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Wartung und Reinigung einer Pelletheizung: So wird’s gemacht

Wartung der Pelletheizung: Damit alles reibungslos funktioniert

Eine Pelletheizung ist schon heute eine attraktive Alternative zur klassischen Öl- oder Gasheizung in deutschen Eigenheimen. Das liegt zum einen daran, dass Holzpellets günstiger und nachhaltiger im Verbrauch sind als fossile Brennstoffe und zum anderen daran, dass der Betrieb bequem und einfach automatisiert läuft. Es reicht allerdings nicht, dass der Schornstein einmal pro Jahr den Abzug und das Gerät überprüft. Auch die regelmäßige Wartung der Pelletheizung muss in Eigenregie erfolgen.

Modern und (fast) vollautomatisch

Einer der Vorzüge von modernen Pelletheizungen ist, dass sie vollautomatisch laufen – jedenfalls fast. Trotz modernster Technik ist eine regelmäßige Wartung notwendig, um auf Dauer Freude an der Heizleistung des Geräts zu haben. Ebenfalls wichtig ist die Reinigung der Anlage sowie des Lagerraumes. Generell gilt, dass die Pelletheizung jährlich von einem Fachmann überprüft werden sollte. Dieser übernimmt folgende Arbeiten:

  • Prüfung der gesetzlichen Grenzwerte
  • Reinigung des Schornsteins + Pelletofenrohrs
  • Prüfung der technischen Funktionen


In der Regel bietet der Hersteller Pelletheizung die Möglichkeit eines Wartungsvertrages an, um die jährliche Inspektion zu regeln. Da die wenigsten Hausbesitzer auch technisch versiert genug sind, um sich hier sicher zu bewegen, ist dies eine Überlegung wert.

Wie oft muss eine Pelletheizung gewartet werden?

Die jährliche Pelletheizung-Wartung durch einen Profi ist aber durchaus nichts, worauf man sich ausschließlich verlassen sollte. Zusätzlich zur Hauptuntersuchung sollte jeder Betreiber die Pelletheizung reinigen und überprüfen, wann immer sich Anomalien zeigen. Dazu gehört auch, regelmäßig zu überprüfen, ob die Verbrennungstemperatur optimal eingestellt ist und damit ein sauberer Abbrand gewährleistet wird. Ist dies nicht der Fall, kann unter anderem Asche in der Verbrennung versintern und damit die gesamte Mechanik lahmlegen.

Zu den Arbeiten, die jeder selbst und regelmäßig zur Wartung der Pelletheizung vornehmen kann, zählt das Entfernen von Ascherückständen in der Brennkammer. Dafür muss der Aschebehälter entleert werden: Dies ist alle ein bis zwei Wochen notwendig, da ein voller Aschebehälter den Betrieb beeinträchtigen kann. Die Entsorgung der Asche erfolgt einfach über den Hausmüll. Zudem sollte alle vier bis sechs Wochen der gesamte Brennraum gereinigt werden – hierfür eignet sich ein Staubsauger als Helfer. Aufgrund der erheblichen Verschmutzung und Hartnäckigkeit empfiehlt sich aber ein spezieller Aschesauger, damit das Standardgerät auch weiterhin gute Dienste im Haus tun kann.

Auch das Pellet-Transportsystem sollte geprüft und gereinigt werden. Erfolgt die Beschickung des Brennkessels nicht via Saug-Gebläse, sondern mit einer Förderschnecke, sollte immer auch darauf geachtet werden, dass diese auf eventuelle Schäden untersucht und sauber gehalten wird. Um einen reibungslosen Betrieb sicherzustellen, empfiehlt sich die Verwendung von Grafitpaste zur Pflege. Diese hält die Gerätschaften beweglich.

Wie oft muss man das Pelletlager reinigen?

Holzpellets sind ein praktischer, aber auch staubreicher und trockener Rohstoff. In großen Mengen gelagert kommt es daher zu einem vermehrten Aufkommen an Partikeln und Feinstaub. Im Extremfall kann dies zu einer Belastung der Atemluft oder gar einer Feinstaubexplosion führen. Eine vollständige Reinigung des Pelletlagers sollte deshalb einmal jährlich stattfinden. Es empfiehlt sich, die Zeit zwischen zwei Heizperioden zu nutzen, da das Lager am Ende einer Heizperiode nahezu leer ist. Folgendes sollte man dabei beachten:

  • Lagerraum oder Silo gründlich auskehren
  • Förderschnecke von Ablagerung säubern
  • Immer eine Schutzmaske tragen, damit kein Staub in die Lunge gelangt
  • Bauliche Prüfungen des Lagers auch auf Fraßschäden


Wenn alle Sicherheitschecks durchgeführt worden sind und das Silo sauber ist, kann die neue Lieferung von Pellets erfolgen.

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