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Was zeichnet eine gute Verbrennung im Kaminofen aus?

Ein moderner Ofen ist nur die eine Seite der Medaille

Viele Hersteller von Kaminen werben bei ihren Produkten mit einer sauberen, effizienten Verbrennung. Aber jeder Ofen arbeitet nur so gut, wie man ihn auch bedient. Dabei ist es gar nicht immer so einfach auch festzustellen, ob die eigene Feuerstätte richtig funktioniert und ob alles optimal läuft. Zahlreiche Kriterien entscheiden darüber:

Eine gute Durchmischung mit Luftsauerstoff, eine lange Verweilzeit der Holzgase und eine möglichst langanhaltende Temperatur sind einige der wesentlichen Merkmale einer optimalen Verbrennung. Sie entscheiden über die Leistungsfähigkeit Ihres Ofens und auch darüber, wie groß seine Emissionsbelastung wirklich ist. Deshalb zeigen wir Ihnen in diesem Beitrag, wie Sie anhand einfacher Kriterien feststellen können, ob die Verbrennung in Ihrem Ofen gut läuft.

Sauerstoff: Die Quelle eines jeden guten Feuers

Für eine optimale Verbrennung muss eine ausreichende Zufuhr an Sauerstoff gewährleistet sein. Bei zu geringer Luftzufuhr, kann das Feuer nicht gut genug brennen. Im schlimmsten Fall entsteht ein Schwelbrand ohne sichtbare Flamme. Wenn ein Feuer zu wenig Sauerstoff hat, dann färben sich die Flammen dunkelrot, brennen ungleichmäßig und sind eher klein.

Es kann aber auch der umgekehrte Fall eintreten: Kaminholz mit zu viel Sauerstoffzufuhr brennt viel zu schnell ab und schleudert die Wärmeenergie geradezu heraus. In diesem Fall lodern die Flammen sehr hoch, färben sich sehr hell. Beides sollte bei der Handhabung eines Kaminofens vermieden werden.

Temperatur: Je heißer desto besser

Wenn Holzscheite, Briketts oder Pellets sauber und nachhaltig verbrannt werden sollen, ist natürlich auch eine optimale Temperaturentwicklung erforderlich. Die Temperatur ist nicht nur vom verwendeten Kamin und dem eingebauten Brennsystem abhängig, sondern auch von einer guten Isolierung der Brennkammer.

Hohe Temperaturen sorgen dafür, dass weniger Emissionen freigesetzt werden. Schadstoffpartikel und Feinstaub wird ab einer gewissen Hitzezufuhr einfach mitverbrennt und ebenfalls zur Energiegewinnung genutzt. Die Temperatur hat ebenfalls Einfluss darauf, wie gut sich der Schornsteinzug entwickeln kann – und das entscheidet wiederum über die Sauerstoffzufuhr.

To Do Liste für eine optimale Verbrennung

  • Kaminholz muss trocken und abgelagert sein
  • Richtiges Anzünden legt den Grundstein für eine saubere Verbrennung
  • Meistern Sie die Luftzufuhr: Primärluft, Sekundärluft & Tertiärluft
  • Regelmäßige Reinigung und Wartung halten Ihre Feuerstätte nicht nur gut in Schuss, sondern sorgen auch dafür, dass die Verbrennung sauber funktioniert
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