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Kaminbau mit Silca Calciumsilikatplatten: Die richtige Verarbeitung

Für alle Individualisten und Selbermacher

Kamine gibt es nicht nur als fertige Bausätze zu kaufen: Sie können auch als universale Kaminanlage aus einer Brennzelle und dem entsprechenden Material konstruiert werden. Früher verwendete man dafür schwere Steine, Beton oder Ziegel. Mittlerweile gibt es aber auch ganz andere Möglichkeiten: Kaminbauplatten. Sie haben alle wichtigen materiellen Eigenschaften und sind lassen sich schnell montieren. In diesem Beitrag wollen wir Ihnen die Kaminbauplatten als vielseitigen Werkstoff etwas genauer vorstellen und zeigen, wie das System funktioniert.

Kaminbauplattten aus Calciumsilikat

Silca Calciumsilikatplatten sind aus speziellen mineralischen Materialien gefertigte Platten, die sich hervorragend für die Innendämmung eines Raumes eignen. Ein großer Vorteil des Materials ist, dass es nicht brennbar ist und sich daher auch für den Kaminbau eignet. Darüber hinaus haben die Kaminbauplatten auch noch einen netten Nebeneffekt: Sie sind basisch und daher eine gute Blockade gegen die Entstehung von Schimmelpilzen.

Was ist bei der Verarbeitung zu beachten?

Immer wieder kommt es zu Fehlern in der Handhabung und der Installation der Silca Calciumsilikatplatten. Aus diesem Grund haben wir Ihnen im Folgenden einige Tipps zusammengestellt, worauf es bei der Verarbeitung ankommt und welche häufigen Fehler Sie vermeiden sollten.

Bei einem wandbündigen Aufbau sollten Sie zuerst die Bausubstanz überprüfen. Achten Sie besonders auf Anzeichen von Schimmelbildung. Gerade bei älteren Häusern mit einer unzureichenden Dämmung kann es zum Problem werden. Kleben Sie die Silca Calciumsilikatplatten niemals auf eine vom Schimmel befallene Wand, ohne weitere Maßnahmen. Die Platten können die Ausbreitung des Myzels zwar dämmen, vernichten können sie den Pilzbefall aber nicht. So hilft in den meisten Fällen nur eine Behandlung der Oberfläche mit einem Fungizid.

Ein weiterer Fehler bei der Montage von Kaminbauplatten kann es sein, dass beim Verkleben Hohlräume entstehen. Das sollte aber unbedingt vermieden werden, da es die Entstehung von Wärmebrücken begünstigt. Sorgen Sie daher für einen Glatten Untergrund. Kleinere Unebenheiten lassen sich gegebenenfalls auch mit einer entsprechenden Menge an Kleber ausgleichen. Mehr als zwei Millimeter sollten es aber nicht sein.

Achten Sie ebenfalls darauf, dass einige Kamineinsätze viel Leitung und Hitze erzeugen können. Deshalb muss die Wand für einen ausreichenden Brandschutz auch gut abgeschirmt werden. Einige Hersteller, bieten extra dafür auch Strahlschutzbleche an, welche zum Schutz unbedingt eingebaut werden sollten.

Ein weiteres häufiges Problem ist der Zuschnitt: Ist die Kaminbauplatte einmal an der Wand, wird es schwierig sie danach noch zuzuschneiden und anzupassen. Messen Sie daher im Zweifelsfall lieber zweimal nach und arbeiten Sie genau. Eine saubere Arbeit ist bei der Verwendungen von Silca Calciumsilikatplatten für eine wirkungsvolle und einwandfreie Installation unerlässlich. 

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