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Doppelverglasung - Wofür ist das gut?

Eine Doppelverglasung kennt man mit Sicherheit aus vielen Bereichen. So findet man eine doppelte Verglasung bei Fensterscheiben, Balkontüren oder auch bei Eingangstüren mit Lichtausschnitten. Es handelt sich hierbei um eine zweifache beziehungsweise doppelte Verglasung, bei der zwei Glasscheiben mit einem inneren Zwischenraum zusammengefügt werden. Im Kamin- und Ofenbau ist eine Doppelverglasung aber eine Eigenschaft von Türen verschließbarer Feuerstätten. Durch die Sichtverglasung eines Kamineinsatzes kann das lodernde Flammenspiel beobachtet werden, wobei Größe und Form der Sichtverglasung abhängig von dem Modell ist. Die Hersteller integrieren eine sogenannte Doppelverglasung mit feuerresistenten Eigenschaften in Kaminöfen nicht nur aus ästhetischen Gründen. Speziell bei Niedrigenergiehäusern wird die Eigenschaft der doppelten Verglasung Wärme gut abzuschirmen genutzt, um übermäßige Wärmestrahlung und damit einhergehende Überhitzung in den Wohnraum zu verhindern. 

Grundsätzlich hat eine innovative Doppelverglasung einen ästhetischen Vorteil, da diese Ihren Kaminbausatz oder Kaminofen noch exklusiver erscheinen lässt. So gibt es Kaminöfen, die eine doppelseitige Verglasung auch an zwei oder drei Seiten aufweisen. Die Kaminöfen mit Tunnelverglasung bieten mit einer gegenüberliegenden Verglasung eine gute Möglichkeit für freistehende Kamine. Neben der optischen Wirkung der doppelseitigen Verglasung, schützt diese Art eines Sicherheitsglases vor einem Verbrennen an der andernfalls sonst sehr heißen Scheibe, welche direkt an die lodernden Flammen angrenzt. 

Besonders effizient wirkt die Sicherheitsverglasung bei wasserführenden Kamineinsätzen. Dadurch, dass nicht so viel Wärme über die Verglasung in den Aufstellraum strahlen kann, sammelt sich Energie. Diese Energie wird bei wassergeführten Kaminen genutzt, um das Wasser im vorhandenen Pufferspeicher aufzuwärmen. Je nach Art des Speichers wird die Wärme zur Einspeisung in das zentrale Heizungs- oder Wassersystem verwendet. Die damit gewonnene Energie steht somit in Form von Brauch- oder Heizwasser zur Verfügung, welches je nach Belieben abgerufen und verbraucht werden kann.