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Infrarotstrahlung beim Grillen

Wir grillen für unser Leben gern – Heute genauso wie vor tausenden von Jahren. Besonders Männer am Grill sind Feuer und Flamme bei der Nahrungsmittelzubereitung. Denn die weltweit beliebteste soziale Freizeitbeschäftigung zählt zu der ursprünglichsten Methode Lebensmittel zu garen. Und was gibt es Schöneres als mit Freunden unter freiem Himmel zusammen zu sitzen und gemeinsam leckere Grillgerichte wie den mediterranen Cheeseburger vom Grill zu genießen? Uns fällt da nicht viel ein. Um diese Leckereien zuzubereiten gibt es zahlreiche Grillsysteme wie den beliebten Holzkohlegrill oder den raffinierten Pelletgrill. Besonders der Gasgrill erfreut sich bei Grillprofis immer größerer Beliebtheit. Es gibt ihn vom einfachen handlichen Kugelgrill bis hin zur großen Gasgrillstation, die sich nicht hinter einer professionellen Outdoorküche verstecken muss. Diese vielseitigen Allrounder sind vollgestopft mit modernster Technik. Somit gelingt jedes Gericht auf dem Grill. Egal ob man ganz traditionell Würstchen grillen möchte oder das Dry Aged Steak perfekt auf der Napoleon Sizzle Zone zubereitet

Das Grillen mit Infrarotstrahlung erfreut sich immer größerer Beliebtheit, denn damit lässt sich das Fleisch schneller und mit höheren Temperaturen zubereiten. So bekommt das gegrillte Flank Steak intensive Röstaromen, bleibt dabei aber zart und saftig. Was vor einigen Jahren nur Grillprofis vorbehalten war, findet mittlerweile in vielen Premiumgrills des mittleren Preissegments Platz. Somit bieten viele namhafte Grillhersteller wie Napoleon oder Outdoorchef die beliebten Infrarotbrenner serienmäßig an. Doch worin unterscheidet sich ein Infrarotgrill gegenüber einem klassischen Grill mit Holzkohle oder Gas? 

Strahlungswärme statt Konvektionswärme

Sizzle Zone der Marke NapoleonBei den klassischen Grillformen wird das Grillgut mit Konvektionswärme zubereitet. Das bedeutet, dass eine Wärmequelle die Luft erhitzt, welche dann wiederum das Grillgut umspült. Man kann sich das ungefähr wie bei einem Heißluftgebläse oder wie bei einem Föhn vorstellen. Bei der Infrarotstrahlung hingegen handelt es sich jedoch um Strahlungswärme, welche erst beim Auftreffen auf dem Grillgut entsteht. Es wird demnach nicht die Umgebungsluft erhitzt, sondern lediglich das Grillgut, womit dieses nicht austrocknet und saftig bleibt. Vergleichbar ist die Infrarotstrahlung mit der Sonnenstrahlung, welche auch nicht die Luft erhitzt, sondern nur die Natur, wenn sie auf Menschen, Tiere, Pflanzen und den Erdboden trifft. Infrarotstrahlung ist für den Menschen vollkommen ungefährlich und kommt auch bei vielen Therapieanwendungen in der Medizin zum Einsatz. 

Grillen mit besonders hohen Temperaturen

Primezone der Marke RösleGrillen auf neuem Niveau - Mit einem Infrarotgrill lassen sich besonders hohe Temperaturen von bis zu 800° Celsius erzielen. Deshalb gehört ein Infrarotbrenner mittlerweile zum Standard bei vielen Premiumgrills, wie beispielsweise bei den Modellen von Broilchef mit dem Hochleistungs-Searing-Burner, Napoleons fast schon legendären SIZZLE ZONETM und die extra heißen Primezone von Rösle. Die Infrarotbrenner sind besonders bei Steakliebhabern beliebt, da die hohen Temperaturen dem Fleisch eine Kruste mit intensiven Röstaromen verleihen. Hierbei werden die Oberflächenproteine des Grillguts karamellisiert, der Fleischsaft wird eingeschlossen und das Steak bleibt Innen schön saftig zart. Aber auch als Heckbrenner im Garraum für Rotisserie-Gerichte wie dem leckeren Gyros vom Grill finden die Infrarotbrenner Anwendung. Dabei braucht man aber keine Angst haben, dass das Fleisch bei Temperaturen von bis zu 800° Celsius trocken und zäh wird. Da die Infrarotstrahlung nicht die umgebende Luft erhitzt, wird die Luftzirkulation beim Grillen reduziert. So bleibt die natürliche Feuchtigkeitsbarriere des Fleisches erhalten, sodass dieses trotz der hohen Temperaturen auf einem Infrarotgrill nicht austrocknet, sondern zart und saftig bleibt. 

