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Mit welchen Materialien kann man einen Kamin einmauern?

Für den Individualisten und das einzigartige Design

Wenn Sie einen neuen Kamineinsatz Ihr Eigen nennen, stellt sich Ihnen vielleicht die Frage, wie es jetzt weitergehen soll. Moderne Brennkammern werden ohne Verkleidung gekauft und als universale Anlagen geplant. So haben Sie die Möglichkeit, die Feuerstätte individuell an den Wohnraum anzupassen und zu gestalten.

Damit man nur die Frontseite des Ofens mit der Feuerscheibe sehen kann, wird die Verkleidung außen herum gebaut. Im folgenden Beitrag stellen wir Ihnen einige Materialien vor, mit denen das Bauprojekt umgesetzt werden kann und welche Vorteile sie haben.

Baumaterial für Wärmespeicherung

Wenn Sie Wert auf eine lange und ausgewogene Wärmespeicherung legen, dann können Sie das mit dem richtigen Material realisieren. Dafür gibt es verschiedene Möglichkeiten. Besonders beliebt sind beispielsweise Schamotte, Klinker oder Lavasteine. Häufig ist es so, dass aus Kostengründen immer nur bestimmte Bereiche mit den Wärmespeichersteinen gebaut werden. Wenn Sie eine sich eine Vollverkleidung wünschen, dann ist ein Grundofen vielleicht die bessere Wahl. Man kann eine Wärmespeicherung nicht nur mit dem Grundgerüst realisieren, auch eine Frontverkleidung mit Natursteinplatten oder Keramik erzielt diesen Effekt.

Der Klassiker: Kaminbauplatten

Speziell für den Bau von universalen Kaminanlagen werden sogenannte Kaminbauplatten eingesetzt. So gibt es vom Hersteller Silca beispielsweise Calciumsilikatplatten, welche sich gut für den Hitze- und Brandschutz eigenen. An den Stellen, wo die Wärme aber schnell in den Raum geleitet werden soll, können dann Platten mit Graphitanteilen verwendet werden. Der Vorteil von Kaminbauplatten ist, das beinahe jeder erdenkliche Aufbau möglich ist.

Vorsicht bei Porenbeton zum Kamin bauen

Porenbeton kennt man auch unter der Bezeichnung Gasbeton. Dieses Material speichert keine Wärme, dafür befördert es bei längerer Kaminnutzung Staub in den Raum. Das führt zu einer erhöhten Feinstaubbelastung. Wenn Porenbeton genutzt werden soll, muss zusätzlich eine Dämmschicht aus Calsiumsilikatplatten hinzugefügt werden. Daher ist von der Verwendung von Porenbeton für die Einmauerung eines Kamins eher abzuraten. 

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