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Feuchtigkeit im Mauerwerk messen – So wird’s gemacht

Der Feuchtigkeitsgehalt entscheidet über den Schimmel

In einem anderen Beitrag haben wir uns bereits die Entstehung von Schimmel im Zusammenhang mit dem feuchten Mauerwerk angeschaut. Damit Sie bei sich zu Hause noch besser auf Ursachenforschung gehen, wollen wir Ihnen diesmal zeigen, wie Sie die Feuchtigkeit in den Wänden mit einfachen Hilfsmitteln messen können. Denn nur mit den richtigen Kennzahlen und dem entsprechenden Wissen können Sie auch gezielt gegen die Bildung von Schimmel oder beispielsweise Mauersalpeter vorgehen.

Feuchte Wände sind ein häufiges Problem

Wenn bereits ein unangenehmer Duft in der Luft liegt oder Sie Feuchtigkeitsflecken an den Wänden vernehmen, dann ist es meist fast zu spät. Sobald Sie Anzeichen vernehmen, die auf eine zu hohe Feuchtigkeit hinweisen, sollten Sie unbedingt immer den Kontakt zu einem Fachmann suchen. Für Feuchtigkeit im Mauerwerk kann es verschiedene Ursachen geben und die Entfernung ist mitunter nicht ganz so einfach. Beispielsweise kann das Wasser sich aufgrund baulicher Gegebenheiten sammeln oder es gibt Lücken in der Dämmung.

Wie wird die Feuchtigkeit in der Mauer gemessen?

Um die Hauptursache für Schimmel und andere Probleme frühzeitig zu erkennen, benötigen Sie einen entsprechenden Feuchtigkeitsmesser. Solche Geräte müssen nicht unbedingt teuer sein, um ein brauchbares Ergebnis anzuzeigen. Besonders gut geeignet ist zum Beispiel das Messgerät aus unserem Shop, welches eigentlich für die Bestimmung des Feuchtigkeitsgehaltes im Brennholz für den Kamin gedacht ist. Da das Gerät den elektrischen Widerstand misst, können Sie es ebenfalls für die Messung der Wandfeuchte verwenden.

So haben Sie die Werte stets im Blick und wissen genau, ob es einen Grund zum Handeln gibt. Vor allem Kellerräume sind dafür bekannt und meist von Feuchtigkeit im Mauerwerk betroffen. Die Mauern befinden sich im Erdreich, weshalb die Feuchtigkeit eindringt.

Der bereits angesprochene Feuchtigkeitsmesser kann auf das jeweilige Material eingestellt werden. Die Auswahlmöglichkeiten reichen beispielsweise von Estrich, über Gips bis Putz.

Wie ist das Messergebnis einzuschätzen?

Werden Ihnen Werte zwischen 0,2 bis 0,3 Prozent Feuchtigkeit angezeigt, so handelt es sich um unbedenkliche Werte. Aufmerksam sollten Sie dann werden, wenn das Geräteine Feuchtigkeit von 0,4 bis 0,9 Prozent anzeigt. In diesem Fall sollten Sie mit einem Fachmann sprechen und entsprechende Gegenmaßnahmen planen.

Tags: Heizung
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