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Für Sparfüchse: Steuern sparen mit dem Kaminofen

Damit der Geldbeutel etwas aufatmen kann

Ein Kaminofen ist nicht nur ein schöner Anblick, er kann sich auch finanziell richtig lohnen. Wenn Sie jetzt eine optimale Energieausbeute oder günstige Verbrennungen im Sinn haben, können wir noch einen Vorteil nennen: Steuervergünstigungen! Tatsächlich können Sie sich einen neuen Kamin in bestimmten Fällen von der Steuer absetzen lassen. Naturgemäß kommt es bei Themen, die das Finanzamt betreffen, zu einigen Unsicherheiten und Fragen. Wir zeigen Ihnen, worauf es ankommt.

Was kann ich alles von der Steuer absetzen?

Der Staat fördert alle handwerklichen Dienste, die die Renovierung, Erhaltung oder Modernisierung des Eigenheims betreffen. Das gilt insbesondere für Heizungen, die somit auch umweltfreundlicher gemacht werden sollen. Für Sie bedeutet dass, dass Sie die Ausgaben, die im Rahmen solcher Maßnahmen entstehen, von der Steuererklärung absetzen können.

Aber Achtung: Diese Vergünstigung gilt nur für Arbeits-, Maschinen- und Fahrtkosten, nicht aber für das eingesetzte Material und den darauf entfallenden Mehrwertsteueranteil. Sie können also nur den Einbau des Kamins, nicht aber dessen Materialwert fördern. Beachten Sie bitte, dass Sie einige Voraussetzungen erfüllen müssen, damit diese Regel greift. So darf die Handwerkerleistung nicht bar gezahlt werden. Außerdem muss die Maßnahme im eigenen Haushalt stattfinden. Doch was genau kann jetzt von der Steuer abgesetzt werden? 

Die genaue Steuer-Ersparnis

Wenn Sie alles richtig machen, können Sie im Jahr bis zu 1.200 Euro von der Steuer absetzen, wenn dies 20% der erbrachten Leistung durch den Handwerker ausmacht. Auch hier gilt: Diese Steuervergünstigungen greifen nur für die Renovierung, Instandhaltung oder Modernisierung des Kaminofens, nicht für den Ofen selbst.

Allerdings gelten diese Vergünstigungen auch für die Anschaffung von neuen Öfen. Das macht energiepolitisch Sinn – Neue Geräte verfügen oft über innovative Systeme für eine saubere und effiziente Verbrennung. Lassen Sie sich nicht abschrecken, wenn das Finanzamt das anders sieht. Im einem rechtskräftigen Urteil des sächsischen Finanzgericht hat das Gericht das Finanzamt dazu verurteilt, die Vergünstigung zu zahlen. Dieses hatte im Vorfeld eine solche Beteiligung abgelehnt, weil „ etwas Neues geschaffen worden war.“ Diese Argumentation hatte das Gericht nicht anerkannt. Wenn Sie es geschickt anstellen, können Sie mit einem Kaminofen also durchaus Steuern sparen. 

Tags: Kaminofen
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