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Kamin selber bauen: Wie wird’s gemacht?

Sie wollen sich den Traum von einem eigenen Kamin erfüllen und sind obendrein auch noch handwerklich begabt? Dann ist ein Kaminbausatz vielleicht genau das Richtige für Sie! Doch aus welchen Bauteilen besteht so ein Bausatz überhaupt? Was sollte beim Aufbau beachtet werden und welche Probleme könnten dabei auftreten? Wir bringen Licht ins Dunkel und haben für Sie die wichtigsten Stolpersteine ausfindig gemacht, wenn Sie einen Kamin selber bauen möchten.


Wie ist ein Kaminbausatz eigentlich aufgebaut?

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Wenn Sie früher auch mit den berühmten Spielsteinen aus Dänemark gespielt haben, dann ist Ihnen das Prinzip bei einem Kaminbausatz bereits geläufig. Denn dieser besteht aus einzelnen Bauteilen, welche bereits komplett  industriell vorgefertigt wurden. Diese werden dann nur noch zusammengesteckt und verklebt. Doch so einfach wie das klingt, ist es in der Praxis dann doch nicht.

Haben Sie nicht akkurat gearbeitet, dann kann Ihnen der Schornsteinfeger die Abnahme verweigern und Sie müssen den Kamin noch einmal ausbessern. Oftmals müssen Sie dazu den kompletten Bausatz auseinandernehmen, um an die Fehlerquelle zu kommen. Wenn Sie also beim Kamin selber bauen unsicher sind, dann ziehen Sie lieber einen Fachmann hinzu! Dann sind Sie immer auf der sicheren Seite.

Kamin selber bauen: Anbringen von Dämmplatten für den Brandschutz

Kamin selber bauen

Bevor Sie den Kaminbausatz fertig montieren, müssen Sie erst einmal den Fußboden und die dahinter liegende Wand gegen die Hitze absichern. Den Fußboden sichern Sie zu einem über die Lastverteilerplatte und auch durch eine entsprechende Kaminbodenplatte vor einem Brand ab. Die Wand wird mit Silca Wärmedämmplatten vor der Einwirkung der Hitze geschützt. Schon hier kann es zu den ersten Problemen kommen.

Kleben Sie die Silca Wärmedämmplatten 250km nur mit speziellem Silca Hochtemperatur-Kleber an die Wand. Normaler Acrylkleber hält den hohen Temperaturen nicht stand und kann sich daher entzünden. Liegt die Wand nicht am Schornstein an, dann können Sie die Dämmplatten zusätzlich noch mit der Wand verschrauben. Bohren Sie aber keine Löcher in den Schornstein, sonst kann der Traum vom Kamin im Eigenbau schnell platzen.

Den Heizeinsatz an den Schornstein anschließen

Kamin-Ambiente

Jetzt folgen die letzten Schritte beim Projekt: Kamin selber bauen. Haben Sie bereits einen Schornstein mit Anschlussstutzen im Raum, können Sie direkt das Wandfutter für das Rauchrohr einsetzen. Sollte dieser noch nicht vorhanden sein müssen Sie erst einen entsprechenden Wanddurchbruch machen. Achtung: Das Wandfutter sollte immer mit feuerfestem Material wie beispielsweise Keramikfaserband abgedichtet werden.

Setzen Sie anschließend den Rauchrohrbogen in das Wandfutter ein, um die entsprechende Länge vom Bogen bis zum Kamineinsatz für das Ofenrohr zu ermitteln. Nun können Sie das Ofenrohr auf das entsprechende Maß kurzen und alles montieren.

Kaminbausatz mit Hilfe vom Profi

Nordpeis-Grundofen-Speicherofen-Salzburg-L

Es ist zwar prinzipiell möglich, einen Kamin selber zu bauen – wir empfehlen Ihnen aber die Arbeiten aber immer vom Fachmann ausführen zu lassen. So bieten wir Ihnen beispielsweise bei uns im Shop von ofen.de auch einen umfassenden Montageservice und machen den Kamin gleich feuerfertig. Nach dem Aufbau und doppelwandig Abnahme durch den Schornsteinfeger können Sie direkt los legen. Ein unverbindliches Angebot für die Montage eines Kamins können Sie hier erstellen.