich nutzbar machen, empfiehlt sich ein Speicherofen oder ein Modell mit Zusatzspeicher, wie sie der sehr beliebte Hersteller Nordpeis in Form seiner PowerStone-Speicherblöcke bei vielen Modellen optional anbietet. Auch die Anschaffungskosten für einen wasserführenden Kaminofen, der die Zentralleistung entlastet und hierfür einen Pufferspeicher erforderlich macht sind logischerweise in der Gesamtheit höher.

Ein guter Kaminofen sollte im Idealfall aber eine Anschaffung für das Leben sein: Wer also vorher überlegt, was ein Kaminofen können soll und wie viel er dementsprechend kosten darf, kann hinterher sparen. Technische Ausgereiftheit zahlt sich auf jeden Fall aus. Was einen guten Kaminofen auszeichnet und welche Qualitätsmerkmale dieser vorweisen sollte, verrät der verlinkte Beitrag. An der einen oder anderen Stelle doch etwas mehr auszugeben, zahlt sich spätestens durch einen optimalen Abbrand und den damit verbunden geringeren Holzverbrauch aus. So tut die gewonnene Wärme gleich doppelt gut.

Was kostet ein Kaminofen im Unterhalt?

Wie viel ein Kaminofen kosten kann, lässt sich pauschal gar nicht so leicht beantworten. Das hängt zum Beispiel von der Leistung des Kaminofens, seinem Wirkungsgrad, der Dauer der Heizperiode und auch davon ab, wie oft Sie ihn anfeuern. Das Kaminholz sollten Sie im Idealfall für drei Heizperioden bevorraten. Denn Brennholz benötigt etwa zwei Jahre, bis es ausreichend getrocknet und zur Verbrennung geeignet ist. Je weniger Feuchtigkeit im Holz, desto besser. Natürlich kommt es auch darauf an, wo der Brennstoff gekauft wird. Bei einem Händler in der Nähe mit guter Qualität und vernünftigen Preisen lässt sich so mancher Euro sparen. Unser Tipp: Das neue Kaminholz kauft man am besten im Sommer. Denn dann ist es besonders günstig und man spart hier zusätzlich Kosten beim Heizen einsparen.

Für die anfallenden Wartungskosten eines Kaminofens sollten etwa zwischen 70 und 110 Euro im Jahr eingeplant werden. Hierunter fallen beispielsweise der Besuch des Schornsteinfegers und auch kleinere Reparaturen wie der Austausch der Ofendichtung. Je nach Kaminofen können die Kosten aber auch höher oder niedriger ausfallen. Da die Wahl nicht immer so einfach zu planen und zu durchschauen ist, helfen wir selbstverständlich gerne dabei. Bei der anfänglichen Beschaffung sollten auch die Kosten für Aufbau, Anschluss und Montage mit einkalkuliert werden. Eine persönliche Fachberatung stellt sicher, dass nichts vergessen und alle Faktoren bei den Anschaffungskosten für einen Kamin berücksichtigt werden.

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