Indoor-Grillen ohne Rauchentwicklung

Infrarotseitenbrenner der Marke BroilchefDer Holzkohlegrill gilt in Deutschland als der Inbegriff des Grills, allerdings kommt es bei diesem zu einer starken, nicht gerade gesunden Rauchentwicklung, bei dem polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe das Grillgut konterminieren können. Gesund grillen ist da kaum möglich und ein offenes Feuer in geschlossenen Räumen gefährlich, weshalb dieser Grill nicht in Innenräumen betrieben werden kann. Mit einem Infrarotgrill ist das aber ohne Probleme möglich, denn bei der Strahlungswärme entsteht kein gefährlicher Rauch. So ist der Infrarotgrill nicht nur für den Indoor-Bereich geeignet, sondern kann auch das Grillgut schonender und gesünder zubereiten. Zum Grillen benötigt man kein Fett, womit Kalorien reduziert werden. In der Regel bleiben auch Vitamine in Fleisch, Fisch und Gemüse beim Infrarotgrill besser erhalten als auf dem Holzkohlegrill oder dem Gasgrill. Auch in puncto „Grillen und Sicherheit“ hat ein Infrarotgrill die Nase vorn, da dieser ohne offenes Feuer arbeitet. So ist die Gefahr für Verbrennungen geringer, da die Verkleidung nicht so heiß wird wie bei einem klassischen Grill und der Infrarotgrill auch nur wenig Nachwärme erzeugt. 

Infrarotbrenner mit bis zu 800°C

Energiesparend: Grillen mit Infrarotstrahlung

Der Infrarotgrill bietet nicht nur Sicherheit, sondern ist auch energiesparend. Das liegt zum einen an der energieeffizienten Funktionsweise, da die Strahlungswärme lediglich das Grillgut und nicht auch die Umgebungsluft erhitzt. So benötigt der Infrarotgrill ungefähr ein Drittel weniger Energie als ein klassischer Grill, der mit Konvektionswärme arbeitet. Hinzu kommt, dass sich die Garzeiten dank der hohen Temperaturen von bis zu 800° Celsius bei einem Infrarotgrill um etwa die Hälfte reduzieren. So werden beim Grillen mit Strahlungswärme auch deutlich kürzere Betriebszeiten gegenüber dem Grillen mit Konvektionswärme erzielt. Das spart nicht nur Energie, sondern auch Zeit und schont gleichsam auch die Nerven, da man beim Grillen die hungrigen Gäste schneller verköstigen kann. 

Tipps zum Grillen mit Infrarotstrahlung

 Das Grillen mit Infrarotstrahlung bringt einige Besonderheiten mit sich, wobei vier Punkte beachtet werden müssen: 

  1. Fleisch, Fisch oder Geflügel sollten vor dem Grillen mit einer dünnen Schicht hoch erhitzbarem Speiseöl (wie beispielsweise Rapsöl) eingerieben werden. 
  2. Ein markantes Grillmuster lässt sich am besten auf den unbenutzten Stellen des Grillrosts erzielen. 
  3. Das Grillgut sollte vollständig von einer Seite gegart werden, bevor es gewendet wird. So wird nicht nur das typische Grillmuster erzeugt, sondern auch die Bratenflüssigkeit eingeschlossen, was für ein zartes und saftiges Ergebnis sorgt. Optimalerweise wird das Grillgut lediglich einmal gewendet! 
  4. Wird eine Marinade mit viel Zucker verwendet, dann sollte das Grillgut erst in den letzten zehn Minuten damit bestrichen werden, um ein Anbrennen zu verhindern. 

Fazit – Infrarotstrahlung beim Grillen 

Die wichtigsten Vorteile eines Infrarotgrills im knappen Überblick: 

Grillschuhl-Logo

  1. Hohe Temperaturen von bis zu 800° Celsius
  2. Feuchtigkeitsbarriere des Grillguts bleibt erhalten
  3. Sauberes Grillen ohne Asche oder Qualm
  4. Energiesparend: etwa ein Drittel weniger Energie
  5. Sicherheit: kaum Nachwärme, keine heißen Gehäuse 

 

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