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Strahlungswärme versus Konvektionswärme – was fühlt sich besser an?

Ein Kaminofen ist eine Wohltat - der Unterschied der Wärme

Ein prasselndes Feuer und die wohlige Wärme des Feuers machen den Winter mit zu einer der schönsten Jahreszeiten. Wenn Sie sich verschiedene Kaminofenmodelle anschauen, so werden Sie mitunter auf zwei Begriffe stoßen, die nicht unbedingt selbsterklärend sind: Strahlungswärme & Konvektionswärme. Beide Begriffe beschreiben die Art und Weise, wie der Kaminofen seine Wärme verteilt. Beide haben unterschiedliche Auswirkungen auf das Raumklima. Wie das genau funktioniert – das zeigen wir Ihnen im folgenden Beitrag.

Das Raumklima ist natürlich der Grund, warum wir uns in unseren vier Wänden wohl fühlen und warum vielleicht nicht. Eine zu trockene und zu heiße Luft empfinden wir genauso unangenehm wie Kälte und zu hohe Luftfeuchtigkeit. Auf diese Faktoren haben Strahlungswärme und Konvektionswärme einen entscheidenden Einfluss. Aber was ist das genau?

Die Strahlungswärme

Die Strahlungswärme kann mit der Sonnenstrahlung verglichen werden. Diese Form der Energiestrahlung wird von Gegenständen - in unserem Fall vom Kaminofen - abgestrahlt. Trifft die Strahlungswärme auf ein Objekt, dann versetzen sie die Atome in Schwingung und es entsteht Wärme. Daher wärmt sich uns genaugenommen von innen heraus.

Das besondere daran ist, dass die normale Raumluft relativ unbeeinflusst davon bleibt. So kennen Sie es auch von der Sonne, vor allem in Übergangsjahreszeiten. Stehen Sie in der Sonne reicht Ihnen mitunter bereits ein T-Shirt aus, wogegen Sie im Schatten eine Jacke tragen müssen, um nicht zu frieren.

Ein Kamin mit Strahlungswärme wird im Allgemeinen als sehr angenehm und intensiv wahrgenommen.

Die Konvektionswärme

Die Konvektionswärme hat mit der Strahlungswärme nur sehr wenig gemeinsam. Hier wird die Luft an sich erwärmt und dann im Raum verteilt. Das funktioniert bei einem Pelletofen mit Gebläse, ähnlich wie bei einem großen Föhn. Der Hersteller MCZ hat viele MCZ Pelletofen Modelle im Sortiment, wo man das Gebläse abschalten kann. Der Pelletofen Star ist hier ein Beispiel.

Wo liegt der Unterschied zwischen den beiden Wärmearten?

Strahlungswärme und Konvektionswärme haben beim Kaminofen beide ihre ganz eigenen Vor- und Nachteile. Das große Plus bei einem Ofen, der mit Konvektionswärme heizt: Die Wärme ist schnell verfügbar und kann sich schon nach kurzer Zeit im Raum verteilen. Jedoch entstehen dabei auch unterschiedliche Temperaturzonen im Raum, welche für das individuelle Wohlbefinden nicht optimal sind. Nachteilig an der Konvektion ist auch, dass die Luftschichten und die Luftbewegung zur Staubaufwirbelung beitragen, und dass erzeugte Warmluft durch offene Türen und Fenster sehr schnell entweicht.

Strahlungswärme fühlt sich im Unterschied dazu zwar angenehmer an, jedoch dauert es in der Regel erst einige Zeit, bis sie zur Verfügung steht. Strahlungswärme macht man sich besonders bei Kaminöfen mit Speichermasse zu nutze, um diese auch nach dem Abbrand noch einige Zeit genießen zu können.

Beliebig auf Strahlungswärme oder Konvektionswärme beim Kaminofen zurückgreifen

Wichtig: Moderne Kaminöfen verlassen sich nicht ausschließlich auf die eine oder andere Art der Wärmeverteilung im Raum. Sie sind meist so konstruiert, dass Strahlungswärme und Konvektionswärme gleichzeitig in den Raum abgegeben werden. Mit dieser Kombination hat man die Vorteile beider Wärmearten vereint 

Kommt man Heim und der Wohnraum ist relativ kalt, benötigt man schnelle Konvektionswärme um binnen kurzer Zeit eine Wohlfühltemperatur zu erreichen. Praktisch sind hierbei Pelletöfen mit abschaltbarem Gebläse. In der Einheizphase nutzt man das Gebläse, welches die warme Luft im Raum verteilt. Nach Erreichen der persönlichen Wohlfühltemperatur schaltet sich dieses automatisch ab und der Pelletofen versprüht nahezu geräuschlos angenehme Strahlungswärme.

Bei einem Speicherofen verfolgt man das Ziel auch nach dem Abbrand langanhaltende Wärmestrahlung zu genießen. Dies geht allerdings zu Lasten einer zügigen Wärmeausbreitung in den Raum, da erst die Speichermasse im Ofen erhitzt wird, bevor deutlich spürbare Wärme an den Wohnraum abgegeben wird. Dem Hersteller TermaTech ist es gelungen diesen Nachteil auszugleichen. Bei Termatech-Modellen, die für langanhaltende Strahlungswärme mit Speicherfunktion ausgestattet sind, kann man über kleine Bedienhebel zwischen beiden Heizarten beliebig wechseln

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