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Darf ich einen Kaminofen in einer Mietwohnung aufstellen?

Ob Mieter verzichten müssen oder nicht

Einen Kaminofen in den eigenen vier Wänden, das wünschen sich viele. Als Eigenheimbesitzer können Sie diese Entscheidung alleine treffen und in Absprache mit dem Schornsteinfeger eine Anlage installieren. Doch wie sieht es in einer Mietwohnung aus? In diesem Beitrag haben wir für Sie die wichtigsten Informationen zu diesem Thema zusammengetragen.

Lohnt sich die Umstellung auf den Kaminbetrieb?

In der Regel besitzen Mietwohnungen bereits eine andere Heizvariante, die mit Öl oder Gas betrieben wird. Steigende Kosten für diese Brennstoffe machen den Umstieg auf Holz als Brennstoff attraktiv: Brennholz ist vergleichsweise günstig und erbringt eine wohlige Wärme, sodass die Nutzung der konventionellen Heizung reduziert werden kann. Somit kann sich die Anschaffung eines Kaminofens zur Senkung der Nebenkosten lohnen.

Wie ist die Rechtslage?

Die Rechtslage ist nicht eindeutig. Generell gilt, dass Sie die Genehmigung Ihres Vermieters unbedingt einholen sollten, da es sich bei der Inbetriebnahme eines Kaminofens meist um eine bauliche Veränderung handelt, die nur mit einer solchen Genehmigung vorgenommen werden darf. Es gibt aber auch Varianten, die ohne eine Erlaubnis möglich sind und Sie theoretisch als Mieter umsetzen dürfen. Allerdings ist dann beim Auszug ein Rückbau notwendig, um das Mietobjekt wieder in seinen ursprünglichen Stand zurückzusetzen. Im Einzelfall ist es sinnvoll einen Rechtsbeistand zurate zu ziehen, wenn Sie in dieser Mietwohnung das Projekt Kamin umsetzen wollen, Ihr Vermieter aber keine Zustimmung erteilt. Wenn Sie auf der Suche nach einem leistungsfähigen Kamin sind, der beim Auszug wieder problemlos abgebaut werden kann, dann empfehlen wir Ihnen das Modell Osaka T von Nordpeis.

Wie kann ich meinen Vermieter überzeugen?

Bevor Sie sich an Ihren Vermieter wenden, um eine Inbetriebnahme eines Kaminofens genehmigen zu lassen, sollten Sie sich selbst gut über die Nutzen informieren. Je mehr Argumente Sie für die Umstellung auf einen Kaminbetrieb sammeln können, desto besser: Sie müssen für eine Genehmigung Überzeugungsarbeit leisten. Der Schlüssel liegt meist darin, dem Vermieter zu vermitteln, dass die neue Heizanlage auch für Ihn langfristig einen Nutzen hat, dann kann es sogar sein, dass er einen Teil oder die gesamten Kosten für den Umbau übernimmt. Abhängig ist die Argumentation natürlich von der jeweiligen Wohnsituation. Für die Nachrüstung einer Kaminanlage spricht zum Beispiel, wenn die bisherige Heizanlage alt ist und erneuert werden muss, dies ist meist nach etwa 25 Jahren notwendig. Zudem können Sie anbringen, dass ein Kamin den Wert des Wohnobjektes steigert und Heizkosten gespart werden können. Interessant für Vermieter sind auch der sogenannte Energieausweis, der seit 2014 für Immobilien Pflicht ist und deren Energieeffizienz ausweist: Ein Kaminofen kann hier positiv wirken.

Was ist bei einem Kamineinbau zu beachten?

Der erste Schritt zum Kamineinbau in einer Mietwohnung ist immer die Genehmigung des Vermieters. Ist diese eingeholt, dann wenden Sie sich an einen Schornsteinfeger: Er kann Sie bei der Wahl des Standortes sowie des richtigen Kaminmodells beraten und ist für die Abnahme der Kaminanlage zuständig, ohne die eine Feuerstätte nicht in Betrieb genommen werden darf. Mithilfe fachlicher Beratung können Sie nun einen Kaminofen auswählen, von Fachleuten installieren lassen und in Betrieb nehmen.

Tags: Kamin, Kaminofen
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