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Dauerbetrieb 24h - Wie funktionert's?

Der Dauerbetrieb 24 h stellt eine spezielle Funktion für Ihren Kaminofen dar, sodass es sich dabei nicht um einen gewöhnlichen Standard handelt. Nur einige Kaminöfen weisen die Funktion des 24-stündigen Dauerbetriebs auf, allerdings ist die Auswahl natürlich trotzdem recht groß. Wenn ein Ofen mit dem Dauerbetrieb 24 h ausgeschrieben ist, dann handelt es sich zugleich um eine Gewährleistung durch den Hersteller. Diese Unternehmen versichern Ihnen damit eine dauerhafte und durchgängige Nutzung Ihres Kaminofens. Dabei tritt keine Ermüdung des Materials auf, sodass trotz eines durchgängigen Betriebes Ihres Kaminofens die Qualität und auch die Leistung langfristig erhalten bleibt. Dennoch gibt es mit der Funktion Dauerbetrieb 24 h Ihres Kaminofens einige Dinge zu beachten, damit auch ein reibungsloser Betrieb gewährleistet werden kann. Damit beim Dauerbetrieb 24 h alles optimal abläuft sollten Sie als erstes bereits das richtige Brennmaterial verwenden. Beispielsweise ist beim Brennstoff Holz darauf zu achten, dass die Restfeuchte unter 20 % liegt. Hochwertiger Brennstoff garantiert Ihnen einen ebenso effizienten Betrieb, was sich anschließend positiv auf eine dauerhafte Befeuerung auswirkt. So steckt beispielsweise in Eichenholz eine höhere Brennleistung, als im Holz der Birke. 

Die Funktion des Dauerbetriebes von bis zu 24 h trifft sowohl für sogenannte Dauerbrandöfen, als auch für Zeitbrandöfen zu. Gesetzlich festgelegt ist, dass bei einem Dauerbrandofen mindestens 4 Stunden lang die Glut erhalten bleiben muss, damit diese Funktion ausgeschrieben werden kann. 

Ein Dauerbrandofen kann zwar mit Holz betrieben werden, ist in erster Linie jedoch für den Brennstoff Kohle ausgelegt. Bei der Verbrennung von Stein- oder Braunkohle erreicht der Dauerbrandofen erst seine optimalen Verbrennungswerte. Grundsätzlich empfehlen wir Ihnen die genaue Anleitung passend zu Ihrem eigenen Kaminofen gründlich zu studieren und zu befolgen, damit die Funktion Dauerbetrieb 24 h problemlos ablaufen kann. 

Während ein Dauerbrandofen vorrangig mit Kohle befeuert wird, wird ein Zeitbrandofen ganz klassisch mit den altbekannten Holzscheiten befeuert. Auch ein Zeitbrandofen kann rund um die Uhr betrieben werden, hier muss der Ofen allerdings nur über 45 Minuten die Glut bei Nennwärme halten können, um die gesetzlichen Anforderungen zu erfüllen.