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Feuerlöscher: Wichtige Informationen zur Klassifizierung, Wartung und Verwendung

Damit Sie stets für den Ernstfall gerüstet sind

Ein Feuerlöscher sollte zur Grundausstattung jedes Hauses und jeder Wohnung zählen: Küchengeräte, Grills oder Kerzen sind mögliche Brandherde. Insbesondere, wenn Sie einen Kamin besitzen, ist er unumgänglich zum Brandschutz. In diesem Beitrag haben wir Ihnen alles Wissenswerte und Nützliche rund um den Feuerlöscher zusammengestellt.

Mit Pulver und Schaum gegen das Feuer

Feuerlöscher werden in zwei Varianten angeboten: Mit Pulver oder Schaum als Löschmittel. Die ABC-Pulverlöscher sind für Brände, die in herkömmlichen Haushalten ausbrechen können, eine bewährte Allzweckwaffe. Sie bieten sowohl vor Bränden fester Stoffe wie Holz oder Papier Schutz, als auch vor Bränden flüssiger Stoffe wie Öl oder Benzin und eignen sich auch bei Gasbränden. Der Vorteil dieser Variante liegt darin, dass sich das Pulver bestens verteilt und auch in kleine Ritzen dringt. Die Pulverwolke kann aber insbesondere elektronischen Geräten auf Dauer schaden, weshalb ABC-Pulverlöscher vor allem in Kellern, Garagen und Vorratsräumen griffbereit zum Einsatz kommen sollten.

Schaumlöscher hingegen bekämpfen Brände fester und flüssiger Stoffe und setzen ein Gemisch aus Wasser und Schaummittel ein. Sie eignen sich zum Einsatz in Wohnräumen, da sie der Einrichtung weniger dauerhaften Schaden zufügen können als die Pulvervariante.

Sie sehen also: Rein von der Klassifizierung her sind beide Varianten auch für Kamine und Öfen geeignet. Wichtig sind Feuerlöscher auch dann, wenn Sie einen Bioethenolkamin besitzen – nur so lassen sich Unfälle vermeiden. 

Wartung, Standort und Größe

In der Regel müssen Feuerlöscher alle 2 Jahre gewartet werden, der nächste Wartungstermin wird auf dem Prüfsiegel vermerkt. Die Wartung wird von Fachkräften durchgeführt und kostet zwischen 15 und 30 Euro. Die Investition in einen hochwertigen Feuerlöscher lohnt sich, da sie bis zu 20 Jahren im Dienst bleiben können, bis sie zum Einsatz kommen. Die Wahl der Größe eines Feuerlöschers hängt von seinem Einsatzgebiet ab. Die kleinen, handlichen Modelle mit etwa 2 kg Volumen können nur Brände von ein paar Kerzen, wie z.B. auf einem Adventskranz, löschen. Die größeren Löscher mit einem Volumen von 6-12 kg bieten entsprechend mehr Löschmittel und eignen sich zur Eindämmung größerer Brandherde. Wichtig ist, dass ein Feuerlöscher griffbereit ist: Sekunden können entscheidend sein bei der Brandbekämpfung. Deshalb sollten Sie einen Feuerlöscher direkt an einem potenziellen Brandherd, wie einem Kamin, lagern und ihn in der Nähe von Fluchtwegen platzieren. 

Feuerlöscher richtig anwenden

Die richtige Technik beim Einsatz eines Feuerlöschers ist entscheidend, um einen Brand schnell und komplett einzudämmen. Die Sprühdauer beträgt je nach Größe nur zwischen 4 und 30 Sekunden. Bei kleinen Bränden empfiehlt es sich nur kurze Sprühstöße abzugeben, damit der Feuerlöscher bei einem Wiederaufflammen des Feuers nochmals eingesetzt werden kann. Bei großen Bränden sollte direkt und flächendeckend gesprüht werden, am besten von mehreren Personen mit Feuerlöschern gleichzeitig. Achten Sie bei der Brandbekämpfung unbedingt darauf genügend Sicherheitsabstand zu halten. Die Reichweite eines Feuerlöschers beträgt je nach Modell zwischen 3 und 8 Metern.

Tags: Sicherheit
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